Aquarium-Beleuchtung·14 Min Lesezeit·5 Modelle im Vergleich
Aquarium-LED 60 cm: fünf Leuchten, drei Lumenangaben
Zwei Zahlen genügen für die Effizienzklasse, und ein Anbieter nennt beide: 1120 Lumen bei 18 Watt sind 62 lm/W — Klasse G. Im Angebot steht E.
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Kurz gesagt
Fünf Aufsatzleuchten für Becken zwischen 40 und 60 Zentimetern, alle am 29.08.2026 lieferbar. Alle fünf nennen ihre Leistungsaufnahme in Watt, drei nennen zusätzlich den Lichtstrom in Lumen, und erst aus beiden Zahlen zusammen ergibt sich die Lichtausbeute, die einzige Größe, nach der sich zwei Leuchten vergleichen lassen. Sie reicht in diesem Feld von 62,2 bis 90,0 Lumen je Watt, ein Unterschied von 45 Prozent bei gleichem Zweck. Auffällig ist dabei ein Widerspruch: Ein Anbieter weist die Energieeffizienzklasse E aus, seine eigenen beiden Zahlen ergeben aber 62,2 lm/W und damit Klasse G — zwei Stufen darunter. Der einzige Anbieter, dessen angegebene Klasse zu seinen eigenen Zahlen passt, ist zugleich der sparsamste. Und keine der fünf Leuchten ist so lang wie das Becken, für das sie beworben wird: Die Bauformen decken zwischen 20 und 100 Prozent der beworbenen Beckenlänge ab.
| Modell | Leistung | Lichtstrom | Lichtausbeute | Energieeffizienzklasse | Leuchtenlänge | beworbene Beckenlänge | Ansehen (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() FEDOUR 40-60 FEDOUR | 10 W | 900 lm | 90,0 lm/W | F | 38 cm | 40 bis 60 cm | |
![]() SEAOURA 45-60 SEAOURA | 20 W | 1636 lm | 81,8 lm/W | keine Angabe | 41,5 cm | 45 bis 60 cm | |
![]() hygger 45-60 hygger | 18 W | 1120 lm | 62,2 lm/W | E laut Angebot | 39,2 cm | 45 bis 60 cm | |
![]() Juwel MultiLux 60 Juwel | 24 W | keine Angabe | nicht berechenbar | nicht zutreffend laut Angebot | 60 cm | 60 cm | |
![]() fishkeeper IP68 fishkeeper | 12 W | keine Angabe | nicht berechenbar | keine Angabe | 28 cm | 30 bis 140 cm |

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FEDOUR
FEDOUR 40-60CM Vollspektrum Aquarium LED Beleuchtung
Nachrechenbare Effizienzklasse — sonst nirgends: 900 Lumen bei 10 Watt ergeben 90,0 Lumen je Watt. Klasse F beginnt bei 85, und genau F steht auch im Angebot. Das ist in diesem Vergleich der einzige Fall, in dem die ausgewiesene Klasse und die beiden Zahlen desselben Angebots zusammenpassen — und zugleich die höchste Lichtausbeute des Feldes.
Die sparsamste Leuchte des Vergleichs und die einzige, deren Angaben untereinander stimmig sind. Zehn Watt klingen wenig gegen die 24 Watt am anderen Ende des Feldes, doch die 900 Lumen liegen nur 45 Prozent unter dem hellsten Modell: bei 60 Prozent weniger Stromaufnahme. Das Angebot nennt außerdem den Farbwiedergabeindex mit 81 und die Zahl der Leuchtdioden. Was fehlt, ist die Farbtemperatur: Ein Vollspektrum wird beworben, in welchem Bereich es liegt, steht nirgends. Die Halterungen lassen sich um zehn Zentimeter ausziehen, womit die Leuchte 48 der 60 beworbenen Zentimeter überdeckt.
- Leistung
- 10 W
- Lichtstrom
- 900 lm
- Lichtausbeute
- 90,0 lm/W
- Energieeffizienzklasse
- F
- Leuchtenlänge
- 38 cm
- beworbene Beckenlänge
- 40 bis 60 cm
Dafür spricht
- Höchste Lichtausbeute des Vergleichs
- Effizienzklasse passt zu den eigenen Zahlen
- Lichtstrom und Farbwiedergabeindex genannt
- Niedrigste Leistungsaufnahme im Feld
Dagegen spricht
- Keine Farbtemperatur genannt
- Ohne PAR-Wert und kein Messabstand
- Leuchte kürzer als das beworbene Becken
- Schutzart nirgends angegeben
- Passt für:
- Becken zwischen 40 und 60 Zentimetern, wenn der Verbrauch zählt.
- Passt nicht für:
- Wer eine bezifferte Farbtemperatur braucht, greift besser woanders zu.

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SEAOURA
SEAOURA Aquarium Beleuchtung mit 24/7 Timer
Meiste Lichtangaben im Vergleich: Lichtstrom, Beleuchtungsstärke, Farbwiedergabeindex, Farbtemperatur und ein PAR-Wert stehen im Angebot — fünf Größen, von denen die übrigen vier Anbieter zusammengenommen keine drei erreichen. Dass der Messabstand für PAR und Lux fehlt, ändert daran nichts; es ist die vollständigste Beschreibung dieses Themenbereichs.
