Aquarium-Filter·18 Min Lesezeit
Aquarium-Filter Größe: welche Zahl tatsächlich zählt
Ein Anbieter von fünfzehn nennt beide Werte: 1040 l/h Pumpe, 500 l/h im Betrieb. Mit der zweiten Zahl fallen sechs von elf Filtern unter die eigene Faustregel des Markts.
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Kurz gesagt
Ein Filter wird über zwei Zahlen verkauft — Liter pro Stunde und die Beckengröße, für die er reichen soll —, und aus beiden ergibt sich die Umwälzrate. Die übliche Auslegung verlangt das Zwei- bis Dreifache des Beckeninhalts je Stunde. Rechnet man mit den beworbenen Zahlen, erfüllen alle elf bezifferten Filter dieses Themenbereichs die Regel. Ein Anbieter nennt allerdings eine zweite Zahl, die alle anderen weglassen: den Durchsatz im eingebauten Zustand. Wörtlich heißt es „max. 1040 l/h Durchflussmenge Pumpe / max. 500 l/h Durchflussmenge im Betrieb“. 48 Prozent. Legt man diesen Faktor an, fallen sechs von elf Filtern unter die zweifache Umwälzung, darunter alle drei großen Außenfilter. Die Bezugsgröße ist dabei nicht die beworbene Literzahl des Beckens, sondern sein tatsächliches Wasservolumen, das noch einmal 16 bis 35 Prozent niedriger liegt.
Zwei Zahlen und eine Regel
Ein Aquarienfilter wird über zwei Angaben verkauft, und beide stehen in den meisten Angeboten: Liter pro Stunde und die Beckengröße, für die er reichen soll.
Aus beiden zusammen ergibt sich die Größe, um die es geht:
Umwälzrate = Förderleistung ÷ Beckenvolumen
Sie sagt, wie oft der Filter den gesamten Inhalt in einer Stunde durchsetzt. Die Faustregel der Aquaristik verlangt dafür das Zwei- bis Dreifache.
Rechnet man mit den beworbenen Zahlen, sieht dieser Markt tadellos aus:
| Filter | beworben | max. Becken | Umwälzung |
|---|---|---|---|
| NICREW Slim HOB | 160 l/h | 20 l | 8,0-fach |
| NICREW Magi Mini | 150 l/h | 20 l | 7,5-fach |
| Tetra EX 700 Plus | 1040 l/h | 200 l | 5,2-fach |
| JBL ProCristal i30 | 200 l/h | 40 l | 5,0-fach |
| JBL CristalProfi i100 | 720 l/h | 160 l | 4,5-fach |
| Fluval AquaClear AC70 | 1135 l/h | 265 l | 4,3-fach |
| JBL CristalProfi i80 | 420 l/h | 110 l | 3,8-fach |
| Tetra EX 1000 Plus | 1150 l/h | 300 l | 3,8-fach |
| Fluval U2 | 400 l/h | 110 l | 3,6-fach |
| JBL CristalProfi e902 | 900 l/h | 300 l | 3,0-fach |
| Tararium Rucksackfilter | 1000 l/h | 400 l | 2,5-fach |
Elf von elf erfüllen die Regel. Vier von fünfzehn Produkten des Themenbereichs nennen gar keine Förderleistung und tauchen deshalb in dieser Tabelle nicht auf.
Nur beschreibt keine dieser Zahlen den Filter im Betrieb.
Warum überhaupt zwei- bis dreifach
Die Faustregel steht in jedem Aquarienbuch, und sie wird selten begründet. Für die Auslegung lohnt es zu wissen, woher sie kommt — weil daraus folgt, wann sie nicht gilt.
Ein Filter leistet zwei Dinge gleichzeitig, und beide hängen unterschiedlich vom Durchsatz ab.
Die mechanische Reinigung. Schwebstoffe müssen den Filter erreichen, um herausgefiltert zu werden. Je öfter das Wasser umgewälzt wird, desto schneller verschwindet Trübung. Hier gilt: mehr ist besser, ohne obere Grenze.
Die biologische Umsetzung. Sie findet auf der Oberfläche der Filtermedien statt und braucht Kontaktzeit. Wasser, das zu schnell durchläuft, hat weniger Kontakt. Und ab einem gewissen Punkt bringt zusätzlicher Durchsatz nichts mehr, weil die Umsetzung nicht am Nachschub hängt, sondern an der besiedelten Fläche.
