Spiegelschränke·17 Min Lesezeit

Spiegelschrank Elektrik: sieben Steckdosen, eine Schutzart

Ein Spiegelschrank mit Steckdose ist ein Elektrogerät im Feuchtraum. Was die Angebote dazu sagen, passt in eine Zeile — was sie verschweigen, in eine Tabelle.

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und EinrichtenVon Lena MoritzFachredaktion Wohnen und Einrichten
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Kurz gesagt

Ein beleuchteter Spiegelschrank ist eine Leuchte, und einer mit Steckdose zusätzlich eine Anschlussstelle für Netzspannung — beides in einem Raum, in dem Wasser spritzt. Von den fünfzehn Angeboten dieses Themenbereichs nennen sieben eine Schutzart, sieben haben eine Steckdose, und beide Gruppen überschneiden sich nur einmal: Sechs von sieben Steckdosengeräten machen keine Angabe zum Spritzwasserschutz. Keines der fünfzehn nennt, wie viel Leistung an seiner Steckdose entnommen werden darf — zwischen einer elektrischen Zahnbürste und einem Föhn liegt der Faktor mehrerer hundert. Ebenfalls keines nennt, ob es fest angeschlossen oder gesteckt wird, obwohl das darüber entscheidet, ob der Schrank überhaupt an die vorhandene Zuleitung passt. Was vor dem Kauf zu klären ist, steht deshalb nicht im Angebot, sondern hinter dem alten Schrank: was aus der Wand kommt, wie weit die Dusche entfernt ist und ob der Stromkreis einen Fehlerstrom-Schutzschalter hat.

Zwei Geräte in einem Möbel. Ein Spiegelschrank sieht aus wie ein Möbelstück und ist in vielen Fällen zwei elektrische Geräte zugleich.

Das erste ist eine Leuchte. Elf der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs haben eine eingebaute Beleuchtung. Sie hängt hinter einer Abdeckung, ist im Betrieb nicht berührbar und arbeitet bei einigen Geräten mit Kleinspannung.

Das zweite ist eine Anschlussstelle. Sieben von fünfzehn haben eine oder mehrere Netzsteckdosen. Sie sind offen, berührbar und sitzen unmittelbar über einem Waschbecken.

Die beiden unterscheiden sich in ihrem Risiko erheblich, und die Angaben in den Angeboten folgen dieser Unterscheidung nicht.

Angabe Angebote
Beleuchtung vorhanden 11 von 15
Steckdose vorhanden 7 von 15
Schutzart genannt 7 von 15
Steckdose und Schutzart zugleich 1 von 15
Betriebsspannung genannt 2 von 15
Anschlussleistung der Steckdose 0 von 15
Bauart des Anschlusses genannt 0 von 15

Die vierte Zeile ist der Befund dieses Ratgebers. Von sieben Geräten mit Netzsteckdose nennt eines eine Schutzart.

Die letzten beiden Zeilen sind ebenfalls leer, und sie betreffen Fragen, die sich vor dem Kauf stellen: wie viel an die Steckdose darf und ob der Schrank überhaupt an die vorhandene Zuleitung passt. Beides ist eine feste Eigenschaft des Geräts, und beides steht bei null von fünfzehn.

Die Bereiche eines Bads

Wo ein elektrisches Gerät im Bad hängen darf, richtet sich nicht nach dem Gerät, sondern nach der Stelle im Raum.

Die elektrotechnischen Regeln teilen ein Badezimmer dafür in Bereiche ein, die sich am Abstand zu Wanne und Dusche orientieren. Der Grundgedanke ist einfach: Je näher an einer Stelle, an der Wasser steht oder spritzt, desto strenger die Anforderung an das, was dort betrieben werden darf.

Bereich wo ungefähr was dort gilt
im Wasserbereich innerhalb von Wanne und Duschtasse nur Kleinspannung, keine Steckdosen
unmittelbar darüber und daneben senkrecht über Wanne und Dusche stark eingeschränkt
angrenzender Streifen ein Stück daneben eingeschränkt, Schutzart gefordert
übriger Raum Waschbecken, Wand gegenüber Steckdosen üblich

Ein Spiegelschrank über einem Waschbecken hängt in aller Regel im untersten Bereich der Tabelle — dort, wo Steckdosen gewöhnlich zulässig sind. Genau deshalb ist diese Bauart überhaupt verbreitet.

Kritisch wird es in kleinen Bädern, in denen das Waschbecken nah an der Duschabtrennung steht, oder wenn der Schrank an einer Wand hängt, die an die Dusche grenzt.