Die hellste Leuchte des Vergleichs und die einzige mit einem PAR-Wert. Das Angebot nennt „CRI:92, PAR:85, Lux:5159, Lumen:1636“ und dazu 12600 Kelvin — eine Dichte an Angaben, die in diesem Markt ungewöhnlich ist. Der Haken liegt darin, was diese Zahlen ohne Kontext leisten: PAR und Lux gelten für einen Punkt im Raum, und in welchem Abstand gemessen wurde, steht nicht dabei. Die Lichtausbeute von 81,8 Lumen je Watt liegt knapp unterhalb der Grenze zur Klasse F; eine Energieeffizienzklasse führt das Angebot nicht.
- Leistung
- 20 W
- Lichtstrom
- 1636 lm
- Lichtausbeute
- 81,8 lm/W
- Energieeffizienzklasse
- keine Angabe
- Leuchtenlänge
- 41,5 cm
- beworbene Beckenlänge
- 45 bis 60 cm
Dafür spricht
- Höchster Lichtstrom des Vergleichs
- Einziger PAR-Wert des Themenbereichs
- Farbtemperatur und Farbwiedergabe genannt
- Ausziehbares Montagesystem
Dagegen spricht
- Kein Messabstand für PAR und Lux
- Energieeffizienzklasse im Angebot bleibt offen
- 41,5 cm Leuchte für bis zu 60 cm Becken
- Lichtausbeute unter der Klassengrenze F
- Passt für:
- Gedacht für alle, die möglichst viele Lichtangaben vor dem Kauf sehen will.
- Passt nicht für:
- Becken, bei denen die Leuchte über die volle Länge reichen soll.

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hygger
hygger Aquarium LED Beleuchtung mit Monitor 18 W
Einzige Schutzartangabe im Vergleich: IP68 ist die einzige Schutzartangabe unter diesen fünf Leuchten. Für ein Gerät, das dauerhaft über offenem Wasser hängt und an eine Haushaltssteckdose angeschlossen wird, ist das eine relevante Information. Und sie fehlt bei vier von fünf Anbietern vollständig.
Die Leuchte mit dem auffälligsten Widerspruch des Vergleichs. Das Angebot nennt 1120 Lumen und 18 Watt; daraus ergeben sich 62,2 Lumen je Watt. Die Skala für Lichtquellen ordnet alles unterhalb von 85 der Klasse G zu, Klasse E beginnt bei 110. Im Datenblatt derselben Seite steht E. Die Korrekturfaktoren der Verordnung ändern daran nichts — sie bewegen den Wert um wenige Prozent, hier fehlen 48. Davon abgesehen ist es die einzige Leuchte des Feldes mit angegebener Schutzart und einem Display, das die eingestellte Uhrzeit anzeigt.
- Leistung
- 18 W
- Lichtstrom
- 1120 lm
- Lichtausbeute
- 62,2 lm/W
- Energieeffizienzklasse
- E laut Angebot
- Leuchtenlänge
- 39,2 cm
- beworbene Beckenlänge
- 45 bis 60 cm
Dafür spricht
- IP68 als einzige Schutzartangabe im Feld
- Lichtstrom beziffert
- Display mit Uhrzeit und Moduseinstellung
- Beworbene Beckenlänge klar begrenzt
Dagegen spricht
- Ausgewiesene Klasse E steht im Widerspruch zu 62,2 lm/W
- Niedrigste Lichtausbeute des Vergleichs
- Keine Farbtemperatur genannt
- 39,2 cm Leuchte für bis zu 60 cm Becken
- Passt für:
- Für alle, die eine bezifferte Schutzart und eine Anzeige am Gerät möchte.
- Passt nicht für:
- Geht an allen vorbei, die sich auf die ausgewiesene Effizienzklasse verlassen will.

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Juwel
Juwel Aquarium MultiLux LED Leuchte 60 cm
Die einzige Leuchte des Vergleichs, die so lang ist wie das Becken, für das sie beworben wird — 60 Zentimeter auf 60 Zentimeter, ohne Randstreifen an den Enden. Sie arbeitet mit zwei LED-Röhren in den Lichtfarben DAY und NATURE und ist als Ersatz für T5-Leuchtstoffröhren gedacht; das Angebot verspricht dafür bis zu 50 Prozent Energieersparnis. Was es nicht nennt, ist der Lichtstrom. Bei 24 Watt und ohne Lumenangabe lässt sich weder eine Lichtausbeute bilden noch die Effizienzklasse prüfen; im dafür vorgesehenen Feld steht „Nicht zutreffend“.
- Leistung
- 24 W
- Lichtstrom
- keine Angabe
- Lichtausbeute
- nicht berechenbar
- Energieeffizienzklasse
- nicht zutreffend laut Angebot
- Leuchtenlänge
- 60 cm
- beworbene Beckenlänge
- 60 cm
Dafür spricht
- Einzige Leuchte auf voller Beckenlänge
- Zwei getrennte Lichtfarben im System
- Etablierte Baureihe mit Ersatzröhren
- Höchste installierte Leistung im Vergleich
Dagegen spricht
- Kein Lichtstrom im Angebot
- Effizienzklasse als „nicht zutreffend“ geführt
- Farbtemperatur nicht beziffert
- Höchste Leistungsaufnahme des Feldes
- Passt für:
- Becken mit 60 Zentimetern, wenn die volle Länge ausgeleuchtet sein soll.
- Passt nicht für:
- Ungeeignet für Haushalte, die die Lichtleistung vor dem Kauf einschätzen möchte.

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fishkeeper
fishkeeper IP68 Intelligente Aquarium Lampe
Der weiteste beworbene Bereich des ganzen Themenbereichs und zugleich die kürzeste Leuchte dieses Vergleichs: 28 Zentimeter Baulänge für Becken von 30 bis 140 Zentimetern. Die ausziehbaren Halterungen überbrücken die Distanz zwischen den Beckenrändern, der leuchtende Teil bleibt dabei 28 Zentimeter lang. Am oberen Ende des beworbenen Bereichs überdeckt die Leuchte damit ein Fünftel der Beckenlänge. Das Angebot nennt IP68 und einen Tagesverlauf mit Sonnenauf- und -untergang, aber weder Lichtstrom noch Farbtemperatur noch Effizienzklasse.