Die zwei- bis dreifache Umwälzung ist der Kompromiss zwischen beidem, und sie unterstellt zwei Dinge: ein durchschnittlich besetztes Süßwasserbecken und einen Filter mit einem Medienvolumen, das zur Beckengröße passt.
Wo diese Annahmen nicht gelten, verschiebt sich die Regel:
| Situation | sinnvolle Umwälzung | Grund |
|---|---|---|
| gering besetztes Pflanzenbecken | 2-fach genügt | wenig Eintrag, viel Pflanzenaufnahme |
| normal besetztes Gesellschaftsbecken | 2- bis 3-fach | die Standardannahme |
| stark besetzt oder viel gefüttert | 3- bis 4-fach | mehr Eintrag |
| Becken mit strömungsliebenden Tieren | höher | Strömung erwünscht |
| Nano-Becken unter 30 l | 2- bis 3-fach angestrebt, faktisch mehr | keine kleineren Pumpen am Markt |
Die letzte Zeile ist der Sonderfall, der diesen Markt prägt. Wer ein Becken mit zwanzig Litern betreibt, bekommt keine Umwälzung unter dem Fünffachen, weil es keine Pumpe dafür gibt.
Was die Regel nicht sagt: Sie macht keine Aussage über das Filtervolumen. Zwei Filter mit identischem Durchsatz und unterschiedlichem Medienvolumen leisten Verschiedenes, und die Umwälzrate unterscheidet sie nicht. Genau deshalb ist sie eine Faustregel und keine Auslegungsvorschrift.
Die Zahl, die ein Anbieter offenlegt
In einem der fünfzehn Angebote steht ein Satz, der die Tabelle oben wertlos macht. Wörtlich:
„stufenlosen Regulierung des Wasserdurchflusses (max. 1040 l/h Durchflussmenge Pumpe / max. 500 l/h Durchflussmenge im Betrieb)“
Zwei Zahlen für dasselbe Gerät. Die erste ist die Förderleistung der Pumpe — gemessen frei, ohne Filtermedien, ohne Schläuche, ohne Höhenunterschied. Die zweite ist, was durch den fertig aufgebauten Filter läuft.
500 von 1040 sind 48 Prozent.
Für ein zweites Modell derselben Reihe nennt derselbe Anbieter „max. 1150 l/h Durchflussmenge Pumpe / max. 540 l/h Durchflussmenge im Betrieb“ — 47 Prozent.
Die beworbene Zahl ist der linke Punkt. Benutzt wird der rechte.
Ein Wort dazu, warum ausgerechnet ein Anbieter beide Zahlen nennt und die übrigen vierzehn nicht. Ein Vorwurf wäre unangebracht: Es gibt kein Prüfverfahren, das vorschreibt, unter welchen Bedingungen die Förderleistung eines Aquarienfilters zu messen ist. Wer die freie Pumpe angibt, gibt eine korrekte Zahl an; wer den eingebauten Zustand angibt, ebenfalls. Nur bezeichnen beide dasselbe Wort mit einem Unterschied von mehr als Faktor zwei.
Genau das unterscheidet diesen Fall von einer Falschangabe. Er ist die Folge einer Lücke. Und die Lücke betrifft nicht die Ehrlichkeit der Anbieter, sondern das Fehlen einer gemeinsamen Messvorschrift.
Warum die Kurve fällt
Der Unterschied ist kein Messfehler und keine Übertreibung, sondern das Verhalten jeder Kreiselpumpe. Sie fördert gegen Widerstand, und ihre Kennlinie fällt: Bei null Gegendruck liefert sie ihr Maximum, bei ihrem maximalen Druck liefert sie nichts. Der Betriebspunkt liegt dazwischen, und wo genau, bestimmt die Anlage.
Drei Widerstände wirken zusammen.
Die Filtermedien. Der größte Posten. Vier bis sechs Liter Schwämme, Keramikröhrchen und Filterwatte sind ein erheblicher Widerstand, und er wächst, während der Filter arbeitet.
Die Schläuche. Der Druckverlust wächst mit der Länge und mit jeder Krümmung. Bei einem Außenfilter kommen leicht zwei Meter Schlauch und vier Umlenkungen zusammen, dazu zwei Anschlussventile.
Die Förderhöhe. Der Filter steht unter dem Becken, das Wasser muss nach oben. Siebzig Zentimeter sind bei einem Unterschrank der Normalfall.
