Duschsysteme·18 Min Lesezeit

Duschsystem Durchfluss: die Zahl gehört zum Druck

Fünf von fünfzehn Angeboten nennen den Druck, bei dem ihre Literangabe gilt. Ohne ihn ist die Zahl zwischen 1 und 6 bar um den Faktor 2,45 verschieden.

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und EinrichtenVon Lena MoritzFachredaktion Wohnen und Einrichten
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Kurz gesagt

Der Durchfluss einer Brause ist keine Eigenschaft des Geräts, sondern des Drucks. Er wächst näherungsweise mit der Wurzel daraus: Dieselbe Brause, die bei 3 bar 16 Liter je Minute liefert, kommt bei 1 bar auf rund 9 und bei 6 bar auf rund 23. Zwischen den beiden Enden liegt der Faktor 2,45. Eine Literangabe ohne Druck ist deshalb keine vergleichbare Größe — und von fünfzehn Angeboten dieses Themenbereichs nennen fünf den Druck, auf den sie sich beziehen. Alle fünf nennen dieselbe Zahl: 3 bar. Zur Einordnung: Die Regel zur Bemessung von Trinkwasserinstallationen setzt für Mischarmaturen von Bade- oder Duschwannen einen Mindestfließdruck von 0,10 MPa an, also 1,0 bar, bei einem Berechnungsdurchfluss von 0,15 Litern je Sekunde — 9 Liter je Minute. Genau darauf kommt eine 16-Liter-Brause bei 1,0 bar. Norm und Physik passen zusammen; die beworbene Zahl passt zu keinem von beidem, solange der Druck fehlt.

Der Durchfluss gehört dem Druck, nicht der Brause

Auf Verpackungen und in Angeboten steht eine Literzahl je Minute. Sie wirkt wie eine Eigenschaft des Geräts, so wie ein Gewicht oder eine Länge.

Sie ist keine. Eine Brause ist im Kern eine Ansammlung von Löchern, und wie viel Wasser durch ein Loch geht, hängt davon ab, mit welchem Druck es dagegen gedrückt wird.

Der Zusammenhang ist gut bekannt und lässt sich in einem Satz sagen: Der Durchfluss wächst näherungsweise mit der Wurzel aus dem Druck.

Das bedeutet nicht, dass doppelter Druck doppelt so viel Wasser bringt. Er bringt rund 41 Prozent mehr.

Druck gegenüber 3 bar Faktor beim Durchfluss
ein Drittel (1 bar) 0,58
die Hälfte (1,5 bar) 0,71
zwei Drittel (2 bar) 0,82
gleich (3 bar) 1,00
anderthalbfach (4,5 bar) 1,22
doppelt (6 bar) 1,41

Zwischen 1 und 6 bar liegt der Faktor 2,45. Eine Angabe ohne Druck lässt damit offen, ob sie für ein Erdgeschossbad in einem gut versorgten Netz gilt oder für eine Dachgeschosswohnung am Ende einer langen Steigleitung.

Was fünfzehn Angebote nennen. Für diesen Themenbereich haben wir fünfzehn Duschsysteme aufgenommen und ihre Angaben zum Wasser erfasst.

Angabe genannt von
Durchfluss in Litern je Minute 7 von 15
Bezugsdruck dazu 5 von 15
Wassermenge ohne Zeiteinheit 1 von 15
geforderter Mindestdruck 2 von 15
Eintrag im Feld Maximaler Druck 9 von 15
Anschlussmaß der Wandanschlüsse 0 von 15

Sieben von fünfzehn nennen eine Menge je Zeit, fünf davon mit dem Druck. Ein weiteres nennt „9,8 Liter“ — ohne Zeitangabe, was als Durchfluss nicht verwertbar ist.

Bemerkenswert ist die Einigkeit unter denen, die einen Druck nennen: Alle fünf rechnen mit 3 bar. Das ist ein Wert, auf den sich der Markt offenbar verständigt hat, auch wenn ihn niemand begründet.

Die vollständige Aufstellung nach Bauformen steht in den drei Vergleichen dieses Themenbereichs — bei den Duschsystemen mit Thermostat nennen vier von fünf eine Menge, bei den Sets zum Nachrüsten ebenfalls vier, bei den Duschsäulen und Paneelen keines.