Wir nennen hier bewusst keine Maße für die Bereichsgrenzen. Den vollständigen Normtext haben wir nicht eingesehen, und eine Zahl aus zweiter Hand wäre an dieser Stelle das Gegenteil dessen, was sie leisten soll. Welche Regel für eine konkrete Wand gilt, beurteilt ein Elektrofachbetrieb — und das ist keine Floskel, sondern die Antwort auf eine Frage, die sich aus einem Angebot nicht beantworten lässt.

Was sich aus einem Angebot beantworten ließe, ist die Schutzart des Geräts. Acht von fünfzehn machen dazu keine Angabe.

Was die Schutzart aussagt. Die IP-Kennzeichnung besteht aus zwei Ziffern, und beide beschreiben etwas anderes.

Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Fremdkörper. Sie reicht von 0 für keinen Schutz bis 6 für staubdicht.

Die zweite Ziffer steht für den Schutz gegen Wasser. Sie reicht von 0 bis 9, wobei die für Bäder relevanten Stufen im unteren Bereich liegen.

Kennzeichnung erste Ziffer zweite Ziffer typisch für
IP20 Fremdkörper ab 12,5 mm kein Wasserschutz Wohnräume
IP44 Fremdkörper ab 1 mm Spritzwasser allseitig Bäder, Außenbereich
IP54 staubgeschützt Spritzwasser allseitig Feuchträume
IP65 staubdicht Strahlwasser Gewerbe, Außen

IP44 ist die Kennzeichnung, die in diesem Markt vorkommt, und sie ist für einen Spiegelschrank über einem Waschbecken die einschlägige: Wasser, das aus beliebiger Richtung spritzt, darf keine schädliche Wirkung haben.

Wichtig ist dabei, was die Angabe nicht bedeutet. IP44 ist kein Schutz gegen dauerhafte Feuchtigkeit und kein Schutz gegen Strahlwasser. Ein Gerät mit IP44 verträgt Spritzer beim Händewaschen; es ist nicht dafür gebaut, mit dem Duschstrahl abgespritzt zu werden.

Und noch etwas bedeutet sie nicht: Eine Schutzart am Gehäuse sagt nichts über die Steckdose darin. Ob eine eingebaute Steckdose eine eigene Abdeckung hat oder offen liegt, geht aus einer Gehäuseangabe nicht hervor. Und aus keinem Angebot dieses Themenbereichs.

Die fehlende Anschlussleistung. Keines der fünfzehn Angebote nennt, wie viel Leistung an seiner Steckdose entnommen werden darf.

Das ist die Angabe, die den Unterschied ausmacht zwischen den Geräten, die üblicherweise in einem Bad betrieben werden.

Gerät typische Leistung
elektrische Zahnbürste im Ladebetrieb wenige Watt
Rasierer 10 bis 20 W
Epiliergerät 20 bis 40 W
Glätteisen 30 bis 60 W
Föhn 1200 bis 2200 W

Zwischen der ersten und der letzten Zeile liegt der Faktor mehrerer hundert. Eine Steckdose, die für ein Ladegerät ausgelegt ist, ist etwas anderes als eine, an der ein Föhn hängt, und zwar in der Dimensionierung der Zuleitung im Schrank, der Kontakte und der internen Klemmen.

Die Werte in der Tabelle sind übliche Größenordnungen aus der Gerätetechnik und keine Herstellerangaben.

Praktisch heißt das: Wer den Schrank nur zum Laden nutzt, bewegt sich in jedem Fall im sicheren Bereich. Wer einen Föhn anschließen möchte, sollte in der Montageanleitung nachsehen, und wenn dort nichts steht, im Zweifel die Wandsteckdose nehmen.

Ein zweiter Punkt kommt hinzu und wird noch seltener bedacht. Die Zuleitung des Schranks versorgt alles, was darin hängt. Bei einem Gerät mit Beleuchtung, Anti-Beschlag-Heizung und zwei Steckdosen addiert sich das — und bei einem Föhn an einer der Steckdosen ist die Beleuchtung der kleinste Posten.

Festanschluss oder Stecker

Kaum ein Angebot dieses Themenbereichs sagt, wie sein Gerät mit dem Netz verbunden wird. Es ist die Frage, die darüber entscheidet, ob der bestellte Schrank überhaupt angeschlossen werden kann.

Der Festanschluss. Ein Kabel führt aus der Wand in den Schrank und wird dort auf eine Klemme gelegt. Das ist die saubere Lösung ohne sichtbares Kabel, sie setzt eine Anschlussdose an genau der Stelle voraus, an der der Schrank hängen soll, und sie ist eine Arbeit an der festen Installation.