Daraus folgt, wie stark der Abschlag je nach Bauform ausfällt:
| Bauform | Medien | Schlauch | Förderhöhe | Abschlag |
|---|---|---|---|---|
| Außenfilter im Unterschrank | hoch | 2 m, 4 Bögen | rund 70 cm | am größten |
| Rucksackfilter | mittel | keiner | wenige cm | mittel |
| Innenfilter | mittel | keiner | keine | am kleinsten |
Die 47 bis 48 Prozent stammen von einem Außenfilter und sind damit der ungünstigste Fall. Bei einem Innenfilter dürfte der Wert deutlich darüber liegen — wie weit darüber, sagt niemand, weil niemand außer diesem einen Anbieter überhaupt einen zweiten Wert nennt.
Und die Angabe, mit der man es selbst berechnen könnte, fehlt in allen fünfzehn Angeboten: die Förderhöhe. Sie ist der Punkt, an dem die Kennlinie null erreicht, und ohne sie lässt sich der Betriebspunkt einer konkreten Anlage nicht bestimmen.
Was passiert, wenn man mit der zweiten Zahl rechnet
Legt man den Faktor an, den der eine Anbieter für seine eigenen Geräte ausweist, kippt die Tabelle vom Anfang.
| Filter | Pumpe | Betrieb | max. Becken | Umwälzung |
|---|---|---|---|---|
| NICREW Slim HOB | 160 l/h | rund 76 | 20 l | rund 3,8-fach |
| NICREW Magi Mini | 150 l/h | rund 71 | 20 l | rund 3,6-fach |
| Tetra EX 700 Plus | 1040 l/h | 500 genannt | 200 l | 2,5-fach |
| JBL ProCristal i30 | 200 l/h | rund 95 | 40 l | rund 2,4-fach |
| JBL CristalProfi i100 | 720 l/h | rund 342 | 160 l | rund 2,1-fach |
| Fluval AquaClear AC70 | 1135 l/h | rund 539 | 265 l | rund 2,0-fach |
| JBL CristalProfi i80 | 420 l/h | rund 200 | 110 l | rund 1,8-fach |
| Tetra EX 1000 Plus | 1150 l/h | 540 genannt | 300 l | 1,8-fach |
| Fluval U2 | 400 l/h | rund 190 | 110 l | rund 1,7-fach |
| JBL CristalProfi e902 | 900 l/h | rund 428 | 300 l | rund 1,4-fach |
| Tararium Rucksackfilter | 1000 l/h | rund 475 | 400 l | rund 1,2-fach |
Sechs von elf fallen unter die zweifache Umwälzung. Zwei davon mit der ausdrücklichen Zahl des Herstellers, vier mit unserer Übertragung.
Am deutlichsten zeigt es die Baureihe des Anbieters, der beide Werte veröffentlicht: hier steht nichts Geschätztes:
| Aquariengröße laut Anbieter | Durchsatz im Betrieb | Umwälzung |
|---|---|---|
| unter 100 l | 440 l/h | 4,4-fach |
| 100 bis 200 l | 500 l/h | 2,5-fach |
| 150 bis 300 l | 540 l/h | 1,8-fach |
| 300 bis 600 l | 1030 l/h | 1,7-fach |
Innerhalb einer einzigen Baureihe fällt die Umwälzung von 4,4 auf 1,7. Beide Zahlenreihen stehen im selben Angebot; wir haben sie nur durcheinander geteilt.
Die zweite Bezugsgröße, die auch nicht stimmt
Bis hierhin haben wir die Beckengröße genommen, die der Filterhersteller nennt. Diese Zahl hat dasselbe Problem wie die Förderleistung: Sie beschreibt nicht, was tatsächlich da ist.
Ein Aquarium wird über sein Kastenvolumen verkauft — Länge mal Breite mal Höhe des leeren Beckens. Für vier Produkte des Nachbarthemenbereichs lässt sich das belegen: 60 mal 30 mal 30 Zentimeter ergeben exakt die beworbenen 54 Liter.
Im Betrieb fehlen davon zwei Zentimeter Freibord oben und rund fünf Zentimeter Bodengrund unten, zusammen sieben Zentimeter der Bauhöhe:
| Bauhöhe des Beckens | Anteil, der Wasser ist |
|---|---|
| 20 cm | 65 % |
| 30 cm | 77 % |
| 35 cm | 80 % |
| 40 cm | 83 % |
Ein als 54 Liter verkauftes Becken enthält rund 41 Liter Wasser. Wie sich das im Einzelnen rechnet, steht im Ratgeber zur Aquariengröße.
