Stehlampen·14 Min Lesezeit·5 Modelle im Vergleich

Stehlampe mit fester LED — 41,7 bis 108,3 Lumen je Watt

Fünf Stehlampen mit fest verbauter LED. Alle fünf nennen ihren Lichtstrom, alle fünf tragen ein Energielabel — und bei dreien passt das eine nicht zum anderen.

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und EinrichtenVon Lena MoritzFachredaktion Wohnen und Einrichten
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Geprüft

Kurz gesagt

Fünf Stehlampen mit fest verbauter LED, alle am 29.08.2026 lieferbar geprüft. Es ist die einzige Gruppe dieses Themenbereichs, in der jedes Angebot einen Lichtstrom nennt: 1000, 2400, 2400, 2600 und 2800 Lumen. Zusammen mit der Leistung ergibt das die Lichtausbeute in Lumen je Watt, und die reicht von 41,7 bis 108,3 — Faktor 2,6 bei fünf Lampen derselben Bauart. Jede der fünf trägt außerdem ein Energielabel mit einem Klassenbuchstaben. Bei zweien passt der Buchstabe zur eigenen Rechnung, bei dreien nicht, und alle drei Abweichungen gehen nach oben. Die auffälligste: 2400 Lumen bei 24 Watt sind 100 Lumen je Watt und damit Klasse F — im Angebot steht A. Zwischen F und A liegen fünf Klassen.

ModellLichtstromLeistungLichtausbeuteFarbtemperaturKlasse im AngebotAnsehen (Partnerlink)
HANDSONIC LED Stehlampe 163 cm
HANDSONIC 163

HANDSONIC

Beste Lichtausbeute im Vergleich

2600 lm24 W108.3 lm/W2700-6500 KE
VASAGLE Deckenfluter 30 W
VASAGLE 30 W

VASAGLE

Einzige Lampe mit stimmigem Label und höchstem Lichtstrom

2800 lm30 W93.3 lm/W2700-6500 KF
HANDSONIC LED Stehlampe 150 cm
HANDSONIC 150

HANDSONIC

Größter Abstand zwischen Label und Rechnung

2400 lm24 W100.0 lm/W2700-6000 KA
2400 lm36 W66.7 lm/W3000-6000 KF
1000 lm24 W41.7 lm/W2700-6500 KG
Angaben der Hersteller, geprüft gegen die im Artikel genannten Quellen. Keine Preisspalte: Preise ändern sich zu schnell, um in einer Tabelle zu stehen. Keine Gesamtnote: wir testen nicht selbst. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
1Beste Lichtausbeute im VergleichEinsteigerklasse

HANDSONIC

HANDSONIC LED Stehlampe 163 cm

Beste Lichtausbeute im Vergleich: 2600 Lumen bei 24 Watt sind 108,3 Lumen je Watt — der höchste Wert der fünf und 2,6-mal so viel wie am unteren Ende des Vergleichs.

Die effizienteste der fünf, und das mit Abstand: 2600 Lumen bei 24 Watt sind 108,3 Lumen je Watt. Zum Vergleich liefert die schwächste Lampe des Vergleichs bei derselben Leistungsaufnahme 1000 Lumen. Das Angebot nennt beide Zahlen, dazu 2700 bis 6500 Kelvin, eine Höhe von 163 Zentimetern und ein Gesamtgewicht von 2,95 Kilogramm. Der Sockel misst 23 mal 23 Zentimeter. Das Energielabel weist Klasse E aus. Aus den eigenen Zahlen des Angebots ergeben sich 108,3 Lumen je Watt, und die Klasse E beginnt nach der EU-Skala erst bei 110 — es fehlen 1,7 Lumen je Watt. Von allen Abweichungen dieses Vergleichs ist das die kleinste, und sie ist die einzige, die sich mit einer gerundeten Messung erklären ließe.

Lichtstrom
2600 lm
Leistung
24 W
Lichtausbeute
108.3 lm/W
Farbtemperatur
2700-6500 K
Klasse im Angebot
E

Dafür spricht

  • Höchste Lichtausbeute der fünf mit 108,3 Lumen je Watt
  • Lichtstrom, Leistung und Höhe alle genannt
  • Gewicht und Sockelmaß beziffert
  • Farbtemperatur von 2700 bis 6500 Kelvin einstellbar

Dagegen spricht

  • Klasse E erst ab 110 Lumen je Watt, erreicht werden 108,3
  • LED fest verbaut, nicht tauschbar
  • Keine Angabe zur Raumgröße
  • Farbwiedergabeindex fehlt
Passt für:
Passend, wenn man für wenig Geld möglichst viel Licht aus wenig Strom will.
Passt nicht für:
Wer eine Lampe sucht, deren Leuchtmittel sich später tauschen lässt.
2Einzige Lampe mit stimmigem Label und höchstem LichtstromEinsteigerklasse

VASAGLE

VASAGLE Deckenfluter 30 W

Einzige Lampe mit stimmigem Label und höchstem Lichtstrom: 2800 Lumen sind der höchste Lichtstrom des Vergleichs, und die daraus errechneten 93,3 Lumen je Watt liegen in genau der Klasse F, die das Angebot ausweist.