Der Stecker. Der Schrank bringt ein Kabel mit Netzstecker mit, das in eine vorhandene Wandsteckdose geht. Das ist die Lösung für die Nachrüstung und führt zu einem sichtbaren Kabel, sofern die Steckdose nicht hinter dem Schrank liegt.

Bauart braucht wer montiert Kabel sichtbar
Festanschluss auf Klemme Anschlussdose hinter dem Schrank Fachbetrieb nein
Stecker in Wandsteckdose erreichbare Steckdose jeder meist ja

Zwei Angebote dieses Themenbereichs geben einen Hinweis. Eines nennt eine Betriebsspannung von 220 bis 240 Volt, was auf einen Netzanschluss deutet; ein anderes nennt 12 Volt, was auf ein Steckernetzteil hindeutet. Bei den übrigen dreizehn steht dazu nichts.

Der Unterschied ist praktisch bedeutsam. Wer eine Anschlussdose in der Wand hat, aber ein Gerät mit Stecker kauft, hat ein Kabel ohne Steckdose. Umgekehrt gilt dasselbe.

Beides lässt sich vor dem Kauf klären — indem man den alten Schrank abnimmt und nachsieht, was aus der Wand kommt. Das ist der wichtigste der Prüfschritte dieses Ratgebers und der einzige, der etwas Arbeit macht.

Was in einem Bad tatsächlich passiert

Die elektrischen Regeln für Bäder wirken streng, und der Grund dafür ist physikalisch und nicht bürokratisch.

Wasser leitet, und ein nasser Mensch leitet besser als ein trockener. Der elektrische Widerstand der Haut sinkt mit Feuchtigkeit erheblich; dieselbe Spannung treibt dann einen deutlich höheren Strom durch den Körper. Dazu kommt, dass man im Bad barfuß auf Fliesen steht und häufig gleichzeitig einen geerdeten Gegenstand berührt: den Wasserhahn, das Becken, den Heizkörper.

Aus diesen drei Umständen folgen die Anforderungen.

1. Weniger berührbare Spannung. Deshalb arbeiten Beleuchtungen in Bädern häufig mit Kleinspannung, und deshalb sind Steckdosen in den engeren Bereichen nicht zulässig.

2. Schutz gegen Wasser am Gerät. Deshalb die Schutzart.

3. Schnelle Abschaltung im Fehlerfall. Deshalb der Fehlerstrom-Schutzschalter.

Umstand Folge Antwort der Technik
nasse Haut leitet besser höherer Körperstrom Kleinspannung, wo möglich
Wasser spritzt Feuchtigkeit im Gerät Schutzart
barfuß auf Fliesen guter Erdkontakt Fehlerstrom-Schutzschalter
geerdete Gegenstände in Reichweite Stromweg vorhanden Potentialausgleich

Die drei Antworten wirken zusammen und ersetzen einander nicht. Ein Gerät mit hoher Schutzart an einem Stromkreis ohne Fehlerstrom-Schutzschalter ist nur halb geschützt, und umgekehrt.

Der Potentialausgleich in der letzten Zeile ist die vierte Maßnahme und die unsichtbarste: Er verbindet alle leitfähigen Teile eines Bads miteinander, damit zwischen ihnen keine gefährliche Spannungsdifferenz entstehen kann. Er wird beim Bau verlegt und lässt sich nachträglich nur mit erheblichem Aufwand ergänzen.

Für den Kauf eines Spiegelschranks heißt das: Die Schutzart ist die eine Hälfte, die man beim Kauf beeinflusst. Die andere liegt im Sicherungskasten und ist unabhängig davon, welches Gerät man wählt.

Was die Angebote sagen und was daraus folgt. Über den ganzen Themenbereich hinweg ergibt sich ein Bild, das sich in einer Tabelle zusammenfassen lässt.

Gruppe Angebote Schutzart genannt
mit Steckdose 7 1
mit Beleuchtung, ohne Steckdose 5 5
ohne beides 3 1

Die mittlere Zeile ist vollständig, die obere fast leer. Wer eine Beleuchtung ohne Steckdose kauft, bekommt in diesem Markt zuverlässig eine Schutzartangabe. Wer eine Steckdose möchte, bekommt sie in einem von sieben Fällen.