- Leistung
- 12 W
- Lichtstrom
- keine Angabe
- Lichtausbeute
- nicht berechenbar
- Energieeffizienzklasse
- keine Angabe
- Leuchtenlänge
- 28 cm
- beworbene Beckenlänge
- 30 bis 140 cm
Dafür spricht
- Niedrige Leistungsaufnahme
- IP68 angegeben
- Ausziehbare Halterungen über einen weiten Bereich
- Automatischer Tagesverlauf
Dagegen spricht
- 28 cm Leuchtenlänge für bis zu 140 cm Becken
- Kein Lichtstrom genannt
- Effizienzklasse fehlt
- Beworbener Bereich umfasst den Faktor 4,7
- Passt für:
- Kleine Becken bis etwa 40 Zentimeter oder gezielte Teilausleuchtung.
- Passt nicht für:
- Becken über 60 Zentimeter als einzige Lichtquelle.
Was in diesem Vergleich steht. Fünf Aufsatzleuchten für Becken zwischen 40 und 60 Zentimetern, alle am 29. August 2026 lieferbar geprüft. Vier davon werden über eine Wattzahl verkauft, drei nennen zusätzlich einen Lichtstrom.
Watt ist keine Lichtangabe. Watt beschreibt, wie viel Strom ein Gerät aufnimmt, nicht wie viel Licht dabei herauskommt. Die Größe, die Licht beschreibt, ist der Lichtstrom in Lumen. Und das Verhältnis der beiden ist die Lichtausbeute.
In diesem Feld reicht sie von 62,2 bis 90,0 Lumen je Watt. Eine 10-Watt-Leuchte kommt damit auf 900 Lumen, eine 18-Watt-Leuchte auf 1120 — 80 Prozent mehr Strom für 24 Prozent mehr Licht.
Die Tabelle, die den Vergleich trägt
| Modell | Leistung | Lichtstrom | Lichtausbeute | Klasse im Angebot |
|---|---|---|---|---|
| FEDOUR 40-60 | 10 W | 900 lm | 90,0 lm/W | F |
| SEAOURA 45-60 | 20 W | 1636 lm | 81,8 lm/W | keine |
| hygger 45-60 | 18 W | 1120 lm | 62,2 lm/W | E |
| Juwel MultiLux 60 | 24 W | keine Angabe | nicht berechenbar | nicht zutreffend |
| fishkeeper IP68 | 12 W | keine Angabe | nicht berechenbar | keine |
Die vierte Spalte steht in keinem einzigen Angebot. Sie ist eine Division, für die zwei Zahlen genügen. Und für zwei der fünf Leuchten fehlt eine davon.
Die fünfte Spalte ist die interessantere. Denn die Energieeffizienzklasse ist genau diese Division, in Stufen gegossen und gesetzlich definiert.
Die Skala, an der sich alles prüfen lässt
Seit dem 1. September 2021 gilt für Lichtquellen die Skala A bis G. Sie ersetzt die alte Einteilung mit A+, A++ und A+++, und sie hängt an der Lichtausbeute:
| Klasse | Lichtausbeute |
|---|---|
| A | ab 210 lm/W |
| B | 185 bis 209 lm/W |
| C | 160 bis 184 lm/W |
| D | 135 bis 159 lm/W |
| E | 110 bis 134 lm/W |
| F | 85 bis 109 lm/W |
| G | unter 85 lm/W |
Damit lässt sich jede Klassenangabe gegen die beiden Zahlen desselben Angebots prüfen. In diesem Vergleich ergibt das drei Ergebnisse.
FEDOUR: 900 Lumen, 10 Watt, 90,0 lm/W — Klasse F. Angegeben ist F. Es stimmt.
hygger: 1120 Lumen, 18 Watt, 62,2 lm/W — Klasse G. Angegeben ist E. Es stimmt nicht, und zwar um zwei Stufen.
SEAOURA: 1636 Lumen, 20 Watt, 81,8 lm/W — Klasse G. Angegeben ist nichts.
Zur Fairness gehört eine Einschränkung: Die Verordnung rechnet nicht mit dem rohen Verhältnis, sondern mit einer korrigierten Gesamtlichtausbeute, in die Abstrahlcharakteristik und Netzspannung eingehen. Diese Korrekturen bewegen den Wert um wenige Prozent. Zwischen 62,2 und den 110, die Klasse E voraussetzt, liegen 77 Prozent.
Warum die Leuchte kürzer ist als das Becken
Die zweite Größe, die in diesem Vergleich auseinandergeht, ist eine Länge.
| Modell | Leuchtenlänge | beworbene Beckenlänge | Überdeckung |
|---|---|---|---|
| Juwel MultiLux 60 | 60 cm | 60 cm | 100 % |
| FEDOUR 40-60 | 38 cm | bis 60 cm | 63 % |
| SEAOURA 45-60 | 41,5 cm | bis 60 cm | 69 % |
| hygger 45-60 | 39,2 cm | bis 60 cm | 65 % |
| fishkeeper IP68 | 28 cm | bis 140 cm | 20 % |
Die Zahlen in der zweiten Spalte stammen aus der Datentabelle der Angebote, die in der dritten aus dem Angebotstext. Bei vier von fünf Leuchten ist der leuchtende Teil kürzer als das Becken, für das das Gerät beworben wird.