Der höchste Lichtstrom des Vergleichs und zugleich das einzige Angebot der oberen Hälfte, dessen Energielabel die eigene Rechnung aushält. 2800 Lumen bei 30 Watt sind 93,3 Lumen je Watt; die Klasse F beginnt bei 85 und endet unter 110. Das Angebot nennt Klasse F. Dazu kommen eine Höhe von 176 Zentimetern, ein Gewicht von 4,1 Kilogramm, ein Dimmbereich von 10 bis 100 Prozent und 2700 bis 6500 Kelvin. Eine Merkwürdigkeit bleibt: Das Maßfeld führt 25T mal 176B mal 25H Zentimeter: die 176 Zentimeter Höhe stehen in der Breitenachse. Im Text steht die richtige Reihenfolge. Der Lampenkopf lässt sich drehen, sodass sich die Lampe zwischen Deckenwurf und gerichtetem Licht umstellen lässt.

Lichtstrom
2800 lm
Leistung
30 W
Lichtausbeute
93.3 lm/W
Farbtemperatur
2700-6500 K
Klasse im Angebot
F

Dafür spricht

  • Höchster Lichtstrom des Vergleichs mit 2800 Lumen
  • Energielabel deckt sich mit der eigenen Rechnung
  • Günstigstes Angebot des Vergleichs
  • Gewicht und Maße im Text vollständig

Dagegen spricht

  • Maßfeld mit vertauschten Achsen
  • LED fest verbaut, nicht tauschbar
  • Höchste Leistungsaufnahme nach der SIBRILLE
  • Keine Angabe zur Raumgröße
Passt für:
Größere Wohnzimmer, in denen die Lampe das Hauptlicht ersetzen soll.
Passt nicht für:
Räume unter etwa zwei Metern Deckenhöhe, wo der Deckenwurf blendet.
3Größter Abstand zwischen Label und RechnungEinsteigerklasse

HANDSONIC

HANDSONIC LED Stehlampe 150 cm

Größter Abstand zwischen Label und Rechnung: 2400 Lumen bei 24 Watt sind 100 Lumen je Watt und damit Klasse F. Das Angebot weist Klasse A aus — fünf Klassen darüber, und A beginnt erst bei 210 Lumen je Watt.

Für sich genommen eine unauffällige Lampe: 2400 Lumen bei 24 Watt, also 100 Lumen je Watt, was in diesem Vergleich der zweitbeste Wert ist. Vier Höhenstufen von 39 über 75 und 102 bis 150 Zentimeter, ein Standfuß von 16 Zentimetern Durchmesser, fünf Farbtemperaturen. Auffällig wird sie durch ihr Energielabel. Es weist Klasse A aus. Klasse A verlangt nach der EU-Skala 210 Lumen je Watt; die Lampe erreicht 100. Das sind fünf Klassen Abstand, und der Wert, den sie tatsächlich erreicht, ist derselbe wie bei zwei anderen Lampen dieses Themenbereichs, die mit F ausgezeichnet sind. Zwei weitere Ungenauigkeiten stehen im selben Angebot: Der Titel nennt 2700 bis 6500 Kelvin, der Text 2700 bis 6000, und das Maßfeld führt 6T mal 5B mal 6H Zentimeter für eine Lampe, die 150 Zentimeter hoch ist.

Lichtstrom
2400 lm
Leistung
24 W
Lichtausbeute
100.0 lm/W
Farbtemperatur
2700-6000 K
Klasse im Angebot
A

Dafür spricht

  • Vier Höhenstufen von 39 bis 150 Zentimetern
  • 100 Lumen je Watt, zweitbester Wert des Vergleichs
  • Lichtstrom und Leistung beide genannt
  • Fünf Farbtemperaturen

Dagegen spricht

  • Label A bei errechneten 100 Lumen je Watt — A beginnt bei 210
  • Maßfeld mit 6 mal 5 mal 6 Zentimetern
  • Farbtemperatur im Titel anders als im Text
  • LED fest verbaut, nicht tauschbar
Passt für:
Wer eine höhenverstellbare Lampe braucht und die Klassenangabe ignoriert.
Passt nicht für:
Wer sich beim Kauf auf das Energielabel verlassen will, greift besser woanders zu.
4Mittelklasse

SIBRILLE

SIBRILLE Stehlampe 36 W

Die teuerste Lampe des Vergleichs und die mit der schlechtesten Ausbeute unter den hellen: 2400 Lumen bei 36 Watt sind 66,7 Lumen je Watt. Die Klasse F beginnt bei 85 — der Wert liegt darunter und damit in G. Das Angebot weist F aus. Der Titel wirbt mit 36 Watt als Merkmal, was in diesem Markt üblich ist und die Sache genau verkehrt herum darstellt: Bei gleichem Lichtstrom ist mehr Watt schlechter, nicht besser. Die HANDSONIC mit 150 Zentimetern liefert dieselben 2400 Lumen mit 24 Watt. Positiv fällt der Sockel auf, der als einziger im Vergleich mit Gewicht und Durchmesser beziffert ist: 3,5 Kilogramm auf 26 Zentimetern. Eine Gesamthöhe nennt das Angebot nirgends — weder im Titel noch im Text; das Maßfeld führt 41 mal 14 mal 34 Zentimeter. Im Datenfeld steht außerdem ein Sockel E14, obwohl die LED fest verbaut ist.