Für diesen Zusammenhang haben wir keine Erklärung und stellen keine auf. Was sich sagen lässt, ist, dass er die Reihenfolge der Dringlichkeit umkehrt. Eine geschlossene LED-Leiste hinter einer Abdeckung ist elektrisch weniger exponiert als eine offene Steckdose, in die man mit feuchten Händen einen Stecker schiebt.

Praktisch folgt daraus eine unbequeme Konsequenz. Wer nach einer Schutzart filtert, filtert die Steckdosengeräte weitgehend heraus. Wer eine Steckdose braucht, muss die Frage nach dem Spritzwasserschutz anders klären:

Über die Montageanleitung. Sie liegt dem Gerät bei und enthält häufiger technische Angaben als das Angebot.

Über den Anbieter. Eine Rückfrage vor dem Kauf kostet nichts und dokumentiert die Antwort.

Über den Elektrofachbetrieb. Wer den Anschluss ohnehin legen lässt, kann das Gerät dabei beurteilen lassen.

Über die Bauart. Eine Steckdose hinter einer Klappe oder mit eigener Abdeckung ist auf Produktbildern erkennbar und besser als eine offen liegende — auch ohne Zahlenangabe.

Weg Aufwand Ergebnis
Montageanleitung lesen nach dem Kauf oft aufschlussreich
Anbieter fragen vor dem Kauf schriftliche Auskunft
Fachbetrieb einbeziehen beim Anschluss belastbare Beurteilung
Produktbilder ansehen vor dem Kauf Bauart erkennbar

Der letzte Weg ist der einzige, der vor dem Kauf ohne Rückfrage funktioniert. Und er liefert kein Datum, sondern einen Eindruck.

Der Fehlerstrom-Schutzschalter

Die wirksamste Schutzeinrichtung in einem Bad sitzt nicht im Schrank, sondern im Sicherungskasten.

Ein Fehlerstrom-Schutzschalter vergleicht den Strom, der in einen Stromkreis hineinfließt, mit dem, der zurückkommt. Stimmen die beiden nicht überein, nimmt ein Teil des Stroms einen anderen Weg — im ungünstigsten Fall über einen Menschen. Der Schalter trennt dann in Sekundenbruchteilen.

Für Steckdosenstromkreise in Bädern ist eine solche Schutzeinrichtung seit Langem Stand der Technik. In Bestandsinstallationen ist sie nicht selbstverständlich, insbesondere in Häusern, deren Elektrik seit Jahrzehnten unverändert ist.

Erkennen lässt sie sich am Sicherungskasten: Ein Fehlerstrom-Schutzschalter ist breiter als eine Sicherung und hat eine Prüftaste, meist mit „T“ beschriftet. Wer sie drückt, löst den Schalter aus — er sollte dabei sofort abschalten.

Prüfung wo wie oft
Vorhandensein feststellen Sicherungskasten einmalig
Prüftaste drücken Sicherungskasten halbjährlich
Auslösung beobachtet Sicherungskasten bei jeder Prüfung

Löst der Schalter beim Drücken der Prüftaste nicht aus, ist das ein Fall für den Fachbetrieb: dann schützt er im Ernstfall auch nicht. Nach der Prüfung wird er wieder eingeschaltet; Uhren und Geräte am selben Stromkreis sind währenddessen kurz ohne Strom.

Diese Prüfung ist die einzige elektrische Handlung dieses Ratgebers, die jeder selbst vornehmen kann, und sie betrifft nicht den Spiegelschrank, sondern alles, was im Bad am Netz hängt.

Fehlt eine solche Schutzeinrichtung, ist das ein Grund, vor dem Einbau eines Schranks mit Steckdose mit einem Elektrofachbetrieb zu sprechen. Das ist keine Frage des Spiegelschranks, sondern eine der Installation. Und sie stellt sich unabhängig davon, welches Gerät man kauft.

Was vor dem Kauf zu klären ist

Vier Punkte, alle am eigenen Bad und keiner im Angebot.

1. Nachsehen, was aus der Wand kommt. Den alten Schrank abnehmen oder dahinterschauen. Eine Anschlussdose mit Kabel verlangt einen Schrank zum Festanschluss, eine Wandsteckdose einen mit Stecker. Kommt gar nichts, wird ein Schrank ohne Elektrik gekauft oder eine Leitung gelegt.

2. Den Abstand zu Wanne und Dusche messen. Je näher, desto strenger die Anforderungen. In einem Bad, in dem das Waschbecken einen Meter neben der Dusche steht, ist die Frage anders zu beantworten als in einem großen Raum.