Das ist kein Mangel im engeren Sinn. Ausziehbare Halterungen überbrücken die Differenz, das Gerät passt und hält. Was sich nicht ausziehen lässt, ist die Reihe der Leuchtdioden. Sie bleibt so lang, wie sie gebaut ist, und was jenseits ihrer Enden liegt, bekommt Licht nur noch von der Seite.
Bei einem Becken von 60 Zentimetern und einer Leuchte von 39,2 bleiben an jedem Ende gut zehn Zentimeter. Bei 140 Zentimetern und einer Leuchte von 28 sind es an jedem Ende 56.
Was 1636 Lumen auf einer Wasserfläche bedeuten
Der Lichtstrom sagt, wie viel Licht eine Leuchte insgesamt abgibt. Was im Becken ankommt, hängt davon ab, auf welche Fläche sich dieses Licht verteilt.
Die Rechnung dafür ist eine Division: Beleuchtungsstärke = Lichtstrom ÷ Fläche. Lumen geteilt durch Quadratmeter ergibt Lux.
Ein Becken von 60 mal 30 Zentimetern hat eine Wasseroberfläche von 0,18 Quadratmetern. Damit ergibt sich für die drei bezifferten Leuchten dieses Vergleichs:
| Modell | Lichtstrom | rechnerisch auf 0,18 m² |
|---|---|---|
| SEAOURA 45-60 | 1636 lm | rund 9100 lx |
| hygger 45-60 | 1120 lm | rund 6200 lx |
| FEDOUR 40-60 | 900 lm | rund 5000 lx |
Diese Werte sind Obergrenzen und werden nie erreicht. Sie setzen voraus, dass jedes Lumen die Wasseroberfläche trifft und sich gleichmäßig darauf verteilt — was weder bei einer Leuchte geschieht, die kürzer ist als das Becken, noch bei einer, die einen Teil ihres Lichts zur Seite abstrahlt.
Interessant wird die Rechnung im Vergleich mit einer Herstellerangabe. Der Anbieter mit den 1636 Lumen nennt zusätzlich „Lux:5159“. Unsere Obergrenze für dasselbe Gerät liegt bei rund 9100. Der genannte Wert entspricht damit 57 Prozent der theoretisch möglichen Beleuchtungsstärke: eine Größenordnung, die für eine Messung in einigem Abstand plausibel ist.
Belegen lässt sich das nicht, denn der Abstand fehlt. Was die Rechnung zeigt, ist trotzdem nützlich: Sie ordnet eine Zahl ein, die sonst allein im Raum steht. Ein Lux-Wert, der über der Obergrenze läge, wäre ein Widerspruch; einer, der weit darunter liegt, deutet auf einen großen Messabstand.
Für den Vergleich zweier Leuchten ist die Beleuchtungsstärke aus dem Lichtstrom trotzdem die brauchbarere Größe. Sie hat einen Nachteil und einen Vorteil: Sie ist falsch, aber für alle Kandidaten auf dieselbe Weise falsch.
Was mit dem Licht im Wasser passiert
Bis hierher ging es um Licht über der Wasseroberfläche. Was darunter ankommt, ist weniger, und vor allem ist es anders zusammengesetzt.
Wasser absorbiert Licht nicht gleichmäßig über das Spektrum. Rotes Licht wird um ein Vielfaches stärker geschluckt als blaues, und das ist der Grund, warum tiefes Wasser blau erscheint.
Die Größenordnung lässt sich beziffern. Für klares Wasser liegt der Absorptionskoeffizient im tiefroten Bereich um 700 Nanometer bei rund 0,6 je Meter, im blauen Bereich um 450 Nanometer bei rund 0,01 je Meter — ein Verhältnis von etwa sechzig zu eins.
| Wasserhöhe | Rest bei 700 nm | Rest bei 450 nm |
|---|---|---|
| 20 cm | rund 89 % | rund 100 % |
| 30 cm | rund 84 % | rund 100 % |
| 40 cm | rund 78 % | rund 100 % |
In einem Becken üblicher Höhe ist der Effekt klein, aber er ist gerichtet. Am Bodengrund eines 40 Zentimeter hohen Beckens fehlen rund zwanzig Prozent des tiefroten Anteils, während der blaue praktisch vollständig ankommt.
Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens gelten diese Werte für reines Wasser; Schwebstoffe, Färbung durch Wurzeln und Algen im Wasser verstärken die Dämpfung erheblich und verschieben sie in andere Bereiche des Spektrums. Ein trübes Becken dämpft um ein Vielfaches stärker als die Tabelle zeigt.
Zweitens sagen wir nicht, was das für Pflanzen bedeutet. Welcher Spektralbereich wofür gebraucht wird, ist eine biologische Frage, die wir nicht beantworten. Was wir zeigen, ist die Physik: Die Lichtmenge und die Lichtfarbe am Bodengrund unterscheiden sich von denen an der Oberfläche, und zwar messbar mit der Beckenhöhe.
Für die Auswahl einer Leuchte folgt daraus ein einfacher Hinweis: Die relevante Beckenmaßangabe ist nicht nur die Länge, sondern auch die Höhe. Ein flaches Becken mit 25 Zentimetern Wasser und ein hohes mit 45 stellen an dieselbe Leuchte verschiedene Anforderungen — und in den Angeboten dieses Vergleichs kommt die Beckenhöhe an keiner Stelle vor.
Was die Steuerung leistet und was sie kostet
Vier der fünf Leuchten dieses Vergleichs führen eine 24-Stunden-Automatik als zentrales Merkmal. Was damit gemeint ist, unterscheidet sich erheblich.