Lichtstrom
2400 lm
Leistung
36 W
Lichtausbeute
66.7 lm/W
Farbtemperatur
3000-6000 K
Klasse im Angebot
F

Dafür spricht

  • Sockel mit 3,5 Kilogramm und 26 Zentimetern beziffert
  • Lichtstrom und Leistung beide genannt
  • Dimmbereich von 5 bis 100 Prozent
  • Vier Farbtemperaturen von 3000 bis 6000 Kelvin

Dagegen spricht

  • 66,7 Lumen je Watt, Label F beginnt erst bei 85
  • Keine Gesamthöhe im ganzen Angebot
  • Maßfeld mit 41 mal 14 mal 34 Zentimetern
  • Datenfeld nennt Sockel E14 bei fest verbauter LED
Passt für:
Die richtige Wahl, sofern man einen besonders standfesten Sockel braucht.
Passt nicht für:
Geht an allen vorbei, die auf den Stromverbrauch achtet.
5Mittelklasse

Govee

Govee RGBIC LED Stehlampe

Die schwächste Lampe des Vergleichs und zugleich die ehrlichste. 1000 Lumen bei 24 Watt sind 41,7 Lumen je Watt, also weniger als die Hälfte der besten Lampe hier bei identischer Leistungsaufnahme. Das Angebot weist Klasse G aus, und die Rechnung bestätigt das. Der Grund für den niedrigen Wert liegt in der Bauart: Es ist eine RGBIC-Lampe, die farbiges Licht in 85 Modi erzeugen kann, und die farbige LED verliert gegenüber der weißen erheblich an Ausbeute. Für Weißlicht bleiben 1000 Lumen. Wer die Lampe als Effektlicht neben einer Hauptlichtquelle einsetzt, kauft genau das, was beschrieben ist. Wer sie als Wohnzimmerlicht kauft, bekommt bei höherem Preis ein Drittel des Lichts der günstigsten Lampe dieses Vergleichs.

Lichtstrom
1000 lm
Leistung
24 W
Lichtausbeute
41.7 lm/W
Farbtemperatur
2700-6500 K
Klasse im Angebot
G

Dafür spricht

  • Energielabel deckt sich mit der eigenen Rechnung
  • Lichtstrom für Weißlicht ausdrücklich genannt
  • Höhe und Schirmmaß beziffert
  • Farbiges Licht in 85 Modi

Dagegen spricht

  • 41,7 Lumen je Watt, niedrigster Wert des Vergleichs
  • 1000 Lumen bei 24 Watt Leistungsaufnahme
  • LED fest verbaut, nicht tauschbar
  • Zweithöchster Preis bei geringstem Lichtstrom
Passt für:
Effektlicht und Farbstimmungen neben einer vorhandenen Hauptlichtquelle.
Passt nicht für:
Geht an allen vorbei, die damit ein Wohnzimmer ausleuchten will.

Fünf Lampen, fünf Lichtströme, fünf Klassen

Dieser Vergleich ist der einzige des Themenbereichs, in dem sich alles nachrechnen lässt. Alle fünf Lampen haben eine fest verbaute LED, alle fünf nennen ihren Lichtstrom, alle fünf nennen ihre Leistung.

Damit steht in jedem einzelnen Angebot die vollständige Rechnung. Lumen geteilt durch Watt ergibt die Lichtausbeute, und die Lichtausbeute ist die Größe, an der die EU-Energieeffizienzklasse hängt.

Lampe Lichtstrom Leistung Lumen je Watt Klasse daraus Klasse im Angebot
HANDSONIC 163 2600 lm 24 W 108,3 F E
VASAGLE 2800 lm 30 W 93,3 F F
HANDSONIC 150 2400 lm 24 W 100,0 F A
SIBRILLE 2400 lm 36 W 66,7 G F
Govee 1000 lm 24 W 41,7 G G

Zwei von fünf stimmen. Bei den anderen drei liegt der Buchstabe im Angebot über dem, den die eigenen Zahlen ergeben — einmal um eine Klasse, einmal um eine, einmal um fünf.

Was die Klassengrenzen sind

Die Skala für Lichtquellen steht in der Verordnung (EU) 2019/2015. Sie hat sieben Stufen, und jede Stufe ist ein Wert in Lumen je Watt.

Klasse ab
A 210 lm/W
B 185 lm/W
C 160 lm/W
D 135 lm/W
E 110 lm/W
F 85 lm/W
G darunter

Keine der fünf Lampen erreicht auch nur die Klasse E. Der beste Wert des Vergleichs liegt bei 108,3 Lumen je Watt und damit 1,7 unter der Grenze. Das ist keine Schwäche dieser fünf Lampen im Besonderen: Weiße LED-Leuchtmittel im Haushalt liegen heute typischerweise im Bereich zwischen 80 und 200 Lumen je Watt, und die obere Hälfte dieser Spanne erreichen fast nur einzelne Leuchtmittel, keine Komplettlampen.

Die Skala ist 2021 neu gestaffelt worden. Vor der Umstellung gab es Klassen bis A+++; heute ist A leer oder nahezu leer, damit oben Platz für künftige Technik bleibt. Eine Stehlampe mit Klasse A wäre eine kleine Sensation. In diesem Vergleich gibt es eine.

Die EU-Skala für Lichtquellen mit ihren sechs Klassengrenzen. Der ausgefüllte Punkt ist der Wert, der sich aus den Angaben des Angebots ergibt; der gestrichelte Kreis ist die Untergrenze der Klasse, die im Angebot steht. Schematisch, nicht maßstäblich in der Höhe.

Was diese fünf von den anderen zehn unterscheidet. Der Themenbereich hat fünfzehn Angebote in drei Gruppen. Diese fünf hier sind die mit fest verbauter LED und ohne zusätzlichen Leselampenarm.