Die Umrechnung in Zahlen

Mit der Wurzelbeziehung lässt sich jede Angabe auf jeden anderen Druck umrechnen. Für die Werte, die in diesem Themenbereich tatsächlich vorkommen:

Fließdruck aus 8 l/min aus 12 l/min aus 15,6 l/min aus 16,8 l/min
1,0 bar rund 4,6 rund 6,9 rund 9,0 rund 9,7
1,5 bar rund 5,7 rund 8,5 rund 11,0 rund 11,9
2,0 bar rund 6,5 rund 9,8 rund 12,7 rund 13,7
2,5 bar rund 7,3 rund 11,0 rund 14,2 rund 15,3
3,0 bar 8,0 12,0 15,6 16,8
4,0 bar rund 9,2 rund 13,9 rund 18,0 rund 19,4
5,0 bar rund 10,3 rund 15,5 rund 20,1 rund 21,7
6,0 bar rund 11,3 rund 17,0 rund 22,1 rund 23,8

Alle Werte in Litern je Minute, alle Ausgangswerte bei 3 bar.

Zwei Beobachtungen dazu.

Erstens: Die sparsamste Brause dieses Themenbereichs liefert bei 6 bar mehr, als die verbrauchsstärkste bei 1,5 bar liefert. Der Druck ist der stärkere Hebel als die Wahl des Geräts, jedenfalls solange kein Begrenzer im Spiel ist.

Zweitens: In der ersten Zeile stehen für die beiden Markengeräte 9,0 und 9,7 Liter je Minute. Das ist bemerkenswert nah an einer Zahl, die in einem ganz anderen Zusammenhang auftaucht.

Was die Bemessungsregel ansetzt

Trinkwasserinstallationen werden nicht nach Gefühl dimensioniert. Es gibt eine Regel dafür, und sie enthält genau die Größe, die in den Angeboten fehlt.

DIN 1988-300 trägt den Titel „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen — Teil 300: Ermittlung der Rohrdurchmesser“. Sie gilt in Verbindung mit den Reihen DIN 1988 und DIN EN 806 für Planung, Errichtung und Betrieb von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden.

Eine Fachdarstellung zu dieser Bemessung nennt für Mischarmaturen von Bade- oder Duschwannen zwei Werte:

Mindestfließdruck: 0,10 MPa, also 1,0 bar.

Berechnungsdurchfluss: 0,15 Liter je Sekunde, also 9 Liter je Minute.

Damit ist gesagt, wofür die Leitungen eines Hauses ausgelegt sein müssen: An der Duscharmatur muss bei 9 Litern je Minute noch ein bar anliegen.

Und jetzt die Gegenprobe. Eine Brause, die bei 3 bar 15,6 Liter je Minute liefert, kommt bei 1,0 bar auf rund 9,0. Eine mit 16,8 kommt auf rund 9,7.

Größe Wert
Berechnungsdurchfluss nach Bemessung 9,0 l/min
15,6 l/min bei 3 bar, umgerechnet auf 1,0 bar rund 9,0 l/min
16,8 l/min bei 3 bar, umgerechnet auf 1,0 bar rund 9,7 l/min

Norm und Physik passen zusammen. Was nicht dazu passt, ist die beworbene Zahl ohne Druck: sie beschreibt einen Betriebspunkt, den eine gerade eben normgerechte Installation nicht liefert.

Das ist keine Kritik an den Herstellern, die 3 bar dazuschreiben. Es ist eine Einordnung für Käufer: Wer in einer Wohnung mit knappem Druck wohnt, bekommt von einer 16-Liter-Brause rund neun Liter, und das ist genau der Wert, für den das Haus gebaut wurde.

Warum zwei Anbieter mehr fordern

Zwei Angebote dieses Themenbereichs enthalten einen Satz, den wir in keinem anderen Markt gefunden haben: eine ausdrückliche Anforderung an die Hausinstallation.

Wörtlich: „Für unser Duschsystem muss der Wasserdruck mindestens 3 bis 4 Bar sein“ — in beiden Angeboten fast gleichlautend.

Größe Wert
Mindestfließdruck nach Bemessungsregel 1,0 bar
von zwei Anbietern gefordert 3 bis 4 bar
Verhältnis Faktor 3 bis 4

Der geforderte Wert liegt beim Drei- bis Vierfachen dessen, wofür eine normgerechte Installation ausgelegt sein muss.

Was das bedeutet, hängt an der Lesart. Wohlwollend gelesen ist es eine ehrliche Auskunft: Der Anbieter sagt, unter welchen Bedingungen sein Produkt so arbeitet, wie er es beschreibt. Das ist mehr, als dreizehn andere Angebote dieses Themenbereichs tun.

Streng gelesen ist es die Verlagerung einer Produkteigenschaft auf den Käufer. Eine Brause, die drei bar braucht, um brauchbar zu funktionieren, ist eine Brause mit großen Düsenöffnungen. Und die ließen sich verkleinern.