Für die Filterauslegung wirkt dieser Fehler allerdings in die entgegengesetzte Richtung: Weniger Wasser bedeutet höhere Umwälzung. Die beiden Ungenauigkeiten dieses Marktes heben sich also teilweise auf — die Förderleistung ist zu hoch angesetzt, das Beckenvolumen ebenfalls.
| beworben | tatsächlich | Umwälzung | |
|---|---|---|---|
| Becken | 110 l Kastenvolumen | rund 85 l Wasser | |
| Filter | 420 l/h Pumpe | rund 200 l/h Betrieb | |
| Ergebnis | 3,8-fach | 2,4-fach |
Das ist die einzige ehrliche Rechnung, und sie liegt zwischen den beiden Extremen. Wer nur eine der beiden Korrekturen anwendet, rechnet sich das Ergebnis in die eine oder andere Richtung schön.
Was der Markt daraus macht
Legt man die Angaben der fünfzehn Produkte nebeneinander, zeigt sich, wie unterschiedlich dieselbe Frage beantwortet wird.
| Angabe | genannt von | was sie leistet |
|---|---|---|
| Förderleistung in l/h | 11 von 15 | die Pumpe ohne Medien |
| beworbene Beckengröße | 13 von 15 | eine Zuordnung ohne Rechnung |
| Durchsatz im Betrieb | 2 von 15 | die Zahl, die zählt |
| Filtervolumen | 3 von 15 | die zweite Größe, die zählt |
| Förderhöhe | 0 von 15 | die Berechnung des Betriebspunkts |
| Leistungsaufnahme in Watt | 9 von 15 | den Jahresverbrauch |
Zwei Zeilen sind fast vollständig, zwei fast leer, und die leerste ist die entscheidende.
Bemerkenswert ist dabei die Verteilung über die Bauformen. Die Außenfilter dieses Themenbereichs nennen als einzige ein Filtervolumen — drei von fünf. Bei Innen- und Nano-Filtern nennt es niemand, obwohl es dort wegen des kleineren Gehäuses die knappere Ressource ist.
Und noch eine Beobachtung, die dem Muster der bisherigen Themenbereiche entspricht: Vier Produkte nennen eine Beckengröße, aber keine Förderleistung. Sie beschreiben also das Ergebnis, ohne die Rechnung offenzulegen, die zu diesem Ergebnis führt. Ein Vergleich mit den bezifferten Geräten ist bei ihnen nicht möglich.
Zwei Produkte weichen dabei besonders ab, und beide auf ihre Weise berechtigt. Eines nennt statt einer Literzahl eine Beckenhöhe — „passend für Aquarien bis 40 cm Höhe“ —, was für einen Innenfilter, der untergetaucht stehen muss, die zwingendere Angabe ist. Und eines nennt gar keine Leistung, weil es von einer separat zu kaufenden Luftpumpe angetrieben wird und der Durchsatz damit an einem Gerät hängt, das nicht dabei ist.
Diese beiden Fälle sind ehrlich. Die übrigen zwei sind es nicht.
Die Rechnung in vier Schritten
Aus allem bisher Gesagten ergibt sich ein Verfahren, das ohne Taschenrechner auskommt.
Schritt eins: das Wasservolumen bestimmen. Länge mal Breite mal Wasserhöhe in Zentimetern, geteilt durch 1000. Die Wasserhöhe ist die Bauhöhe minus zwei Zentimeter Freibord minus die Höhe des Bodengrunds.
Ein Becken von 80 mal 35 mal 40 Zentimetern: 80 mal 35 mal 33, geteilt durch 1000, sind 92 Liter Wasser — bei 112 Litern Kastenvolumen.
Ein Zusatz zu Schritt eins, weil er in der Praxis am häufigsten übersprungen wird: Die genaueste Zahl bekommt man beim ersten Befüllen. Wer das Becken mit einem Zehnliter-Eimer füllt und mitzählt, hat das tatsächliche Wasservolumen: ohne Annahme über Freibord, Bodengrundhöhe oder Dekoration. Diese Zahl gehört notiert, denn sie ist die Bezugsgröße nicht nur für den Filter, sondern für jede Dosierung und jeden Wasserwechsel.
Wer sie nicht hat, rechnet mit der Formel und liegt damit auf der sicheren Seite — die Annahme von fünf Zentimetern Bodengrund und zwei Zentimetern Freibord ergibt eher zu wenig Wasser als zu viel, und ein daraus abgeleiteter Filter ist eher zu groß als zu klein.
