Redaktionelle Grundsätze
Die Regeln, nach denen hier geschrieben wird — und die Grenzen, die wir uns dabei setzen.
Diese Regeln sind nicht dekorativ. Sie sind der Maßstab, an dem ein Artikel vor der Veröffentlichung geprüft wird — und an dem uns Leser messen können.
01
Jede Zahl hat eine Herkunft
Werte ohne benennbare Quelle kommen nicht in den Artikel. Wo eine Angabe nur vom Hersteller stammt und sonst nirgends belegt ist, steht das dabei.
02
Kein „im Test", wo nicht getestet wurde
Wir führen keine eigenen Produkttests durch. Formulierungen, die eine physische Prüfung suggerieren, sind untersagt — auch die beiläufigen wie „im Praxiseinsatz zeigte sich".
03
Keine erfundene Erfahrung
Persönliche Anekdoten in Artikeln oder Autorenprofilen müssen stimmen. Eine erfundene Erfahrungsgeschichte ist gegenüber Lesern unredlich — und genau das Muster, das Suchmaschinen als künstlich erzeugten Inhalt zu erkennen versuchen.
04
Zuständigkeit nur mit Fachbezug
Ein Artikel wird von einer Person gezeichnet, deren Hintergrund zum Thema passt. Gibt es die nicht, zeichnet die Redaktion gemeinsam — und wir sagen offen, dass es so ist.
05
Widersprüche werden ausgewiesen, nicht geglättet
Wenn Quellen sich widersprechen, nennen wir beide Werte und wo möglich den Grund. Ein gemittelter Wert wäre eine Zahl, die aus keiner Messung stammt.
06
Lücken werden benannt
Fehlt ein kaufentscheidender Wert, steht das im Artikel. Eine fehlende Angabe ist ein Befund und wird nicht durch eine Schätzung ersetzt.
07
Keine bezahlten Platzierungen
Kein Hersteller kann sich in einen Vergleich einkaufen oder seine Position darin verändern. Anfragen dieser Art beantworten wir nicht.
08
Provisionen ändern nichts an der Auswahl
Auswahl, Reihenfolge und Einordnung entstehen, bevor die Frage aufkommt, ob ein Produkt überhaupt ein Partnerprogramm hat. Produkte ohne Provisionsmöglichkeit stehen genauso in den Vergleichen.
09
Veröffentlicht wird, was trägt
Ein Cluster geht online, wenn die Datenlage einen belastbaren Vergleich hergibt. Eine Hub-Seite mit drei Sätzen Fülltext hilft niemandem — auch nicht der Suchmaschine.
10
Fehler werden sichtbar korrigiert
Korrekturen landen im Änderungsverlauf des Artikels und in der öffentlichen Korrekturliste. Artikel werden nicht stillschweigend überschrieben.
Wer diese Regeln anwendet
Die Personen der Redaktion und ihre Zuständigkeiten stehen auf der Redaktionsseite. Dort ist auch vermerkt, für welche Bereiche wir noch keine Fachkunde haben.
Wenn du einen Verstoß siehst
Ein Artikel, der gegen eine dieser Regeln verstößt, ist ein Fehler wie jeder andere. Melde ihn — wir prüfen das und dokumentieren die Korrektur öffentlich.