Was in beiden Lesarten gilt: Die Angabe ist nützlich, und sie fehlt bei dreizehn von fünfzehn.

Wie hoch der Druck im eigenen Bad ist. Der Druck an der Duscharmatur ist nicht der Druck in der Straßenleitung. Zwischen beiden liegen mehrere Verluste, und alle treten erst auf, wenn Wasser fließt.

Einfluss Größenordnung
ein Stockwerk Höhe rund 0,1 bar
zehn Meter Höhe rund 1,0 bar
Rohrreibung im Gebäude je nach Länge und Querschnitt
Wasserzähler und Filter einige Zehntel bar
Druckminderer begrenzt den Ruhedruck

Zehn Meter Höhenunterschied kosten rund ein bar. Ein Bad im vierten Obergeschoss hat gegenüber dem Erdgeschoss desselben Hauses rund ein bar weniger.

Ein Punkt wird dabei regelmäßig verwechselt: Ein Druckminderer begrenzt den Ruhedruck, nicht den Fließdruck. Wenn Wasser läuft, liegt der Druck an der Armatur unter dem eingestellten Wert — teilweise deutlich.

Die einfachste Methode, den eigenen Fließdruck einzuschätzen, kommt ohne Manometer aus: Man misst nicht den Druck, sondern die Menge.

Die Messung mit Eimer und Uhr

Sie dauert zwei Minuten und ist genauer als jede Schätzung.

Erstens: Einen Messbecher oder Eimer bereitstellen. Ein Eimer mit Literskala genügt; sonst wiegen — ein Liter Wasser wiegt ein Kilogramm.

Zweitens: Die Brause voll aufdrehen, nur warm oder nur kalt. Wichtig ist, dass nur ein Auslass läuft.

Drittens: Zehn Sekunden auffangen. Länger ist genauer, aber zehn Sekunden reichen und passen in einen Eimer.

Viertens: Die Menge mit sechs multiplizieren. Das Ergebnis ist der Durchfluss in Litern je Minute.

in 10 Sekunden Durchfluss Einordnung
1,0 l 6 l/min wenig, unter dem Berechnungsdurchfluss
1,5 l 9 l/min entspricht dem Berechnungsdurchfluss
2,0 l 12 l/min üblicher Bereich
2,5 l 15 l/min reichlich
3,0 l 18 l/min viel

Diese Zahl ist der belastbarste Wert, den ein Haushalt zu diesem Thema bekommen kann: belastbarer als jede Herstellerangabe, weil sie die eigene Installation, den eigenen Druck und die eigene Armatur enthält.

Und sie beantwortet die Kaufentscheidung direkter, als es eine Literangabe je könnte: Wer 18 Liter je Minute misst und weniger verbrauchen will, weiß, dass ein Begrenzer wirkt. Wer 6 misst, weiß, dass ein sparsames System die falsche Richtung ist.

Was ein Durchflussbegrenzer ändert

Ein Durchflussbegrenzer ist ein Einsatz von der Größe einer Münze, der zwischen Armatur und Brauseschlauch oder zwischen Schlauch und Handbrause sitzt.

Technisch ist er eine Blende mit einem elastischen Ring. Steigt der Druck, verformt sich der Ring und verengt die Öffnung. Dadurch bleibt die Menge über einen weiten Druckbereich näherungsweise gleich.

Das unterscheidet ihn grundlegend von einer festen Verengung:

Maßnahme Wirkung Druckabhängigkeit
Durchflussbegrenzer Menge festgelegt gering
feste Blende Menge gesenkt bleibt bestehen
kleinere oder weniger Düsen Menge gesenkt bleibt bestehen
Ventil an der Armatur zudrehen Menge gesenkt bleibt bestehen, Strahl wird schwach

Die letzte Zeile ist der verbreitete Irrtum. Wer das Ventil zudreht, senkt Menge und Druck gleichzeitig — der Strahl wird schlapp. Ein Begrenzer drosselt vor der Brause, sodass an den Düsen weiterhin der volle Druck ansteht.

Für die Angaben dieses Themenbereichs bedeutet das etwas Wichtiges: Bei einem System mit Begrenzer ist eine Angabe ohne Bezugsdruck sogar die passendere. Die Menge ist dann eben nicht druckabhängig.

Ein System dieses Themenbereichs arbeitet nachweislich so und nennt konsequenterweise keinen Bezugsdruck. Was fehlt, ist der Hinweis darauf — ein Käufer kann aus dem Angebot nicht erkennen, ob eine Zahl ohne Druck begrenzt oder unvollständig ist.