3. Den Sicherungskasten ansehen. Gibt es einen Fehlerstrom-Schutzschalter für den Badstromkreis? Die Prüftaste sagt es.

4. Die eigenen Geräte durchgehen. Wer nur lädt, braucht wenig. Wer einen Föhn anschließen möchte, braucht eine Auskunft, die im Angebot nicht steht.

Schritt wo Aufwand
Anschluss hinter dem Schrank ansehen Wand fünf Minuten
Abstand zur Dusche messen Bad eine Minute
Sicherungskasten prüfen Flur oder Keller fünf Minuten
eigene Geräte durchgehen Kopf eine Minute

Der erste Schritt ist der wichtigste, weil er über die Bauart entscheidet. Der dritte ist der, der am meisten schützt und mit dem Schrank am wenigsten zu tun hat.

Zusammen sind das gut zehn Minuten, verteilt auf zwei Räume. Und sie beantworten vier Fragen, die in keinem der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs stehen.

Das Muster über sechzehn Themenbereiche

Dies ist der sechzehnte Themenbereich, den wir vollständig aufgebaut haben. In jedem einzelnen fehlt die Zahl, an der die Kaufentscheidung hängt.

Themenbereich die fehlende Zahl genannt von
Aquarienbeleuchtung Lichtstrom 6 von 15
Aquarienheizer Raumtemperatur 0 von 15
Duschsysteme Anschlussmaß 0 von 15
Regenduschen Wassermenge je Fläche 0 von 15
WC-Sitze Scharnierabstand 2 von 15
Spiegelschränke Lichtstrom 2 von 15

Bemerkenswert ist die erste und die letzte Zeile. Beide Märkte verkaufen Licht, und beide nennen den Lichtstrom selten, aber der Aquarienmarkt nennt ihn dreimal so oft.

Der Unterschied liegt nahe und ist eine Vermutung, die wir nicht belegen: Eine Aquarienleuchte ist eine Leuchte, ein Spiegelschrank ist ein Möbel mit Licht darin. Das Datenblatt folgt der Warenkategorie und nicht der Funktion. In der Möbelkategorie wird nach Maßen gefiltert, und dort sind die Angaben vollständig: Vierzehn von fünfzehn Spiegelschränken nennen alle drei Außenmaße. In der Beleuchtungskategorie wird nach Lumen gefiltert, nur ist das hier nicht die Kategorie.

Dieselbe Verschiebung zeigt sich bei der Energieeffizienzklasse. Bei den Aquarienleuchten nannten vier von fünfzehn eine, wenn auch teils fehlerhaft. Hier nennt sie keines der fünfzehn.

Der zweite Teil des Musters bestätigt sich auch hier: Der Preis sortiert das Feld nicht vor. Das teuerste Gerät dieses Themenbereichs hat als einziges ein vollständiges Lichtdatenblatt, und die beiden Geräte mit korrekt belegten Maßfeldern und vollständiger Materialangabe gehören zur Einstiegsklasse.

Neu in diesem Themenbereich ist eine dritte Beobachtung. Die Datenqualität ist nicht gleichmäßig schlecht, sondern gespalten: Die Möbelangaben sind fast vollständig, die elektrischen fast leer. Das ist der erste Markt der Reihe, in dem sich diese Trennlinie so scharf ziehen lässt, und sie verläuft nicht zwischen teuren und günstigen Angeboten, sondern quer durch jedes einzelne.

Was sich später noch ändern lässt. Ist der Schrank montiert, sind die meisten elektrischen Entscheidungen gefallen. Drei Dinge bleiben.

Die Leuchtmittel. Bei Geräten mit auswechselbaren LED-Modulen lässt sich die Beleuchtung ersetzen, wenn sie ausfällt. Bei fest verklebten LED-Streifen — der häufigeren Bauart — nicht. Kein Angebot dieses Themenbereichs sagt, welche der beiden Bauarten vorliegt.

Die Nutzung der Steckdose. Sie lässt sich jederzeit auf Geräte kleiner Leistung beschränken. Das ist die einfachste Antwort auf eine fehlende Anschlussleistungsangabe.

Die Zuleitung. Sie lässt sich nachträglich absichern, etwa durch einen Fehlerstrom-Schutzschalter im Sicherungskasten. Das ist eine Arbeit an der festen Installation und gehört zum Fachbetrieb — sie wirkt dafür auf alles im Bad und nicht nur auf den Schrank.