Schritt zwei: den nötigen Durchsatz bestimmen. Wasservolumen mal zwei bis drei.
92 mal 2 sind 184, mal 3 sind 277. Nötig sind also 185 bis 280 Liter je Stunde im Betrieb.
Schritt drei: auf Pumpenleistung umrechnen. Den Wert verdoppeln, weil die beworbene Zahl die freie Pumpe beschreibt.
370 bis 560 Liter je Stunde Pumpenleistung. Das ist die Zahl, nach der zu suchen ist.
Schritt vier: gegen die beworbene Beckengröße halten. Ein Filter, der für dieses Becken beworben wird, sollte diese Pumpenleistung mitbringen. Tut er es nicht, ist er knapp ausgelegt.
Für die gängigen Beckengrößen ergibt das:
| Becken außen | Wasser | Durchsatz nötig | Pumpenleistung suchen |
|---|---|---|---|
| 60 × 30 × 30 cm | 41 l | 82 bis 124 l/h | 165 bis 250 l/h |
| 74 × 40,5 × 35 cm | 84 l | 168 bis 252 l/h | 335 bis 505 l/h |
| 80 × 35 × 40 cm | 92 l | 185 bis 277 l/h | 370 bis 555 l/h |
| 100 × 40 × 50 cm | 172 l | 344 bis 516 l/h | 690 bis 1030 l/h |
| 120 × 40 × 50 cm | 206 l | 412 bis 618 l/h | 825 bis 1235 l/h |
Die letzte Spalte ist die, mit der man einkauft. Sie liegt regelmäßig über dem, was die Hersteller für dieselben Becken empfehlen, und das ist der Kern dieses Textes.
Ein Beispiel macht die Größenordnung deutlich. Für ein Becken von 80 mal 35 mal 40 Zentimetern nennt ein Anbieter dieses Themenbereichs einen Filter mit 900 Litern je Stunde Pumpenleistung als passend für 90 bis 300 Liter. Nach der Rechnung oben wären für dieses Becken 370 bis 555 Liter je Stunde nötig — der Filter liegt also deutlich darüber und passt. Für ein Becken am oberen Ende seiner Spanne, also mit 300 Litern Kastenvolumen und rund 250 Litern Wasser, wären dagegen 1000 bis 1500 Liter je Stunde Pumpenleistung nötig. Das Gerät liegt dort um mehr als ein Drittel darunter.
Zwei Filter statt einem
Bei größeren Becken stellt sich eine Frage, die die Auslegungsrechnung nicht beantwortet: ein großer Filter oder zwei kleine?
Technisch spricht mehr für zwei, als man vermutet.
Die Kennlinie wird günstiger. Zwei Pumpen mit je 500 Litern je Stunde arbeiten jede gegen den Widerstand ihrer eigenen, kürzeren Anlage. Eine Pumpe mit 1000 Litern je Stunde muss denselben Volumenstrom durch ein System schieben, dessen Widerstand mit dem Durchsatz überproportional wächst — der Druckverlust in einem Rohr steigt näherungsweise mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.
Das Filtervolumen addiert sich. Zwei Filter mit je 3 Litern Medienkammer haben zusammen mehr Fläche als einer mit 5.
Die Redundanz. Fällt bei einem Filter die Pumpe aus, läuft der andere weiter. Bei einem großen Becken ist das kein theoretischer Vorteil: Ein Filterausfall über mehrere Tage kostet die biologische Reserve, die über Wochen aufgebaut wurde.
Die Strömungsverteilung. Zwei Auslässe an verschiedenen Beckenenden erfassen mehr Wasser als einer. Ein einzelner Filter in einer Ecke eines 120-Zentimeter-Beckens erzeugt regelmäßig eine tote Zone am anderen Ende, in der sich Mulm sammelt.
Und die Wartung wird gestaffelt möglich. Wer zwei Filter im Wechsel reinigt, hat nie den vollen Leistungseinbruch — und behält zu jedem Zeitpunkt einen Teil der eingefahrenen Filterfläche.
Wogegen zwei Filter sprechen, ist ebenfalls konkret: doppelte Anschaffung, doppelter Platzbedarf, zwei Steckdosen und in der Summe meist eine höhere Leistungsaufnahme, weil zwei kleine Motoren zusammen schlechter abschneiden als ein großer.
Als Faustregel aus den Zahlen dieses Themenbereichs: Bis rund 200 Liter Beckeninhalt genügt ein Filter. Darüber lohnt die Überlegung, und ab 400 Litern ist sie in der Praxis die Regel, nicht wegen der Umwälzung, sondern wegen Filtervolumen, Verteilung und Ausfallsicherheit.