Und noch etwas: Ein Begrenzer lässt sich nachrüsten. Er kostet wenige Euro. Damit ist jedes der fünfzehn Systeme dieses Themenbereichs sparsam zu machen — der eingebaute Begrenzer ist ein Komfortmerkmal, kein Alleinstellungsmerkmal.

Warum ausgerechnet drei bar

Alle fünf Angebote dieses Themenbereichs, die einen Bezugsdruck nennen, nennen dieselbe Zahl. Das ist bemerkenswert genug für eine eigene Betrachtung.

Drei bar sind ein plausibler Wert für eine gut versorgte Wohnung im Erd- oder ersten Obergeschoss. Sie liegen deutlich über dem Mindestfließdruck, mit dem die Bemessungsregel arbeitet, und deutlich unter dem Ruhedruck, der in vielen Netzen anliegt.

Für einen Hersteller hat dieser Wert zwei Vorzüge:

Er ist erreichbar. Ein Prüfstand lässt sich stabil auf drei bar einregeln, und die Messung ist reproduzierbar.

Er ergibt ansehnliche Zahlen. Bei drei bar liefert eine Kopfbrause spürbar mehr als bei einem bar, und eine hohe Literzahl liest sich in einem Angebot besser als eine niedrige, solange nicht gerade mit Wassersparen geworben wird.

Was die Einheitlichkeit für Käufer bedeutet, ist trotzdem gut: Fünf Angebote mit demselben Bezugsdruck sind untereinander vergleichbar. Das ist mehr, als in den meisten Märkten dieser Redaktion möglich ist.

Und es zeigt, wie klein der fehlende Schritt wäre. Wenn fünf Anbieter einen gemeinsamen Bezugsdruck verwenden, könnten es auch fünfzehn: die Messung ist dieselbe, und der Zusatz besteht aus vier Zeichen.

Bezugsdruck genannt von Vergleichbarkeit
3 bar 5 von 15 untereinander gegeben
anderer Wert 0 von 15
keine Angabe 10 von 15 nicht gegeben

Die letzte Zeile ist der eigentliche Befund dieses Themenbereichs. Es fehlt nicht an einem Standard — es fehlt daran, dass zwei Drittel des Marktes ihn nicht nennen.

Was der Umsteller mit dem Durchfluss macht. Ein Detail, das in keinem Angebot vorkommt und beim Duschen sofort auffällt: Was passiert, wenn beide Brausen zugleich laufen.

Bei den meisten Systemen läuft entweder die Kopf- oder die Handbrause. Der Umsteller ist ein Ventil, das den Zulauf auf einen der beiden Wege legt. In dieser Stellung gilt die Herstellerangabe.

Manche Umsteller lassen eine Mittelstellung zu, in der beide Auslässe teilweise offen sind. Dann teilt sich der Zulauf, und an jedem Auslass kommt weniger an — aber die Summe ist größer als bei einem Auslass allein.

Wie viel größer, hängt an der Installation. Sicher ist nur die Richtung: Zwei offene Auslässe verbrauchen mehr als einer und liefern an jedem einzelnen weniger.

Betriebszustand Verbrauch Strahl an der Kopfbrause
nur Kopfbrause Herstellerangabe voll
nur Handbrause eigener Wert
beide gleichzeitig höher als jeder einzelne schwächer
Paneel mit Massagedüsen am höchsten am schwächsten

Die letzte Zeile beschreibt die Bauform, für die in diesem Themenbereich kein einziger Durchflusswert vorliegt. Ein Paneel mit Kopfbrause, Handbrause und drei Massagedüsen hat mehrere mögliche Betriebszustände — und damit mehrere Durchflüsse.

Für die Praxis folgt daraus ein Hinweis, der sich am eigenen System sofort prüfen lässt: Wer den Umsteller in eine Mittelstellung bringen kann, sollte einmal messen, was dann fließt. Die Methode mit Eimer und Uhr aus dem Abschnitt weiter oben funktioniert dafür genauso.

Was sich ohne Neukauf ändern lässt. Bevor ein neues Duschsystem gekauft wird, lohnt der Blick darauf, was am vorhandenen möglich ist. Vier Maßnahmen, sortiert nach Wirkung.

Erstens: Durchfluss messen. Zwei Minuten mit Eimer und Uhr. Ohne diese Zahl ist jede weitere Entscheidung eine Vermutung.

Zweitens: Durchflussbegrenzer einsetzen. Kostet wenige Euro, wirkt sofort und lässt sich rückgängig machen. Sie sind in mehreren Stufen erhältlich: üblich sind Werte zwischen 6 und 12 Litern je Minute.

Drittens: Handbrause tauschen. Eine Handbrause ist ein Normteil mit G-1/2-Zoll-Anschluss und in jeder gewünschten Ausführung erhältlich. Wer den Strahl ändern will, braucht dafür kein neues System.