Änderung möglich Aufwand
LED-Modul tauschen nur bei entsprechender Bauart gering
Nutzung der Steckdose beschränken immer keiner
Fehlerstrom-Schutzschalter nachrüsten ja Fachbetrieb
Schutzart des Schranks ändern nein

Die letzte Zeile ist die, die den Kauf endgültig macht. Was ein Gerät an Schutz mitbringt, bringt es mit — nachrüsten lässt sich das nicht. Deshalb ist die Schutzart die Angabe, auf die vor dem Kauf zu achten wäre, und deshalb wiegt es schwer, dass acht von fünfzehn Angeboten sie nicht nennen.

Was der Schrank im Jahr verbraucht

Die Verbrauchsfrage lässt sich für zwei der fünfzehn Angebote beantworten und für dreizehn nicht.

Zwei Angebote nennen eine Leistung und einen Lichtstrom, ein drittes nur eine Leistung. Damit lässt sich rechnen, was die Beleuchtung im Jahr kostet. Und das Ergebnis ist kleiner, als viele erwarten.

Angenommen zwei Stunden Brenndauer am Tag, was für eine Badbeleuchtung großzügig gerechnet ist:

Leistung am Tag im Jahr
6 W 12 Wh rund 4,4 kWh
9 W 18 Wh rund 6,6 kWh
40 W 80 Wh rund 29 kWh

Die Brenndauer von zwei Stunden ist unsere Annahme und ausdrücklich keine Herstellerangabe.

Die Werte gelten für die Beleuchtung allein und ohne die übrigen Verbraucher des Schranks; sie sind damit eine Untergrenze für den Gesamtverbrauch.

Selbst der höchste Wert bleibt im Bereich weniger Dutzend Kilowattstunden. Die Beleuchtung eines Spiegelschranks ist damit kein relevanter Posten auf einer Stromrechnung: anders als etwa die Warmwasserbereitung, die bei einer Dusche in dieselbe Größenordnung wie ein ganzer Jahresverbrauch an Beleuchtungsstrom kommt.

Zwei Verbraucher könnten das ändern, und beide sind unbeziffert.

Die Anti-Beschlag-Heizung. Eine Fläche, die dauerhaft über Raumtemperatur gehalten wird, gibt diese Wärme fortlaufend ab. Läuft sie nur beim Duschen, ist sie unerheblich; läuft sie dauerhaft mit, kann sie die Beleuchtung um ein Mehrfaches übertreffen. Welche der beiden Bauarten vorliegt, sagen die Angebote nicht.

Die Bereitschaftsversorgung des Touch-Sensors. Ein Schrank mit Sensorsteuerung ist auch im ausgeschalteten Zustand unter Spannung. Die Leistung ist gering, wirkt aber rund um die Uhr — und wird in keinem Angebot genannt.

Verbraucher beziffert Größenordnung im Jahr
Beleuchtung 3 von 15 4 bis 29 kWh
Anti-Beschlag-Heizung 0 von 15 offen
Touch-Bereitschaft 0 von 15 offen
Steckdose 0 von 15 hängt am Gerät

Die untere Hälfte der Tabelle ist der Grund, warum sich der Gesamtverbrauch eines Spiegelschranks aus keinem Angebot dieses Themenbereichs bestimmen lässt.

Wenn etwas nicht mehr funktioniert

Ein Spiegelschrank hat drei elektrische Baugruppen, und sie fallen unterschiedlich aus.

Die Beleuchtung. LED-Module halten lange und fallen selten schlagartig aus; typischer ist ein allmähliches Nachlassen oder das Ausfallen einzelner Abschnitte eines Streifens. Ob sich das Modul tauschen lässt, entscheidet die Bauart — verklebte Streifen lassen sich nicht ersetzen, gesteckte Module schon. Kein Angebot dieses Themenbereichs sagt, welche vorliegt.

Das Netzteil. Es ist bei Geräten mit Kleinspannungsbeleuchtung das häufigere Verschleißteil und sitzt meist zugänglich im Korpus. Ein Ersatz ist möglich, wenn Bauform und Kennwerte bekannt sind, und die stehen auf dem Bauteil, nicht im Angebot.

Die Steckdose und ihre Verdrahtung. Hier ist eine Reparatur eine Arbeit an einem elektrischen Gerät und keine Bastelei. Wackelkontakte, warme Stellen oder ein Auslösen des Fehlerstrom-Schutzschalters sind Gründe, den Schrank vom Netz zu nehmen und einen Fachbetrieb hinzuzuziehen.