Was die Rechnung nicht abdeckt
Vier Punkte, an denen die Auslegung nach Umwälzung an ihre Grenzen kommt.
Das Filtervolumen. Es ist die zweite Größe, an der die Leistung hängt, und sie steht in einer anderen Einheit. Der Durchsatz bestimmt, wie oft das Wasser vorbeikommt; das Volumen bestimmt, wie viel Material zur Verfügung steht. Ein Filter mit hohem Durchsatz und wenig Material schiebt Wasser im Kreis.
Drei von fünfzehn Anbietern nennen ein Filtervolumen — 4,6, 4,9 und 6,1 Liter, alle bei Außenfiltern. Bei Innen- und Nano-Filtern nennt es niemand.
Der Besatz. Wie viel Filterleistung ein Becken braucht, hängt davon ab, was darin lebt und wie viel gefüttert wird. Das ist eine biologische Frage, zu der diese Redaktion keine Aussage trifft — technisch relevant ist nur, dass die Faustregel eine mittlere Annahme unterstellt und kein Naturgesetz ist.
Die Strömung. Eine hohe Umwälzung ist für die Filterwirkung unproblematisch und für die Bewohner nicht unbedingt. Was sie spüren, ist nicht die Umwälzrate, sondern die Austrittsgeschwindigkeit am Auslass. Und die hängt an der Auslassfläche. Was daraus folgt, steht im Ratgeber zur Strömung.
Die Zeit. Der Durchsatz sinkt, während der Filter arbeitet. Ein Gerät, das am ersten Tag knapp ausgelegt war, ist es nach acht Wochen deutlicher. Wer nach dieser Rechnung auslegt, sollte deshalb eher an das obere Ende gehen — was zugleich der Grund ist, warum die Reinigungsintervalle über die reale Leistung mitentscheiden. Was dabei zu beachten ist, steht im Ratgeber zur Filterreinigung.
Wie man den Betriebspunkt selbst verbessert. Der Durchsatz einer Anlage ist keine feste Eigenschaft des Filters. Er ist der Schnittpunkt aus Pumpenkennlinie und Anlagenwiderstand, und die zweite Hälfte lässt sich beeinflussen — ohne einen Cent auszugeben.
Schläuche ablängen. Der Druckverlust wächst mit der Länge. Zwei Meter, weil das Set nun einmal zwei Meter enthält, kosten spürbar mehr als der eine Meter, den die Anlage braucht.
Krümmungen vermeiden. Sanfte Bögen statt scharfer Knicke, und kein Schlauch, der über eine Kante abknickt.
Den Filter höher stellen. Ein Sockel im Unterschrank statt des Schrankbodens gewinnt zwanzig bis dreißig Zentimeter Förderhöhe.
Die Ventile ganz öffnen. Viele Anlagen laufen dauerhaft halb zugedreht, weil die Strömung sonst zu stark wäre. Das ist eine legitime Maßnahme und kostet genau die Leistung, für die man bezahlt hat: der bessere Weg führt über den Auslass.
Rechtzeitig reinigen. Der Widerstand der Medien wächst über Wochen. Ein Filter im dritten Monat ohne Reinigung liegt deutlich unter dem Wert vom ersten Tag.
Zusammengenommen: Die 47 bis 48 Prozent beschreiben eine ordentlich aufgebaute Anlage mit sauberen Medien. Eine Anlage mit zwei Metern Schlauch, drei Knicken, halb zugedrehtem Ventil und acht Wochen ungereinigten Schwämmen liegt darunter.
Was sich messen lässt statt rechnen
Alle Rechnungen dieses Textes beruhen auf Angaben, von denen die wichtigste in dreizehn von fünfzehn Fällen fehlt. Es gibt einen Weg, der ohne sie auskommt und der für die eigene Anlage genauer ist als jede Übertragung.
Den Durchsatz selbst messen. Man braucht dafür einen Messbecher und eine Uhr.
Bei einem Außenfilter mit abnehmbarem Auslass: Auslassschlauch in einen Eimer hängen, Filter starten, zehn Sekunden messen, die aufgefangene Menge mal 360 nehmen — das ergibt Liter je Stunde. Bei fünf Litern in zehn Sekunden sind das 1800 Liter je Stunde.