Viertens: Duschzeit verkürzen. Der Hebel, der nichts kostet und am stärksten wirkt.

Maßnahme Kosten Wirkung auf den Verbrauch
Durchfluss messen keine Grundlage für alles Weitere
Begrenzer einsetzen wenige Euro bis zur Hälfte
Handbrause tauschen moderat je nach Modell
zwei Minuten kürzer duschen keine ein Viertel bei acht Minuten
neues Duschsystem am höchsten nur über den Durchfluss

Die letzte Zeile ist die teuerste und in Bezug auf den Verbrauch nicht die wirksamste. Ein neues System lohnt sich, wenn Armatur oder Thermostat ohnehin fällig sind, wenn der Umsteller klemmt oder wenn die Optik der Grund ist, nicht als reine Sparmaßnahme.

Was ein neues System besser kann, ist die Temperaturführung. Ein Thermostat hält die Mischtemperatur konstant und spart damit das Nachregeln zu Beginn jedes Duschgangs. Und das Wasser, das dabei ungenutzt abläuft. Wie viel das ausmacht, haben wir nicht gemessen; die Größenordnung liegt bei einigen Litern je Duschgang.

Was der Verbrauch kostet

Die Spanne von 8 bis 16,8 Litern je Minute ist eine Wasser- und eine Energierechnung.

Für eine Person, die täglich acht Minuten duscht:

Durchfluss je Duschgang im Jahr
6 l/min 48 l rund 17 500 l
8 l/min 64 l rund 23 400 l
12 l/min 96 l rund 35 000 l
16 l/min 128 l rund 46 700 l
16,8 l/min 134 l rund 49 100 l

Zwischen der zweiten und der letzten Zeile liegen rund 25 700 Liter im Jahr — für eine Person. In einem Vierpersonenhaushalt sind das über 100 Kubikmeter.

Dazu kommt die Energie. Um einen Liter Wasser von 12 auf 38 Grad zu erwärmen, braucht es rund 30 Wattstunden.

Durchfluss Wasser im Jahr Energie im Jahr
8 l/min rund 23 400 l rund 705 kWh
12 l/min rund 35 000 l rund 1058 kWh
16 l/min rund 46 700 l rund 1410 kWh

Der Unterschied zwischen 8 und 16 Litern je Minute beträgt rund 705 Kilowattstunden im Jahr je Person.

Drei Einordnungen gehören dazu. Erstens sind das Werte vor den Verlusten der Warmwasserbereitung; je nach Erzeuger liegt der tatsächliche Einsatz höher. Zweitens ist die Mischtemperatur von 38 Grad ein Rechenwert. Drittens kommen zum Energiepreis die Kosten für Trinkwasser und Abwasser hinzu, die je nach Gemeinde erheblich schwanken — wir nennen deshalb keine Eurobeträge.

Was sich ohne Preisangabe sagen lässt: Die Duschzeit ist der gleichwertige Hebel zum Durchfluss. Sechs statt acht Minuten sind dieselbe Ersparnis wie 12 statt 16 Liter je Minute, und sie kostet keine Anschaffung.

Ein Blick auf die Warmwasserbereitung. Die Energie, die ein Duschgang kostet, hängt nicht nur an der Menge, sondern auch daran, wie das Wasser erwärmt wird. Ein Durchlauferhitzer liefert nur so viel warmes Wasser, wie seine Leistung hergibt: Ein Gerät mit 21 Kilowatt schafft bei einer Erwärmung um 26 Kelvin rund 11,6 Liter je Minute. Wer eine Brause mit 16 Litern je Minute daran betreibt, bekommt entweder weniger Wasser oder kühleres — der Erhitzer ist dann der begrenzende Teil, nicht die Brause. Bei einem Speicher stellt sich die Frage anders: Dort ist die Menge begrenzt, nicht die Leistung, und eine kräftige Brause leert ihn entsprechend schneller. Beide Fälle sind ein Grund, den Durchfluss vor dem Kauf zu kennen. Und in keinem der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs wird die Warmwasserbereitung erwähnt.

Was die Kopfbrausengröße damit zu tun hat

Ein verbreiteter Kurzschluss lautet, eine große Regendusche verbrauche mehr. Das stimmt so nicht.

Die Fläche der Kopfbrause bestimmt, wie sich das Wasser verteilt, nicht wie viel fließt. Wie viel fließt, entscheiden Zahl und Größe der Düsen sowie ein etwaiger Begrenzer.