Das ist die Gruppe, in der die Zahlen am vollständigsten sind. Alle fünf nennen einen Lichtstrom; in den anderen zehn Angeboten des Themenbereichs sind es zusammen nur vier. Alle fünf nennen eine Leistung, die tatsächlich der Verbrauch ist und nicht die Obergrenze einer Fassung.

Der Grund liegt in der Bauart. Wer eine LED fest einbaut, kennt sie und kann sie beziffern. Wer eine leere Fassung verkauft, in die der Käufer irgendein Leuchtmittel schraubt, kann über das Licht nichts sagen. Und tut es in fünf Fällen dieses Themenbereichs trotzdem, wie der Vergleich der Lampen mit E27-Fassung zeigt.

Der Preis für die Vollständigkeit ist die Endlichkeit. Eine fest verbaute LED lässt sich nicht tauschen. Wenn sie ausfällt oder nach Jahren merklich nachlässt, ist die Lampe Elektroschrott. Wie lange das dauert, sagt keines der fünfzehn Angebote — die Lebensdauer in Stunden fehlt vollständig. Was das im Alltag bedeutet, steht im Ratgeber zum Leuchtmittel.

Die drei Abweichungen im Einzelnen

Drei der fünf Energielabel passen nicht zu den Zahlen, die im selben Angebot stehen. Die drei Fälle sind nicht gleich schwer.

Der erste ist eine Rundungsfrage. Die HANDSONIC mit 163 Zentimetern erreicht 108,3 Lumen je Watt und trägt Klasse E. E beginnt bei 110. Es fehlen 1,7 Lumen je Watt, das sind 1,5 Prozent. Wer 2600 Lumen als gerundeten Wert eines gemessenen 2640 versteht, landet bei 110,0 und damit genau auf der Grenze. Diese Abweichung lässt sich mit Rundung erklären, und wir gehen davon aus, dass sie so entstanden ist.

Der zweite ist eine ganze Klasse. Die SIBRILLE erreicht 66,7 Lumen je Watt und trägt F. F beginnt bei 85. Der Abstand beträgt 18,3 Lumen je Watt oder 21,5 Prozent. Mit Rundung ist das nicht zu erklären: Die Lampe müsste statt 2400 Lumen deren 3060 liefern oder statt 36 Watt nur 28,2 verbrauchen. Beide Zahlen stehen im Angebot, beide widersprechen dem Buchstaben.

Der dritte ist der Sprung über fünf Klassen. Die HANDSONIC mit 150 Zentimetern erreicht 100 Lumen je Watt und trägt A. A beginnt bei 210. Die Lampe müsste bei ihren 24 Watt nicht 2400, sondern 5040 Lumen liefern — mehr als das Doppelte, und deutlich mehr als die hellste Lampe des ganzen Themenbereichs, die bei 4400 liegt.

Bemerkenswert an allen drei Fällen ist die Richtung. Keine der Abweichungen geht nach unten. Wenn ein Klassenbuchstabe in diesem Vergleich falsch ist, ist er zu gut. Bei drei Fällen ist das kein Beweis für ein System, aber es ist auch nicht das, was man bei zufälligen Eingabefehlern erwarten würde.

Was das Label leisten sollte und was es hier leistet

Das Energielabel für Lichtquellen ist ein Werkzeug für genau die Situation, in der ein Käufer sich befindet: Er kann nicht messen, er hat mehrere Angebote nebeneinander, und er will wissen, welches davon sparsamer ist.

Es funktioniert nur, wenn der Buchstabe stimmt. Ein Käufer, der diesen Vergleich nach der Klasse sortiert, bekommt folgende Reihenfolge: A, E, F, F, G. Er würde also die Lampe mit 100 Lumen je Watt für die beste halten und die mit 108,3 für die zweitbeste, obwohl sie in Wahrheit die beste ist. Die VASAGLE mit 93,3 und die SIBRILLE mit 66,7 landeten gemeinsam auf den Plätzen drei und vier, obwohl zwischen ihnen 40 Prozent liegen.

Nach der Rechnung sortiert sieht die Reihenfolge anders aus: 108,3 — 100,0 — 93,3 — 66,7 — 41,7. Zwei Lampen tauschen die Plätze, und der Abstand zwischen Platz drei und vier wird sichtbar, den die Buchstaben verdecken.

Der Unterschied zwischen beiden Reihenfolgen ist genau das, was ein Label verhindern soll.

Was in diesem Markt sonst noch gilt.

Der Preis sortiert das Feld nicht vor. Die beste Lichtausbeute des Vergleichs hat das zweitgünstigste Angebot. Die günstigste Lampe überhaupt hat den höchsten Lichtstrom und ein stimmiges Label. Die teuerste hat die schlechteste Ausbeute unter den hellen Lampen. Dieses Muster wiederholt sich über alle bisher untersuchten Themenbereiche.

Die Ausstattung wird ausführlicher beschrieben als das Licht. Fernbedienung, Timer, Speicherfunktion, Touch-Bedienung, Farbmodi: dazu stehen in jedem der fünf Angebote mehrere Sätze. Zum Farbwiedergabeindex steht in keinem ein Wort, obwohl er im Wohnzimmer sichtbarer ist als jede Timerfunktion.

Was sich bewerben lässt, wird beziffert. Die Zahl der LED-Perlen steht in zwei Angeboten, die Zahl der Farbmodi in einem, die Reichweite der Fernbedienung in zweien. Das sind Zahlen, die groß aussehen und nichts kosten. Die Zahlen, die einen Vergleich ermöglichen würden, fehlen oder stimmen nicht.