Bei einem Innen- oder Rucksackfilter ist das schwieriger, weil der Auslass nicht abnehmbar ist. Dort hilft eine gröbere Methode: Ein Becher wird unter den Auslass gehalten und die Zeit gestoppt, bis er voll ist.
Der Wert gilt nur für diese Anlage in diesem Zustand, und genau das ist sein Vorteil. Er enthält die tatsächlichen Schläuche, die tatsächliche Höhe, die tatsächlichen Medien und deren tatsächlichen Verschmutzungsgrad.
Zwei Zeitpunkte lohnen die Messung besonders:
Direkt nach dem Aufbau. Sie liefert den Ausgangswert, gegen den sich alles Spätere halten lässt. Und sie zeigt sofort, ob der Filter überhaupt in der Größenordnung liegt, in der er beworben wurde.
Kurz vor der nächsten Reinigung. Der Unterschied zum Ausgangswert ist der Leistungsverlust durch die zugesetzten Medien, und daraus ergibt sich ein Reinigungsintervall, das zur eigenen Anlage passt statt zu einem Kalender.
Wer beide Werte einmal hat, braucht die Herstellerangabe nicht mehr. Und wer sie nie erhebt, arbeitet dauerhaft mit einer Zahl, die ein anderer unter anderen Bedingungen gemessen hat.
Größer oder kleiner im Zweifel. Wer zwischen zwei Filtergrößen schwankt, bekommt aus der Rechnung eine klare Antwort, und sie hat zwei Teile.
Beim Durchsatz: die größere Nummer. Ein Filter, der zu viel umwälzt, erzeugt Strömung. Und die lässt sich über den Auslass senken, ohne die Umwälzung anzutasten. Ein Filter, der zu wenig umwälzt, lässt sich nicht vergrößern. Die eine Fehlrichtung ist reparabel, die andere nicht.
Beim Filtervolumen: immer die größere Nummer. Mehr Material bedeutet mehr Reserve und längere Reinigungsintervalle. Ein Nachteil daraus ist nicht bekannt, außer dem Platz und dem Preis.
Es gibt genau eine Situation, in der die kleinere Nummer richtig ist: wenn das Becken sehr klein ist und die Strömung nicht mehr sinnvoll gebändigt werden kann. In einem Becken mit zwanzig Litern ist zwischen 150 und 200 Litern je Stunde die kleinere Zahl die bessere — was in der Praxis selten eine Wahl ist, weil der Markt unterhalb von 150 Litern je Stunde kaum etwas anbietet. Welche Geräte es in dieser Klasse gibt, zeigt der Vergleich der Nano-Filter.
Für alles darüber gilt die einfache Regel dieses Textes: Nach Pumpenleistung suchen, mit der Hälfte rechnen, und die Beckengröße des Herstellers als Obergrenze behandeln statt als Empfehlung.
Was außerhalb dieser Auswertung liegt. Er rechnet mit Angaben, von denen die entscheidende in dreizehn von fünfzehn Fällen fehlt.
Der Faktor 47 bis 48 Prozent stammt von einem Anbieter und ist aus zwei Modellen derselben Baureihe abgeleitet. Wir haben ihn auf Geräte anderer Hersteller und anderer Bauformen übertragen und das gekennzeichnet. Bei Innenfiltern ohne Schläuche und ohne Förderhöhe dürfte der reale Wert deutlich günstiger liegen; bei einem dicht gepackten Topffilter mit langen Schläuchen ungünstiger.
Eine eigene Messung gibt es nicht. Kein Durchsatz, kein Gegendruck, keine Kennlinie. Alle Zahlen stammen aus Angebotstexten, die am Prüftag einzeln aufgerufen wurden.
Die Faustregel der zwei- bis dreifachen Umwälzung ist Erfahrung, keine Norm. Sie ist in der Aquaristik unstrittig verbreitet und in keinem Regelwerk festgeschrieben. Eine Untersuchung, die eine bestimmte Umwälzrate mit einem messbaren Ergebnis verknüpft, kennen wir nicht — sie ist eine Konvention, gegen die wir die Angaben halten, und keine Wahrheit.
Die Förderhöhe fehlt bei allen fünfzehn Produkten. Damit lässt sich der Betriebspunkt einer konkreten Anlage nicht berechnen, sondern nur abschätzen.
Das Filtervolumen fehlt bei zwölf von fünfzehn. Die zweite Größe, an der die Leistung hängt, ist damit für den größten Teil des Marktes unbekannt.