Was die Fläche bestimmt, ist das Strahlgefühl:

Kopfbrause Fläche bei 8 l/min bei 16 l/min
170 mm rund 227 cm² 35 ml je Min. und cm² 70 ml
200 × 200 mm 400 cm² 20 ml je Min. und cm² 40 ml
240 mm rund 452 cm² 18 ml je Min. und cm² 35 ml
300 mm rund 707 cm² 11 ml je Min. und cm² 23 ml
300 × 300 mm 900 cm² 9 ml je Min. und cm² 18 ml

Zwischen der ersten und der letzten Zeile liegt der Faktor vier: bei identischer Wassermenge.

Daraus folgt die Kombination, die in Angeboten nie zusammen betrachtet wird: Eine große Kopfbrause mit niedrigem Durchfluss ergibt den weichsten Strahl, den dieser Markt anbietet. Wer eine große Regendusche kauft und gleichzeitig sparen will, bekommt beides, und ist über das Ergebnis oft enttäuscht.

Umgekehrt: Eine kleine Kopfbrause bei hohem Durchfluss ist der kräftigste Strahl. Wer wenig Druck hat, fährt mit einer kleineren Brause deshalb besser.

Die Werte sind Rechnungen aus Durchfluss und Grundfläche; sie unterstellen eine gleichmäßige Verteilung, die in der Praxis nicht exakt zutrifft.

Was der Druck sonst noch beeinflusst

Der Fließdruck bestimmt nicht nur die Menge. Er wirkt auf drei weitere Eigenschaften, die im Alltag auffallen.

Die Strahlbildung. Eine Brausendüse formt aus dem Wasser einen zusammenhängenden Strahl, und dafür braucht sie eine Mindestgeschwindigkeit. Bei zu niedrigem Druck zerfällt der Strahl in Tropfen, bevor er ankommt; das ist der Effekt, den viele als „das Wasser kommt nur noch heraus“ beschreiben.

Das Geräusch. Mit steigendem Druck wächst die Strömungsgeschwindigkeit, und mit ihr das Geräusch an Düsen, Ventilen und Schlauchbögen. DIN EN 1112 nennt das akustische Verhalten ausdrücklich unter den Eigenschaften, für die sie Anforderungen festlegt.

Die Umschaltung. Ein Umsteller zwischen Kopf- und Handbrause arbeitet häufig druckabhängig — bei sehr niedrigem Druck schaltet er nicht sauber um oder fällt in die Ausgangsstellung zurück.

Eigenschaft bei niedrigem Druck bei hohem Druck
Wassermenge gering hoch
Strahlbildung zerfällt zu Tropfen zusammenhängend
Geräusch leise deutlicher hörbar
Umschaltung kann klemmen sicher
Thermostatregelung träge bis unmöglich präzise

Die letzte Zeile ist die, die den Zusammenhang zum Thermostat herstellt. Ein thermostatischer Mischer regelt, indem er den Kaltwasseranteil verändert; dafür braucht er auf beiden Seiten Druck. Fällt er zu weit ab, wird die Regelung träge und schließlich unbrauchbar.

Das erklärt auch, warum zwei Anbieter dieses Themenbereichs einen Mindestdruck fordern. Für die reine Wassermenge wäre weniger Druck nur weniger Wasser — für Strahlbildung, Umschaltung und Regelung ist er dagegen eine Untergrenze, unter der Funktionen ausfallen.

Für die Auswahl folgt daraus eine Reihenfolge: Erst prüfen, ob genug Druck da ist; dann entscheiden, wie viel Wasser fließen soll. Wer wenig Druck hat, gewinnt mit einer kleineren Kopfbrause und ohne Begrenzer; wer viel hat, gewinnt mit einem Begrenzer und kann die Brausengröße frei wählen.

Was in den Angeboten fehlt. Für eine belastbare Auswahl bräuchte es vier Angaben. Zwei stehen in einem Teil der Angebote, zwei in keinem.

Angabe genannt von
Durchfluss in Litern je Minute 7 von 15
Bezugsdruck 5 von 15
Hinweis auf einen Durchflussbegrenzer 2 von 15
Durchfluss bei mehreren offenen Auslässen 0 von 15
Mindestfließdruck für die volle Leistung 2 von 15

Die vierte Zeile betrifft die Duschpaneele. Ein Gerät mit Kopfbrause, Handbrause und drei Massagedüsen kann mehrere Auslässe gleichzeitig speisen; was dann fließt, sagt keine Einzelangabe.

Die dritte Zeile ist die, die die zweite entschärfen würde. Wer schreibt „8 l/min, druckunabhängig durch Begrenzer“, braucht keinen Bezugsdruck. Wer nur „8 l/min“ schreibt, lässt offen, ob die Zahl bei 2 bar auch noch stimmt.