Warum Watt in diesem Markt als Verkaufsargument auftritt

In vier von fünf Titeln steht eine Wattzahl, und in drei davon steht sie ganz vorn: „36W“, „24W“, „42W“. Sie wird als Leistungsmerkmal beworben.

Das ist die Umkehrung dessen, was die Zahl bedeutet. Watt ist der Verbrauch, nicht das Ergebnis. Bei gleichem Lichtstrom ist weniger Watt besser.

Der Vergleich zeigt es an einem Paar. Die SIBRILLE liefert 2400 Lumen mit 36 Watt. Die HANDSONIC mit 150 Zentimetern liefert dieselben 2400 Lumen mit 24 Watt. Dieselbe Lichtmenge, ein Drittel weniger Strom, und im Titel wirbt die SIBRILLE mit der höheren Zahl.

Der Grund für die Gewohnheit liegt in der Zeit der Glühlampe. Damals war Watt tatsächlich ein brauchbarer Helligkeitshinweis, weil die Technik gleich war und aus 60 Watt in jeder Glühlampe ungefähr gleich viel Licht wurde. Bei LED gilt das nicht mehr: Zwischen 41,7 und 108,3 Lumen je Watt liegt in diesem Vergleich der Faktor 2,6, und derselbe Wattwert kann sehr unterschiedlich viel Licht bedeuten.

Ein Angebot in diesem Vergleich macht die Rechnung selbst vor, allerdings in die andere Richtung. Es vergleicht seine 3600 Lumen mit einer 350-Watt-Glühlampe und leitet daraus eine Ersparnis von 88 Prozent ab. Die Umrechnung auf die Glühlampe ist verbreitet und im Grundsatz plausibel; nachprüfbar ist sie nicht, weil das Angebot nicht sagt, welche Ausbeute es für die Glühlampe ansetzt.

Was der Deckenwurf mit der Rechnung macht

Alle fünf Lampen dieses Vergleichs sind ganz oder teilweise Deckenfluter: Sie werfen ihr Licht nach oben, von wo es an die Decke trifft und in den Raum zurückgeworfen wird.

Der Lichtstrom im Angebot ist der, der die Lampe verlässt. Was im Raum ankommt, ist weniger, und wie viel weniger, hängt an Dingen, die nicht in der Lampe stecken: an der Deckenhöhe, an der Farbe der Decke und daran, ob sie glatt oder strukturiert ist.

Eine weiße, glatte Decke wirft einen großen Teil des Lichts zurück. Eine dunkle Holzdecke schluckt einen erheblichen Teil davon. Zwischen beiden Fällen liegt bei derselben Lampe ein sichtbarer Unterschied — und in keinem der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs steht ein Wort darüber.

Das ist der Grund, warum die Angabe „2800 Lumen“ für einen Deckenfluter weniger sagt als dieselbe Angabe für eine Leselampe, die direkt nach unten strahlt. Sie bleibt trotzdem die einzige belastbare Vergleichsgröße zwischen zwei Deckenflutern, weil beide unter denselben Bedingungen aufgestellt werden.

Praktisch heißt das zweierlei. Erstens: Wer eine niedrige oder dunkle Decke hat, braucht mehr Lumen als jemand mit einer weißen Decke in Standardhöhe. Zweitens: Wer den Deckenwurf gar nicht will, kauft eine Lampe mit drehbarem Kopf — zwei der fünf lassen sich umstellen.

Die Höhen und was sie bedeuten

Vier der fünf Lampen nennen eine Gesamthöhe: 136, 150, 163 und 176 Zentimeter. Die fünfte nennt keine.

Lampe Höhe Besonderheit
Govee 136 cm niedrigste des Vergleichs
HANDSONIC 150 150 cm vier Stufen ab 39 cm
HANDSONIC 163 163 cm feste Höhe
VASAGLE 176 cm höchste des Vergleichs
SIBRILLE keine Angabe Maßfeld unbrauchbar

Die 40 Zentimeter zwischen der niedrigsten und der höchsten sind bei einem Deckenfluter viel. Je näher der Lampenkopf an der Decke steht, desto kleiner ist der Fleck, den er dort erzeugt, und desto ungleichmäßiger wird die Ausleuchtung. Je weiter er entfernt steht, desto breiter verteilt sich das Licht, und desto mehr davon geht auf dem Weg verloren.

Ein grober Anhalt aus der Praxis: Unter etwa 30 Zentimetern Abstand zur Decke wird der Lichtfleck deutlich sichtbar. Bei einer Deckenhöhe von 2,50 Metern liegt eine Lampe mit 176 Zentimetern also gut im Bereich, eine mit 220 wäre es nicht mehr. Diese Zahl ist eine Erfahrungsangabe und steht in keinem Angebot.

Was 2800 Lumen in einem Wohnzimmer bedeuten

Die Angebote nennen eine Lichtmenge, aber keinen Raum. Der Käufer hat einen Raum, aber keine Lichtmenge. Die Größe, die beides verbindet, taucht in keinem der fünfzehn Angebote auf.

Sie lässt sich bilden: Lichtstrom geteilt durch Grundfläche, also Lumen je Quadratmeter. Für ein Wohnzimmer von zwanzig Quadratmetern sieht das so aus.