Die einfachste Form ist ein Zeitschalter. Die Leuchte schaltet zu einer eingestellten Uhrzeit ein und nach einer eingestellten Dauer wieder aus. Das ersetzt eine Zeitschaltuhr an der Steckdose und spart ein Gerät.
Die zweite Form ist eine Dimmung in Stufen. Zwei Modelle nennen zehn Helligkeitsstufen, eines zwanzig. Damit lässt sich die Lichtmenge unabhängig von der Dauer einstellen, und das ist die einzige Möglichkeit, eine zu helle Leuchte an ein Becken anzupassen, ohne sie auszutauschen.
Die dritte Form ist ein Tagesverlauf. Ein Modell beschreibt ihn als Sonnenaufgang am Morgen, volle Intensität mittags und Abenddämmerung am Abend. Technisch ist das eine Dimmung, die einer hinterlegten Kurve folgt.
Was diese Funktionen kosten, ist gering und rechenbar. Eine Leuchte, die statt bei voller Leistung bei siebzig Prozent läuft, nimmt entsprechend weniger auf:
| Modell | volle Leistung | 10 h täglich | bei 70 % gedimmt |
|---|---|---|---|
| FEDOUR 40-60 | 10 W | rund 37 kWh im Jahr | rund 26 kWh |
| hygger 45-60 | 18 W | rund 66 kWh im Jahr | rund 46 kWh |
| SEAOURA 45-60 | 20 W | rund 73 kWh im Jahr | rund 51 kWh |
| Juwel MultiLux 60 | 24 W | rund 88 kWh im Jahr | rund 61 kWh |
Der Unterschied zwischen der sparsamsten und der verbrauchsstärksten Leuchte dieses Vergleichs beträgt 51 Kilowattstunden im Jahr — bei zehn Stunden täglicher Brenndauer und voller Leistung.
Eine Einschränkung gehört dazu: Eine gedimmte LED läuft nicht proportional sparsamer, weil das Netzteil einen festen Anteil beisteuert. Die Werte in der letzten Spalte sind deshalb optimistisch; der reale Verbrauch liegt etwas darüber. Wie sich der Posten Beleuchtung gegen Heizung und Filter einordnet, steht im Ratgeber zum Stromverbrauch.
Was die Zahlen nicht sagen. Drei Größen fehlen in diesem Feld vollständig, und alle drei wären für die Kaufentscheidung nützlicher als die Wattzahl.
Der Messabstand. Ein Anbieter nennt „PAR:85“ und „Lux —5159“. Beides sind Größen, die für einen Punkt im Raum gelten: sie fallen mit dem Abstand zur Lichtquelle. Ohne die Angabe, wo gemessen wurde, lässt sich keine der beiden Zahlen mit irgendetwas vergleichen.
Die Farbtemperatur. Zwei der fünf Angebote nennen keine, eines nennt 12600 Kelvin. Das ist ein sehr kühler Wert, deutlich über dem Tageslichtbereich, in dem sich die meisten Aquarienleuchten bewegen.
Die Lebensdauer. Bei Leuchtstoffröhren war sie eine geläufige Angabe, weil die Röhre ein Verschleißteil mit endlicher Brenndauer war. Bei fest verbauten Leuchtdioden nennt sie kein Angebot dieses Vergleichs, obwohl die Frage, nach wie vielen Betriebsstunden eine Leiste noch wie viel Prozent ihres Anfangslichtstroms abgibt, für ein Gerät mit zehn Stunden täglicher Brenndauer die eigentlich interessante ist.
Der Abstrahlwinkel. Er entscheidet zusammen mit der Montagehöhe darüber, wie breit das Licht auf der Wasseroberfläche ankommt. Kein Angebot dieses Vergleichs nennt ihn.
Die Rechnung, die aus Lichtstrom und Beckenmaßen eine belastbare Größe macht, steht im Ratgeber zu Watt und Lumen; wie sich der Randabfall an den Beckenenden auswirkt, ist im Ratgeber zur Leuchtenlänge durchgerechnet.
Wo dieser Markt eine Norm hat
Für Aquarienleuchten existiert eine produktspezifische Norm, und das ist bemerkenswert.
DIN EN 60598-2-11:2023-10 trägt den Titel „Leuchten — Teil 2-11 — Besondere Anforderungen — Aquarienleuchten“. Sie gehört zur Sicherheitsreihe für Leuchten und behandelt genau diese Gerätegattung, nicht eine allgemeine Kategorie, unter die man sie subsumieren müsste.
Damit ist die Normlage besser als in den meisten Märkten, die wir aufgearbeitet haben. Der Haken ist derselbe wie überall: Sie regelt die Sicherheit. Zu Lichtstrom, Spektrum, Ausleuchtung oder Lebensdauer enthält sie nichts, und ein Prüfzeichen nach dieser Norm sagt über die Helligkeit nichts aus.
Ein zweiter Unterschied zu anderen Märkten fällt auf: Keine der fünf Leuchten trägt ein TÜV- oder GS-Zeichen. Bei den Aquarienfiltern, für die es nur eine allgemeine Pumpennorm gibt, waren es sechs von fünfzehn. Der Markt mit der spezifischeren Norm hat die schlechtere Prüfzeichenlage — eine Umkehrung, für die wir keine Erklärung anbieten können.
Was der Preis hier kauft. Das Feld deckt drei Preisklassen ab, und der Zusammenhang zwischen Preis und Datenqualität ist auch hier keiner.
Das günstigste Modell ist zugleich das einzige, dessen Angaben untereinander stimmen — Lichtstrom, Leistung und Effizienzklasse passen zusammen und ergeben die höchste Lichtausbeute des Feldes. Das teuerste Modell nennt keinen Lichtstrom.