Ein Prüfverfahren, das diese Angaben vereinheitlichen würde, ist uns nicht bekannt. DIN EN 1112 trägt den Titel „Sanitärarmaturen — Brausen für Sanitärarmaturen für Wasserversorgungssysteme vom Typ 1 und Typ 2 — Allgemeine technische Spezifikation“ und legt Anforderungen an Maße, Dichtheit sowie mechanisches, hydraulisches und akustisches Verhalten fest; den vollständigen Normtext haben wir nicht eingesehen.

Die Fragen, die offen bleiben müssen

Er rechnet Drücke, Mengen und Flächen ineinander um. Darüber hinaus geht er nicht.

Nachgemessen haben wir nichts. Weder Durchflüsse noch Drücke noch Strahlbilder. Alle Zahlen sind Angebotsangaben oder Rechnungen daraus.

Die Wurzelbeziehung ist eine Näherung. Sie gilt für eine feste Düsenfläche bei turbulenter Strömung und beschreibt reale Brausen gut, aber nicht exakt. Für Brausen mit Durchflussbegrenzer gilt sie nicht.

Die Werte zur Bemessung stammen aus einer Fachdarstellung, nicht aus dem Normtext selbst. Den vollständigen Text der DIN 1988-300 haben wir nicht eingesehen.

Die Druckverluste im Gebäude sind Größenordnungen. Wie viel eine konkrete Installation verliert, hängt an Rohrlängen, Querschnitten, Bögen und Armaturen und lässt sich nur berechnen oder messen.

Wir nennen keine Eurobeträge. Wasser-, Abwasser- und Energiepreise unterscheiden sich je nach Gemeinde und Vertrag erheblich; die Mengen und Kilowattstunden lassen sich mit den eigenen Preisen leicht selbst umrechnen.

Zur Zahl fünfzehn in diesem Text. Sie bezeichnet die fünfzehn lieferbaren Duschsysteme, die wir für diesen Themenbereich aufgenommen haben — fünf mit Thermostat, fünf zum Nachrüsten an eine vorhandene Armatur und fünf Duschsäulen oder Paneele. Sie ist keine Marktübersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie ist die Stichprobe, auf die sich alle Auszählungen dieses Textes beziehen.

Und wir sagen nicht, wie viel Wasser eine Dusche haben sollte. Das ist eine Frage der Gewohnheit und des Komforts. Was wir liefern, ist die Rechnung, mit der sich Angebote vergleichen und der eigene Bestand einordnen lässt.

Was bei der Montage zu beachten ist, steht im Ratgeber zur Montage; was ein Thermostat leistet und welchen Druck es braucht, im Ratgeber zum Thermostat.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser verbraucht eine Dusche?
Das hängt am Durchfluss und an der Dauer. Bei acht Minuten und 8 Litern je Minute sind es 64 Liter, bei 16 Litern je Minute 128. Über ein Jahr und eine Person sind das rund 23 000 gegenüber rund 47 000 Litern.
Warum steht der Druck so selten dabei?
Eine Erklärung dafür haben wir nicht. Feststellen lässt sich, dass fünf von fünfzehn Angeboten dieses Themenbereichs ihn nennen und dass alle fünf mit 3 bar rechnen.
Wie messe ich meinen Durchfluss selbst?
Mit einem Messbecher oder Eimer und einer Uhr. Wer die Brause zehn Sekunden voll aufdreht und die Menge misst, multipliziert sie mit sechs und hat den Durchfluss in Litern je Minute.
Was ist ein Durchflussbegrenzer?
Ein kleiner Einsatz zwischen Armatur und Brauseschlauch, der die Menge über einen weiten Druckbereich konstant hält. Er kostet wenige Euro und lässt sich an jedem Duschsystem nachrüsten.
Ist eine Angabe ohne Druck automatisch falsch?
Nein. Bei einem System mit Durchflussbegrenzer ist die Menge weitgehend druckunabhängig, und dann ist die Angabe ohne Druck sogar die passendere. Nur steht in keinem Angebot, welcher Fall vorliegt.
Wie hoch ist der Druck in einer normalen Wohnung?
Der Ruhedruck liegt häufig zwischen 3 und 5 bar, der Fließdruck an der Armatur darunter — je nach Stockwerk, Rohrlänge und Querschnitt. Zehn Meter Höhenunterschied kosten rund ein bar.
Was kostet ein Liter warmes Duschwasser?
Er kostet den Wasser- und Abwasserpreis plus die Energie zur Erwärmung. Für eine Erwärmung von 12 auf 38 Grad sind das rund 30 Wattstunden je Liter, vor den Verlusten der Warmwasserbereitung.
Bringt eine kleinere Kopfbrause weniger Verbrauch?
Nicht zwangsläufig. Die Fläche bestimmt, wie sich das Wasser verteilt, nicht wie viel fließt. Wie viel fließt, entscheiden Zahl und Größe der Düsen sowie ein etwaiger Begrenzer.