Lampe Lichtstrom in 20 m²
VASAGLE 2800 lm 140 lm/m²
HANDSONIC 163 2600 lm 130 lm/m²
SIBRILLE 2400 lm 120 lm/m²
HANDSONIC 150 2400 lm 120 lm/m²
Govee 1000 lm 50 lm/m²

Die Rechnung ist einfach und trotzdem aussagekräftig, weil sie den Faktor 2,8 zwischen der hellsten und der schwächsten Lampe in eine Größe übersetzt, die sich mit der eigenen Wohnung vergleichen lässt. Wer sein Zimmer ausmisst, kann jede der fünf Zahlen sofort einordnen.

Was sie nicht leistet: Sie sagt nicht, wie hell es tatsächlich wird. Dafür bräuchte es die Beleuchtungsstärke in Lux, und die hängt am Deckenwurf, an der Wandfarbe, an der Deckenhöhe und daran, wo im Raum die Lampe steht. Wir nennen die Zahl deshalb als Vergleichsgröße zwischen den fünf Lampen und ausdrücklich nicht als Prognose für einen bestimmten Raum.

Ein Anhalt für die Größenordnung: Eine Stehlampe allein leuchtet ein Wohnzimmer selten aus. Sie ergänzt in der Regel eine Deckenleuchte oder ersetzt sie in einer Ecke. Wer eine Lampe als einzige Lichtquelle plant, liegt mit den oberen Werten dieser Tabelle näher am Ziel als mit den unteren. Und braucht in einem größeren Raum eher zwei Lampen als eine. Welche Höhe dafür passt, steht im Ratgeber zu Höhe und Aufstellung; wie das Feld insgesamt aussieht, steht in der Kaufberatung Stehlampen.

Für Arbeitsplätze gibt es Vorgaben, für Wohnzimmer nicht. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 legt Mindestwerte der Beleuchtungsstärke für Arbeitsräume fest; sie gilt für Arbeitsstätten und nicht für Wohnungen. Es gibt also keine Zahl, gegen die sich eine Wohnzimmerlampe messen ließe — was erklärt, warum kein Anbieter eine nennt, aber nicht erklärt, warum keiner wenigstens eine Raumgröße angibt.

Der Standfuß. Eine Stehlampe mit 176 Zentimetern Höhe und einem Kopf, der oben sitzt, ist von Natur aus kopflastig. Was sie am Umfallen hindert, ist das Gewicht im Sockel und dessen Durchmesser.

Nur ein Angebot des Vergleichs beziffert beides. Die SIBRILLE nennt 3,5 Kilogramm auf 26 Zentimetern. Die HANDSONIC mit 150 Zentimetern nennt einen Durchmesser von 16 Zentimetern, aber kein Sockelgewicht; sie gibt stattdessen ein Gesamtgewicht von 2,95 Kilogramm an, wovon der Sockel den größeren Teil ausmacht. Die VASAGLE nennt 4,1 Kilogramm Gesamtgewicht bei einer Grundfläche von 25 mal 25 Zentimetern.

Zwei Zahlen entscheiden gemeinsam. Ein schwerer Sockel mit kleinem Durchmesser kippt bei einem seitlichen Stoß leichter als ein leichterer mit großem: es geht um den Weg, den der Schwerpunkt bis zur Kippkante zurücklegen muss. Wer Kinder oder Tiere im Haushalt hat, achtet deshalb eher auf den Durchmesser als auf das Gewicht allein.

Was in keinem der fünfzehn Angebote steht, ist eine Prüfung der Standsicherheit. Kein Prüfzeichen, kein Verfahren, keine Kippwinkelangabe.

Was in keinem der fünf Angebote steht

Fünf Angaben fehlen vollständig, und zwar in allen fünf Angeboten.

Erstens: die Raumgröße. Keines sagt, für welche Fläche seine Lichtmenge gedacht ist. Der Themenbereich insgesamt: null von fünfzehn.

Zweitens: der Farbwiedergabeindex. Er beschreibt, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken, wird als Ra oder CRI angegeben und reicht von 0 bis 100. Bei billiger LED liegt er häufig bei 80, bei guter über 90. Der Unterschied ist im Wohnzimmer sichtbar — an Hauttönen, an Holz, an Textilien. Null von fünfzehn.

Drittens: die Lebensdauer. Übliche Angaben lauten auf Betriebsstunden bis zu einem Restlichtstrom von 70 oder 80 Prozent. Bei einer Lampe mit fest verbauter LED entscheidet diese Zahl darüber, wie lange die Anschaffung hält. Null von fünfzehn.

Viertens: ein Prüfzeichen. Kein TÜV, kein GS, kein VDE. Null von fünfzehn — dieselbe Quote wie bei den Spiegelschränken und bei den Aquarienleuchten, und das bei einem Gerät, das dauerhaft am Netz hängt.

Fünftens: der Restlichtstrom beim Dimmen. Vier Angebote nennen einen Dimmbereich, meist von 5 oder 10 bis 100 Prozent. Keines sagt, ob sich die Prozentangabe auf den Lichtstrom oder auf die Leistung bezieht. Das sind bei LED nicht dieselben Zahlen.

Was der Dimmbereich verschweigt. Vier der fünf Angebote nennen eine Spanne, in der sich die Lampe herunterregeln lässt — meist 5 oder 10 bis 100 Prozent. Was diese Prozentzahl bemisst, sagt keines. Bei einer LED sind Lichtstrom und Leistungsaufnahme nicht proportional: Eine Lampe, die auf zehn Prozent ihrer Leistung heruntergeregelt ist, gibt in der Regel mehr als zehn Prozent ihres Lichts ab, weil die Elektronik im Teillastbetrieb effizienter arbeitet. Wer also mit dem Dimmen Strom sparen will, spart weniger, als die Prozentanzeige verspricht, und wer damit die Helligkeit einschätzen will, unterschätzt sie. Beide Effekte sind klein gegenüber dem Faktor 2,6, der zwischen den fünf Lampen bei voller Leistung liegt.