Was der Preis kauft, ist anderes:
Verarbeitung und Halterung. Die Markenleuchte ist als Systemteil einer Aquarienbaureihe konstruiert und sitzt entsprechend passgenau. Die günstigen Modelle arbeiten mit universellen Klemmbügeln.
Ersatzteile. Bei einer Systemleuchte lassen sich die Röhren einzeln tauschen. Bei einer LED-Leiste mit fest verbauten Dioden ist das Gerät am Ende, wenn die Elektronik ausfällt.
Steuerung. Tagesverläufe, Dimmstufen und Farbwechsel sind bei den günstigen Modellen dieses Vergleichs eher besser ausgestattet als bei der Markenleuchte — hier läuft der Zusammenhang sogar in die Gegenrichtung.
Die fünf Leuchten im Klartext
Was die Tabellen zeigen, in Sätzen. Und mit dem, was sich aus den Angebotstexten sonst noch entnehmen lässt.
FEDOUR 40-60. Die sparsamste und stimmigste Leuchte des Feldes. Zehn Watt, 900 Lumen, Farbwiedergabeindex 81, 66 Leuchtdioden in der Aufteilung 18 rot, 6 grün, 15 blau und 27 weiß — eine Angabe, die kein anderes Angebot dieses Vergleichs macht. Die Halterungen lassen sich um zehn Zentimeter ausziehen. Was fehlt, ist die Farbtemperatur; es bleibt bei der Beschreibung „Vollspektrum“, die keine Zahl ist.
SEAOURA 45-60. Die hellste Leuchte des Vergleichs mit 1636 Lumen und die einzige mit einem PAR-Wert. Das Angebot beziffert 126 Leuchtdioden zweier Bauarten und nennt zwanzig Dimmstufen sowie neun Farbeinstellungen. Die Farbtemperatur von 12600 Kelvin ist der höchste Wert dieses Themenbereichs: deutlich über dem, was üblicherweise als Tageslicht bezeichnet wird. Warum ausgerechnet dieses Angebot, das mehr Lichtangaben macht als jedes andere, keine Effizienzklasse führt, geht daraus nicht hervor.
hygger 45-60. Achtzehn Watt, 1120 Lumen, ein Display mit Uhrzeit und sieben Farbmodi. Die einzige Leuchte des Vergleichs mit angegebener Schutzart. Der Widerspruch zwischen der ausgewiesenen Klasse E und den eigenen 62,2 Lumen je Watt ist der auffälligste Einzelbefund dieses Vergleichs, nicht weil er groß wäre, sondern weil beide Zahlen auf derselben Seite stehen und niemand sie gegeneinander gerechnet hat.
Juwel MultiLux 60. Die einzige Systemleuchte des Feldes und die einzige, die das Becken auf voller Länge überdeckt. Sie arbeitet mit zwei getrennten LED-Röhren in den Lichtfarben DAY und NATURE, die sich einzeln tauschen lassen — ein Vorteil, der über die Jahre zählt, weil das Gerät damit reparierbar bleibt. Das Angebot verspricht bis zu fünfzig Prozent Ersparnis gegenüber T5-Leuchtstoffröhren und nennt sonst nichts, was sich prüfen ließe.
fishkeeper IP68. Zwölf Watt, 28 Zentimeter Baulänge, beworben für Becken von 30 bis 140 Zentimetern. Der Tagesverlauf mit Sonnenaufgang um sechs Uhr, Mittagsmaximum und Abenddämmerung ist detailliert beschrieben, sechs Leistungsstufen sind wählbar, und die Schutzart wird als „echt IP68“ bezeichnet. Über die Lichtmenge steht nichts im Angebot — was bei einem beworbenen Bereich, der den Faktor 4,7 umfasst, besonders auffällt.
Fünf Fragen, die vor dem Kauf helfen. Nicht alles davon lässt sich aus den Angeboten beantworten. Aber jede dieser Fragen verkleinert das Feld.
Wie hoch ist das Becken? Sie steht in keinem Angebot dieses Vergleichs, entscheidet aber darüber, wie viel Licht am Bodengrund ankommt. Ein Becken mit 45 Zentimetern Wasser braucht mehr Lichtstrom als eines mit 25, um unten denselben Wert zu erreichen.
Soll die Leuchte auf der ganzen Länge leuchten? Wenn ja, bleibt in diesem Vergleich eine Leuchte übrig. Wenn nein, weil zum Beispiel eine dichte Bepflanzung nur in der Beckenmitte steht —, sind die kürzeren Modelle im Vorteil, weil sie das Licht dort konzentrieren.
Wird gedimmt? Wenn ja, ist eine helle Leuchte mit Dimmung die flexiblere Wahl als eine schwache ohne. Sie lässt sich nach unten anpassen, umgekehrt geht es nicht.
Liegt die Steckdose in Reichweite? Die Kabellängen stehen in einem von fünf Angeboten, dort mit 1,8 Metern. Bei einem Becken auf einem Unterschrank ist das der Unterschied zwischen einem sauberen Aufbau und einer Verlängerung.
Gibt es Ersatzteile? Eine LED-Leiste mit fest verbauten Dioden ist am Ende, wenn ein Teil ausfällt. Ein System mit wechselbaren Röhren nicht. In diesem Vergleich trennt das die Systemleuchte von den vier anderen.
Was dieser Vergleich bewusst offen lässt
Wir sagen nicht, wie viel Licht ein Becken braucht. Das hängt an Bepflanzung und Besatz, und beides ist eine biologische Frage. Was wir liefern, ist die Rechnung, mit der sich die Angaben der Anbieter untereinander vergleichen lassen.