Symptom wahrscheinliche Ursache was zu tun ist
Licht flackert Netzteil oder Kontakt Fachbetrieb
Teil des Streifens dunkel LED-Abschnitt defekt Modul tauschen, wenn möglich
Licht bleibt aus Netzteil oder Zuleitung Fachbetrieb
Steckdose ohne Funktion Verdrahtung Fachbetrieb
Schutzschalter löst aus Fehlerstrom im Gerät sofort vom Netz nehmen

Die letzte Zeile ist die einzige mit einer Sofortmaßnahme. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der auslöst, tut das nicht ohne Grund. Und in einem Feuchtraum ist der Grund häufig eingedrungene Feuchtigkeit.

Was in allen fünf Fällen fehlt, ist eine Ersatzteilangabe. Kein Angebot dieses Themenbereichs nennt, ob und wie lange Ersatzteile verfügbar sind — weder für das Netzteil noch für das LED-Modul noch für die Steckdoseneinheit.

Zum Nachschlagen

Schutzart IP: zweistellige Kennzeichnung für den Schutz gegen feste Fremdkörper und Wasser. IP44 steht für Spritzwasserschutz aus allen Richtungen.

Kleinspannung — Spannung so niedrig, dass eine Berührung ungefährlich ist. Bei Beleuchtungen im Bad häufig 12 Volt.

Fehlerstrom-Schutzschalter — Schutzeinrichtung, die abschaltet, wenn Strom einen unvorgesehenen Weg nimmt. Für Steckdosenstromkreise in Bädern Stand der Technik.

Anschlussleistung — die Leistung, die an einer Steckdose entnommen werden darf. In diesem Themenbereich von keinem Angebot genannt.

Festanschluss — Verbindung mit dem Netz über eine Klemme in einer Wanddose, ohne Stecker. Arbeit an der festen Installation.

Anti-Beschlag-Funktion — Heizfolie hinter dem Spiegel gegen Kondenswasser. Ein Verbraucher, der in diesem Markt nie beziffert wird.

Wie wir vorgegangen sind

Wir haben nichts gemessen und nichts angeschlossen. Keine Schutzart geprüft, keine Leistung gemessen, keine Installation beurteilt. Jede Produktzahl in diesem Text ist dem Angebot entnommen, Stand 29. August 2026.

Die Beschreibung der Badbereiche gibt den bekannten Aufbau der elektrotechnischen Regeln wieder — die Einteilung nach Abstand zu Wanne und Dusche und das Prinzip, dass die Anforderungen mit der Nähe zum Wasser steigen. Den vollständigen Normtext haben wir nicht eingesehen und nennen deshalb keine Maße für die Bereichsgrenzen. Welche Regel für eine konkrete Wand gilt, beurteilt ein Elektrofachbetrieb.

Die Leistungswerte der Badgeräte sind übliche Größenordnungen aus der Gerätetechnik und keine Herstellerangaben. Sie dienen der Einordnung und nicht der Auslegung einer Installation.

Die Beschreibung des Fehlerstrom-Schutzschalters gibt das bekannte Funktionsprinzip wieder. Ob ein konkreter Stromkreis über eine solche Schutzeinrichtung verfügt und ob sie funktioniert, beurteilt der Sicherungskasten und im Zweifel ein Fachbetrieb.

Die Auszählung zum Zusammenhang zwischen Steckdose und Schutzart ist eine Beobachtung an fünfzehn Angeboten. Eine Ursache benennen wir nicht, weil wir keine kennen.

Nicht beurteilt haben wir, ob eine genannte Schutzart zutrifft, ob ein bestimmter Schrank an einer bestimmten Wand zulässig ist, welche Leistung eine bestimmte Steckdose verträgt und ob eine Installation den geltenden Regeln entspricht. Arbeiten an der festen elektrischen Installation gehören in die Hand eines Elektrofachbetriebs. Wörtliche Zitate stehen in Anführungszeichen mit Quellenangabe.

Welche Geräte welche Angaben machen, zeigen die drei Vergleiche: Spiegelschränke mit Beleuchtung, Spiegelschränke mit Steckdose und Spiegelschränke ohne Beleuchtung. Was die Maße bedeuten, steht im Ratgeber zu den Maßen. Den Überblick gibt die Kaufberatung Spiegelschränke.