Und was die Farbtemperatur nicht ersetzt. Alle fünf Lampen lassen sich in der Lichtfarbe umstellen, vier von 2700 bis 6500 Kelvin, eine von 3000 bis 6000. Das ist die Angabe, die in diesem Markt am zuverlässigsten dasteht: sie fehlt in keinem der fünfzehn Angebote. Sie beschreibt aber nur, wie das Licht wirkt, nicht wie viel davon da ist. Zwei Lampen mit identischen 2700 bis 6500 Kelvin können sich im Lichtstrom um den Faktor 2,8 unterscheiden, und genau das tun in diesem Vergleich die VASAGLE und die Govee. Wer eine Stehlampe nach der Kelvin-Angabe auswählt, hat über die Helligkeit nichts erfahren.

Was hier wie heißt.

Lichtstrom (Lumen, lm). Die gesamte Lichtmenge, die eine Lampe abgibt. Die einzige Angabe, mit der sich zwei Lampen direkt vergleichen lassen.

Leistung (Watt, W). Der Stromverbrauch. Sagt für sich genommen nichts über die Helligkeit.

Lichtausbeute (Lumen je Watt, lm/W). Lichtstrom geteilt durch Leistung. Die Größe, an der die EU-Energieeffizienzklasse hängt.

Farbtemperatur (Kelvin, K). Wie warm oder kalt das Licht wirkt. 2700 K ist gelblich-warm, 6500 K bläulich-kalt.

Farbwiedergabeindex (Ra oder CRI). Wie natürlich Farben unter dem Licht wirken, auf einer Skala bis 100.

Deckenfluter. Eine Lampe, die nach oben strahlt und den Raum über die Decke ausleuchtet.

Beleuchtungsstärke (Lux, lx). Wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Anders als der Lichtstrom hängt sie vom Abstand und von der Umgebung ab.

Was diese Auswertung trägt

Alle Angaben stammen aus den Angebotsseiten, erhoben am 29.08.2026. Wir haben keine der Lampen in der Hand gehabt und nichts gemessen.

Die Lichtausbeute ist eine eigene Rechnung. Lichtstrom geteilt durch Leistung, beides aus dem jeweiligen Angebot. Wo das Angebot zwei verschiedene Werte für dieselbe Größe nennt, steht das im Text.

Die daraus abgeleitete Klasse ist ebenfalls unsere Rechnung. Sie folgt den Grenzen der Verordnung (EU) 2019/2015. Sie berücksichtigt keinen Korrekturfaktor für die Bauart der Lichtquelle, den die Verordnung in bestimmten Fällen vorsieht; ein solcher Faktor würde die Werte leicht verschieben, aber keine der drei Abweichungen dieses Vergleichs erklären — dafür sind sie zu groß.

Die Ursache der Abweichung kennen wir nicht. Sie kann in der Datenpflege liegen, in einer Angabe für ein Schwestermodell, in einem anderen Messverfahren — oder im Wunsch nach einem besseren Buchstaben. Nachrechnen lässt sich nur das Ergebnis.

Offen bleibt außerdem, was im Raum ankommt. Der Lichtstrom ist die Menge, die die Lampe verlässt. Was davon nach dem Weg über die Decke auf dem Sofa landet, hängt an der Wohnung und lässt sich aus keinem Angebot ableiten.

Wir verdienen an Käufen über die Links auf dieser Seite. Das ändert nichts an der Reihenfolge: Die beste Lichtausbeute hat hier das zweitgünstigste Angebot, und das teuerste liegt auf Platz vier.

Wer sich festlegt

Quelle ist jeweils das Angebot selbst. Ob die genannten Werte stimmen, prüft dieses Raster nicht.

ModellLichtstromLeistungLichtausbeuteFarbtemperaturKlasse im Angebotdavon
HANDSONIC 163Lichtstrom: 2600 lmLeistung: 24 WLichtausbeute: 108.3 lm/WFarbtemperatur: 2700-6500 KKlasse im Angebot: E5/5
VASAGLE 30 WLichtstrom: 2800 lmLeistung: 30 WLichtausbeute: 93.3 lm/WFarbtemperatur: 2700-6500 KKlasse im Angebot: F5/5
HANDSONIC 150Lichtstrom: 2400 lmLeistung: 24 WLichtausbeute: 100.0 lm/WFarbtemperatur: 2700-6000 KKlasse im Angebot: A5/5
SIBRILLE 36 WLichtstrom: 2400 lmLeistung: 36 WLichtausbeute: 66.7 lm/WFarbtemperatur: 3000-6000 KKlasse im Angebot: F5/5
Govee RGBICLichtstrom: 1000 lmLeistung: 24 WLichtausbeute: 41.7 lm/WFarbtemperatur: 2700-6500 KKlasse im Angebot: G5/5
beziffert von5/55/55/55/55/5

Gefüllter Punkt: Der Anbieter beziffert den Wert. Leerer Ring: Fehlanzeige. Der Zustand steht zusätzlich in jeder Zelle als Text für Screenreader.

Wie viel Licht aus einem Watt wird

Eigene Rechnung aus Lichtstrom und Leistung des jeweiligen Angebots.