Nichts davon haben wir selbst nachgemessen. Weder Lichtstrom noch Beleuchtungsstärke noch Spektrum. Alle Zahlen stammen aus den Angeboten und sind als solche gekennzeichnet.
Wir prüfen keine Angaben auf Richtigkeit. Wo wir einen Widerspruch feststellen, ist es ein Widerspruch zwischen zwei Zahlen desselben Anbieters, nicht zwischen einer Angabe und einer eigenen Messung.
Zu Algen sagen wir nichts. Der Zusammenhang zwischen Lichtmenge, Beleuchtungsdauer und Algenwachstum ist ein wiederkehrendes Thema in diesem Markt, und er ist biologisch. Wir können ausrechnen, wie viel Licht eine Leuchte abgibt, nicht was daraus im Becken folgt.
Und es gibt keine Leistungsnorm. DIN EN 60598-2-11 erfasst Aquarienleuchten ausdrücklich und regelt ihre Sicherheit; die europäischen Verordnungen zu Ökodesign und Energieetikettierung schreiben Angaben vor, aber keine Mindestwerte für Aquarienlicht. Was bleibt, ist die Division aus zwei Zahlen, und die Beobachtung, wie viele Anbieter sie unmöglich machen.
Was wir uns angesehen haben
Wir haben nicht gemessen. Alle Angaben dieses Vergleichs stammen aus den Angeboten und wurden am 29. August 2026 erhoben; Lieferbarkeit und Angebotstitel sind an diesem Tag geprüft.
Die Lichtausbeute ist unsere Rechnung, gebildet aus Lichtstrom geteilt durch Leistungsaufnahme, beide aus demselben Angebot. Die Korrekturfaktoren der Energielabel-Verordnung haben wir nicht angewandt und die Einordnung entsprechend gekennzeichnet.
Die Überdeckung ist ebenfalls unsere Rechnung, gebildet aus der Baulänge in der Datentabelle und der höchsten beworbenen Beckenlänge im Angebotstext.
Worüber wir keine Auskunft geben: wie viel Licht ein bestimmter Besatz oder eine bestimmte Bepflanzung braucht, welches Spektrum dafür geeignet ist und ob eine Leuchte Algenwachstum fördert. Das sind biologische Fragen, für die diese Redaktion keine Fachkunde ausweist.
Wie sich die drei Größenklassen dieses Themenbereichs zueinander verhalten, steht in der Kaufberatung zur Aquarienbeleuchtung; was ein Becken dieser Größe an Wasser fasst, im Ratgeber zur Aquariengröße.
Die Datenlage der fünf
Sechs Felder gegen fünf Anbieter. Erfasst ist allein die Nennung im Angebot.
| Modell | Leistung | Lichtstrom | Lichtausbeute | Energieeffizienzklasse | Leuchtenlänge | beworbene Beckenlänge | davon |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FEDOUR 40-60 | Leistung: 10 W | Lichtstrom: 900 lm | Lichtausbeute: 90,0 lm/W | Energieeffizienzklasse: F | Leuchtenlänge: 38 cm | beworbene Beckenlänge: 40 bis 60 cm | 6/6 |
| SEAOURA 45-60 | Leistung: 20 W | Lichtstrom: 1636 lm | Lichtausbeute: 81,8 lm/W | Energieeffizienzklasse: keine Angabe | Leuchtenlänge: 41,5 cm | beworbene Beckenlänge: 45 bis 60 cm | 5/6 |
| hygger 45-60 | Leistung: 18 W | Lichtstrom: 1120 lm | Lichtausbeute: 62,2 lm/W | Energieeffizienzklasse: E laut Angebot | Leuchtenlänge: 39,2 cm | beworbene Beckenlänge: 45 bis 60 cm | 6/6 |
| Juwel MultiLux 60 | Leistung: 24 W | Lichtstrom: keine Angabe | Lichtausbeute: nicht berechenbar | Energieeffizienzklasse: nicht zutreffend laut Angebot | Leuchtenlänge: 60 cm | beworbene Beckenlänge: 60 cm | 5/6 |
| fishkeeper IP68 | Leistung: 12 W | Lichtstrom: keine Angabe | Lichtausbeute: nicht berechenbar | Energieeffizienzklasse: keine Angabe | Leuchtenlänge: 28 cm | beworbene Beckenlänge: 30 bis 140 cm | 4/6 |
| beziffert von | 5/5 | 3/5 | 5/5 | 3/5 | 5/5 | 5/5 |
Gefüllter Punkt: Der Anbieter beziffert den Wert. Leerer Ring: Fehlanzeige. Der Zustand steht zusätzlich in jeder Zelle als Text für Screenreader.
Die Zahl, die niemand hinschreibt
Sie ergibt sich aus Lichtstrom geteilt durch Leistungsaufnahme. Zwei der fünf Anbieter nennen keinen Lichtstrom, für sie lässt sie sich nicht bilden.
Häufige Fragen
- Wie viele Lumen braucht ein 60-cm-Aquarium?
- Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil sie vom Besatz und von der Bepflanzung abhängt: dazu treffen wir keine Aussage. Was sich sagen lässt: Die drei bezifferten Leuchten dieses Vergleichs liegen zwischen 900 und 1636 Lumen, ein Faktor von 1,8 in derselben Größenklasse.
- Sagt die Wattzahl etwas über die Helligkeit?
- Nur ungefähr. Bei den drei Leuchten dieses Vergleichs, die beide Zahlen nennen, reicht die Lichtausbeute von 62,2 bis 90,0 Lumen je Watt. Eine 10-Watt-Leuchte kann damit fast so hell sein wie eine 18-Watt-Leuchte.