Häufige Fragen

Welche Schutzart braucht ein Spiegelschrank?
Das hängt davon ab, in welchem Bereich des Bads er hängt. Über einem Waschbecken mit Abstand zu Wanne und Dusche sind die Anforderungen geringer als unmittelbar daneben. Sieben der fünfzehn Angebote nennen IP44, acht nennen gar keine.
Was bedeutet IP44?
Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Fremdkörper ab einem Millimeter, die zweite für Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen.
Darf eine Steckdose in einen Spiegelschrank?
Über einem Waschbecken außerhalb der engeren Bereiche um Wanne und Dusche ist das üblich. In den Bereichen unmittelbar an Wanne und Dusche sind Steckdosen nicht oder nur eingeschränkt zulässig.
Wie viel darf ich an die Steckdose hängen?
Keines der fünfzehn Angebote nennt eine zulässige Anschlussleistung. Ohne diese Angabe lässt sich nicht sagen, ob ein Föhn vorgesehen ist oder nur ein Ladegerät.
Brauche ich einen FI-Schutzschalter?
Für Steckdosenstromkreise in Bädern ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter seit Langem Stand der Technik. Ob der vorhandene Stromkreis einen hat, sieht man am Sicherungskasten.
Festanschluss oder Stecker?
Das hängt vom Gerät ab und davon, was aus der Wand kommt. Eine Anschlussdose verlangt einen Schrank zum Festanschluss, eine Wandsteckdose einen mit Stecker. Kaum ein Angebot dieses Themenbereichs sagt, welche Bauart es hat.
Darf ich den Schrank selbst anschließen?
Einen Schrank mit Stecker: ja. Einen Festanschluss auf eine Klemme in der Wanddose: Das ist eine Arbeit an der festen Installation und gehört in die Hand eines Elektrofachbetriebs.

Wer diesen Artikel verantwortet

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Lena Moritz

Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Schreibt über Bad, Beleuchtung und Aufbewahrung.

Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Haushaltsprodukte

Wie wir bewerten

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
Aufwand für Aufbau und Pflege
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, inklusive dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
29.08.2026
Aktualisiert
29.08.2026
Geprüft
29.08.2026
Quellen
6

Änderungsverlauf

  • 29.08.2026: Nach der Erhebung angelegt. Die Beschreibung der Badbereiche gibt den bekannten Aufbau der elektrotechnischen Regeln wieder; den vollständigen Normtext haben wir nicht eingesehen und nennen deshalb keine Maße für die Bereichsgrenzen.

Belege

  1. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot Talos Silver Magnus — Schutzart IP44 mit vollständigen Lichtdaten

    Nennt 2500 Lumen, 4200 Kelvin, 40 Watt und die Schutzart IP44. Das einzige Angebot des Themenbereichs, bei dem sich sowohl die elektrische Leistung als auch der Lichtstrom beziffern lassen. Eine Steckdose hat der Schrank nicht.

  2. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot EUGAD — Betriebsspannung 220 bis 240 Volt

    Nennt eine Betriebsspannung von 220 bis 240 Volt, eine Farbtemperatur von 4000 Kelvin und die Schutzart IP44. Die Spannungsangabe ist die Stelle, an der sich erkennen lässt, dass das Gerät unmittelbar am Netz hängt.

  3. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot SVNR — IP44 und 12 Volt bei eingebauter Steckdose

    Das einzige Angebot des Themenbereichs, das eine Steckdose und eine Schutzart zugleich nennt. Führt außerdem 12 Volt, was auf ein Netzteil für die Beleuchtung hindeutet. Das Maßfeld ist mit „100T x 13B x 60H cm“ unmöglich belegt.

  4. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot VASAGLE 16,5 × 80 × 60 cm: fünf elektrische Funktionen ohne Zahlen

    Wörtlich: „2 integrierte AC-Steckdosen und 2 USB-A-Anschlüsse erleichtern das Aufladen Ihrer Geräte“ sowie „Drücken Sie die Entfogging-Taste, um die Spiegeloberfläche zu erwärmen“. Dazu eine Touch-Steuerung mit Memory-Funktion. Weder Schutzart noch Leistung noch Lichtstrom stehen im Angebot.

  5. Institution oder Normbaua.de
    ASR A3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung — Technische Regel für Arbeitsstätten

    Herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Ausgabe Mai 2023 (GMBl 2023, S. 679); sie ersetzt die Ausgabe April 2011. Konkretisiert die Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten einschließlich der Sanitärräume. Wir haben die Veröffentlichungsseite eingesehen, nicht den vollständigen Regeltext.

  6. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot Schildmeyer Basic — Steckdose ohne Beleuchtung

    Der Titel führt ausdrücklich „ohne Beleuchtung“, das Angebot nennt dennoch eine Steckdose. Damit ist die Steckdose der einzige Grund für die Zuleitung. Eine Schutzart nennt das Angebot nicht.