Wer diesen Artikel verantwortet

Lena Moritz, Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Lena Moritz

Fachredaktion Wohnen und Einrichten

Schreibt über Bad, Beleuchtung und Aufbewahrung.

Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Haushaltsprodukte

Wie wir bewerten

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
Aufwand für Aufbau und Pflege
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, inklusive dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
29.08.2026
Aktualisiert
29.08.2026
Geprüft
29.08.2026
Quellen
6

Änderungsverlauf

  • 29.08.2026: Erstfassung nach Angebotserhebung. Alle Umrechnungen zwischen Druck und Durchfluss sind eigene Rechnungen nach der Wurzelbeziehung für eine feste Düsenfläche; sie gelten nicht für Brausen mit Durchflussbegrenzer und sind entsprechend gekennzeichnet.

Belege

  1. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot hansgrohe Crometta E 240 — drei Durchflusswerte, je bei 3 bar

    Nennt wörtlich „die Kopfbrause liefert bis zu 16 l/min, die Handbrause beim Rain-Strahl max. 14 l/min und max. 11,5 l/min bei IntenseRain (je 3 bar)“. Der Zusatz in Klammern ist der Bezugsdruck, ohne den keine der drei Zahlen einzuordnen wäre. Das Datenfeld nennt abweichend 15 l/min bei 3 Bar.

  2. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot HANSA MICRA — zwei Durchflusswerte bei 3 Bar

    Das Datenfeld führt „Beschreibung der Durchflussrate: 15,6 l/min bei 3 Bar, 16,8 l/min bei 3 Bar“ — zwei getrennte Werte für zwei Entnahmestellen, beide mit Bezugsdruck. Im Feld für den Maximaldruck stehen ebenfalls 3 Bar, was den Unterschied zwischen Bezugsdruck und Betriebsdruck verwischt.

  3. Händler- oder Marktdatenamazon.de
    Angebot GROHE Vitalio 250 — 8 l pro Minute mit Durchflussbegrenzer

    Nennt im Titel „wassersparend 8l pro Min“ ohne Bezugsdruck. Das System arbeitet mit einem Durchflussbegrenzer, der die Menge über einen weiten Druckbereich konstant hält — weshalb ein Bezugsdruck hier weniger aussagekräftig wäre. Der Hinweis darauf fehlt im Angebot.

  4. Institution oder Normgesetze-im-internet.de
    TrinkwV § 13 — Planung, Errichtung, Instandhaltung und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen

    Absatz 1 im Wortlaut: „Wasserversorgungsanlagen sind so zu planen und zu errichten, dass sie mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen.“ Nach § 2 gehört die Trinkwasserinstallation eines Gebäudes zur Wasserversorgungsanlage. Das ist der rechtliche Grund, warum die Bemessungsregeln der DIN 1988 und die Armaturennormen für eine Dusche überhaupt verbindlich sind. Und warum ein Angebot, das einen Mindestdruck oberhalb des Bemessungsdrucks fordert, nicht die Installation beschreibt, sondern eine eigene Annahme.

  5. Herstellerangabebaunormenlexikon.de
    DIN 1988-300:2012-05 — Ermittlung der Rohrdurchmesser

    Vollständiger deutscher Titel „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen — Teil 300: Ermittlung der Rohrdurchmesser“, Ausgabe Mai 2012. Sie gilt in Verbindung mit den Reihen DIN 1988 und DIN EN 806 für Planung, Errichtung, Änderung, Instandhaltung und Betrieb von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden und dient der Ermittlung der Rohrdurchmesser. Grundlage der Aussage, dass es eine normative Bezugsgröße für den Druck an der Entnahmestelle gibt.

  6. Herstellerangabec.wgr.de
    Fachdarstellung zur Bemessung nach DIN 1988-300 — Mindestfließdruck und Berechnungsdurchfluss

    Lehrmaterial eines Fachverlags zur Bemessung von Trinkwasserinstallationen. Es nennt für Mischarmaturen von Bade- oder Duschwannen einen Mindestfließdruck von 0,10 MPa, also 1,0 bar, bei einem Berechnungsdurchfluss von 0,15 Litern je Sekunde: umgerechnet 9 Liter je Minute. Grundlage des Abschnitts über die normative Bezugsgröße.