HANDSONIC 163: 108,3 lm/WHANDSONIC 163108,3 lm/WVASAGLE 30 W: 93,3 lm/WVASAGLE 30 W93,3 lm/WHANDSONIC 150: 100 lm/WHANDSONIC 150100 lm/WSIBRILLE 36 W: 66,7 lm/WSIBRILLE 36 W66,7 lm/WGovee RGBIC: 41,7 lm/WGovee RGBIC41,7 lm/W

Häufige Fragen

Was ist die Lichtausbeute einer Stehlampe?
Der Lichtstrom geteilt durch die Leistung, also Lumen je Watt. Sie sagt, wie viel Licht aus einer Wattzahl wird. In diesem Vergleich reicht sie von 41,7 bis 108,3.
Wie viele Lumen braucht eine Stehlampe im Wohnzimmer?
Dafür gibt es keine verbindliche Vorgabe — Wohnräume sind keine Arbeitsstätten. Die fünf Lampen dieses Vergleichs liefern zwischen 1000 und 2800 Lumen, und keines der fünfzehn Angebote des Themenbereichs sagt, für welche Raumgröße das reicht.
Warum stimmt die Energieeffizienzklasse nicht?
Wir wissen es nicht. Nachrechnen lässt es sich: Die Klassengrenzen der Verordnung (EU) 2019/2015 stehen fest, und bei drei der fünf Lampen liegt der errechnete Wert in einer anderen Klasse als der Buchstabe im Angebot.
Kann man die LED einer solchen Lampe tauschen?
Bei diesen fünf nicht. Die LED ist fest verbaut; wenn sie ausfällt oder nachlässt, ist die Lampe hin. Der Vergleich mit E27-Fassung zeigt die Alternative.
Was bedeutet dimmbar bei einer Stehlampe?
Die Helligkeit lässt sich stufenlos oder in Stufen verringern. Vier der fünf Angebote nennen einen Dimmbereich, meist 5 oder 10 bis 100 Prozent. Was am unteren Ende an Lumen übrig bleibt, nennt keines.
Was ist ein Deckenfluter?
Eine Stehlampe, die ihr Licht nach oben an die Decke wirft, von wo es in den Raum zurückgeworfen wird. Das Licht wirkt weicher, ein Teil geht dabei verloren: wie viel, hängt an Deckenhöhe und Wandfarbe und steht in keinem Angebot.
Was sagt die Farbtemperatur in Kelvin?
Wie warm oder kalt das Licht wirkt. Niedrige Werte um 2700 Kelvin sind gelblich, hohe um 6500 Kelvin bläulich. Über die Lichtmenge sagt Kelvin nichts.

Wer diesen Artikel verantwortet

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Lena Moritz

Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Schreibt über Bad, Beleuchtung und Aufbewahrung.

Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Haushaltsprodukte

Wie wir bewerten

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
Aufwand für Aufbau und Pflege
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, inklusive dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
29.08.2026
Aktualisiert
29.08.2026
Geprüft
29.08.2026
Quellen
6

Änderungsverlauf

  • 29.08.2026: Erhebung abgeschlossen. Die Lichtausbeute und die daraus folgende Klasse sind eigene Rechnungen aus Angebotsangaben und im Text als solche gekennzeichnet.

Belege

  1. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot VASAGLE Deckenfluter — 2800 Lumen bei 30 Watt

    Nennt Lichtstrom, Leistung und Farbtemperaturbereich. Das Maßfeld führt 25T x 176B x 25H cm, der Text 25 x 25 x 176 cm — die Höhe steht im Angebot in der Breitenachse. Energielabel und Datenfeld nennen beide Klasse F.

  2. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot HANDSONIC 163 cm — 2600 Lumen bei 24 Watt

    Nennt 2600 Lumen, 24 Watt und 163 cm Höhe. Energielabel und Datenfeld nennen Klasse E. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 108,3 Lumen je Watt.

  3. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot SIBRILLE 36 W — 2400 Lumen ohne Gesamthöhe

    Nennt 2400 Lumen bei 36 Watt und einen 3,5 kg schweren Sockel mit 26 cm Durchmesser. Eine Gesamthöhe steht weder im Titel noch im Text; das Maßfeld führt 41T x 14B x 34H cm. Das Datenfeld nennt zusätzlich einen Sockel E14, obwohl die LED fest verbaut ist.

  4. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot HANDSONIC 150 cm — 2400 Lumen bei 24 Watt, Label A

    Nennt 2400 Lumen bei 24 Watt, vier Höhenstufen von 39 bis 150 cm und einen Standfuß von 16 cm Durchmesser. Energielabel und Datenfeld nennen Klasse A. Das Maßfeld führt 6T x 5B x 6H cm. Der Titel nennt 2700-6500 K, der Text 2700 bis 6000 K.

  5. Institution oder Normeur-lex.europa.eu
    Verordnung (EU) 2019/2015 — Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen

    Delegierte Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen. Sie legt die Skala A bis G fest; die Grenzen liegen bei 210, 185, 160, 135, 110 und 85 Lumen je Watt. Sie gilt auch für Lichtquellen, die in einem umgebenden Produkt in Verkehr gebracht werden.

  6. Institution oder Normeprel.ec.europa.eu
    EPREL — Europäische Produktdatenbank, Produktgruppe Lichtquellen

    Öffentliche Datenbank der Europäischen Kommission zur Energieverbrauchskennzeichnung. Die Seite nennt die Verordnung (EU) 2019/2015 als Grundlage und führt die Klassen A bis G als Filter. Am 29.08.2026 eingesehen.

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