- Was bedeutet die Energieeffizienzklasse bei Aquarienleuchten?
- Seit dem 1. September 2021 gilt für Lichtquellen die Skala A bis G, und sie ist an die Lichtausbeute gebunden: Klasse F beginnt bei 85 Lumen je Watt, Klasse E bei 110. Vier der fünfzehn Leuchten dieses Themenbereichs nennen eine gültige Klasse.
- Muss die Leuchte so lang sein wie das Becken?
- Sie ist es in diesem Vergleich nur bei einem von fünf Modellen. Die übrigen decken 65 bis 80 Prozent der beworbenen Beckenlänge ab; ein Modell wird für Becken bis 140 Zentimeter beworben und misst 28.
- Was ist PAR und warum steht die Zahl fast nie da?
- PAR ist die photosynthetisch nutzbare Strahlung, gemessen in Mikromol je Quadratmeter und Sekunde. Sie gilt immer für einen Punkt im Raum — ohne Angabe des Messabstands ist eine PAR-Zahl nicht einzuordnen. Ein Anbieter dieses Themenbereichs nennt einen Wert, keiner nennt den Abstand.
- Sind IP68 und Wasserdichtigkeit ein Kaufkriterium?
- Für eine Aufsatzleuchte, die über dem Wasser hängt, ist Spritzwasserschutz sinnvoll; eine Tauchfähigkeit wird selten gebraucht. Drei der fünfzehn Geräte dieses Themenbereichs nennen eine Schutzart, die übrigen zwölf gar keine.
Wer diesen Artikel verantwortet

Fachredaktion Aquarientechnik
Schreibt über Filter, Heizer und Beleuchtung im Aquarium.
6+ Jahre technische Redaktion im HLK-Bereich (Heizung, Lüftung, Klima)
Wie wir bewerten
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
- Aufwand für Aufbau und Pflege
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 29.08.2026
- Aktualisiert
- 29.08.2026
- Geprüft
- 29.08.2026
- Quellen
- 6
Änderungsverlauf
- 29.08.2026: Erstfassung nach Angebotserhebung. Lichtausbeute und Klassenzuordnung sind eigene Berechnungen aus den beiden Angebotsangaben Lichtstrom und Leistungsaufnahme; die Korrekturfaktoren der Energielabel-Verordnung sind dabei nicht angewandt und in der Einordnung benannt.
Belege
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot FEDOUR 40-60 cm — 900 Lumen bei 10 Watt, Klasse F
Nennt im Angebotstext „LED-Perlen: 66 Stück, Lumen: 900, CRI: 81“ und in der Datentabelle 10 Watt sowie die Energieeffizienzklasse F. 900 durch 10 ergibt 90,0 Lumen je Watt; Klasse F beginnt bei 85. Das einzige Angebot dieses Vergleichs, dessen ausgewiesene Klasse zu seinen eigenen Zahlen passt.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot hygger 45-60 cm — 1120 Lumen bei 18 Watt, Klasse E
Nennt im Angebotstext „⑧LUMENS:1120“ und „②APPLICATION: 45-60cm“, in der Datentabelle 18 Watt und die Energieeffizienzklasse E. 1120 durch 18 ergibt 62,2 Lumen je Watt; Klasse E setzt 110 voraus, Klasse G endet bei 85. Grundlage der Gegenprobe dieses Textes.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot SEAOURA 45-60 cm — vollständigste Lichtangaben des Vergleichs
Nennt „CRI:92, PAR:85, Lux:5159, Lumen:1636“ sowie in der Datentabelle 20 Watt, 12600 Kelvin und eine Baulänge von 41,5 Zentimetern. Der einzige PAR-Wert dieses Themenbereichs — ohne Angabe, in welchem Abstand er gemessen wurde. Eine Energieeffizienzklasse führt das Angebot nicht.
- Institution oder Normeur-lex.europa.euDelegierte Verordnung (EU) 2019/2015 — Energieetikettierung für Lichtquellen
Legt die seit dem 1. September 2021 geltende Skala A bis G für Lichtquellen fest. Die Einstufung folgt der Gesamtlichtausbeute in Lumen je Watt; die hier verwendeten Klassengrenzen sind 85 (F), 110 (E), 135 (D). Grundlage der Aussage, dass die Effizienzklasse die einzige normierte Vergleichsgröße dieses Marktes ist.
- Institution oder Normeur-lex.europa.euVerordnung (EU) 2019/2020 — Ökodesign-Anforderungen an Lichtquellen
Die Anforderungen gelten nach Artikel 1 auch für Lichtquellen, die in einem umgebenden Produkt in Verkehr gebracht werden, also für die LED in einer fertigen Leuchte. Zu den anzugebenden Produktinformationen gehören der Nutzlichtstrom in Lumen und die ähnlichste Farbtemperatur. Eine Ausnahme für Aquarienbeleuchtung enthalten die Ausnahmelisten nicht.
- Herstellerangabedinmedia.deDIN EN 60598-2-11:2023-10 — Leuchten, Besondere Anforderungen, Aquarienleuchten
Vollständiger deutscher Titel „Leuchten — Teil 2-11: Besondere Anforderungen — Aquarienleuchten (IEC 60598-2-11:2013 + AMD1:2022)“. Eine produktspezifische Norm für genau diese Gerätegattung, Teil der Leuchten-Sicherheitsreihe. Sie regelt die Sicherheit; zu Lichtstrom, Spektrum oder Ausleuchtung enthält sie nichts.