Und zur biologischen Filterleistung sagen wir nichts. Wie viel Besatz eine bestimmte Kombination aus Durchsatz und Filtermaterial trägt, ist eine biologische Frage, für die diese Redaktion keine Fachkunde hat. Dieser Text rechnet Volumenströme, Widerstände und Verhältnisse.
Häufige Fragen
- Wie stark muss ein Aquarienfilter sein?
- Die übliche Auslegung ist die zwei- bis dreifache Umwälzung des Wasservolumens je Stunde. Bezugsgröße ist das tatsächliche Wasser im Becken, nicht die beworbene Literzahl. Und beim Filter der Durchsatz im Betrieb, nicht die Pumpenleistung.
- Was bedeutet die Literangabe je Stunde?
- In aller Regel die Förderleistung der Pumpe ohne Filtermedien, ohne Schläuche und ohne Höhenunterschied. Der einzige Anbieter dieses Themenbereichs, der beide Werte nennt, weist für den eingebauten Zustand 47 bis 48 Prozent aus.
- Wie rechne ich die passende Filtergröße aus?
- Wasservolumen mal zwei bis drei ergibt den nötigen Durchsatz im Betrieb. Diesen Wert verdoppeln ergibt die Pumpenleistung, nach der zu suchen ist. Für ein Becken mit 84 Litern Wasser sind das 170 bis 250 l/h im Betrieb und damit rund 350 bis 500 l/h Pumpenleistung.
- Warum sinkt der Durchsatz im Betrieb so stark?
- Weil eine Pumpe gegen Widerstand fördert. Filtermedien, Schläuche und der Höhenunterschied zwischen Filter und Becken erzeugen Gegendruck, und die Kennlinie einer Kreiselpumpe fällt mit steigendem Gegendruck ab.
- Schadet ein zu starker Filter?
- Der Filterwirkung nicht. Was ein zu starker Filter erzeugt, ist Strömung, und die ist in kleinen Becken das eigentliche Problem. Die Lösung ist ein breiterer Auslass, nicht ein gedrosseltes Ventil.
- Zählt das Filtervolumen oder der Durchsatz?
- Beides, und zwar für Verschiedenes. Der Durchsatz bestimmt, wie oft das Wasser umgewälzt wird; das Filtervolumen bestimmt, wie viel Material zur Verfügung steht. Drei von fünfzehn Anbietern nennen ein Filtervolumen.
- Gibt es eine Norm für die Filterleistung?
- Nein. DIN EN 60335-2-41 erfasst Aquarienpumpen, regelt aber die elektrische Sicherheit. Für Förderleistung, Filtervolumen und Filterwirkung existiert kein Prüfverfahren und keine einheitliche Messvorschrift.
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Fachredaktion Aquarientechnik
Schreibt über Filter, Heizer und Beleuchtung im Aquarium.
6+ Jahre technische Redaktion im HLK-Bereich (Heizung, Lüftung, Klima)
Wie wir bewerten
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
- Aufwand für Aufbau und Pflege
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 29.08.2026
- Aktualisiert
- 29.08.2026
- Geprüft
- 29.08.2026
- Quellen
- 5
Änderungsverlauf
- 29.08.2026: Erstausgabe. Alle Umwälzraten sind eigene Berechnungen aus den Angaben der fünfzehn Produkte dieses Themenbereichs. Der Faktor für den Durchsatz im eingebauten Zustand stammt von dem einzigen Anbieter, der beide Werte für zwei eigene Modelle ausweist; seine Übertragung auf Geräte anderer Hersteller ist als Schätzung gekennzeichnet.
Belege
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Tetra EX 700 Plus — Pumpenleistung und Durchsatz im Betrieb
Das einzige Angebot dieses Themenbereichs, das neben der Pumpenleistung auch den Durchsatz im eingebauten Zustand nennt, wörtlich: „stufenlosen Regulierung des Wasserdurchflusses (max. 1040 l/h Durchflussmenge Pumpe / max. 500 l/h Durchflussmenge im Betrieb)“. Das sind 48 Prozent. Grundlage für den Umrechnungsfaktor dieses Textes.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Tetra EX 1000 Plus: dieselbe Angabe für die ganze Baureihe
Nennt „max. 1150 l/h Durchflussmenge Pumpe / max. 540 l/h Durchflussmenge im Betrieb“, also 47 Prozent, und führt eine Übersicht über die Baureihe: „Aquariengröße (l) <100 l, 100–200 l, 150–300 l, 300–600 l“ gegen „Max. Durchflussrate im Betrieb 440 l/h, 500 l/h, 540 l/h, 1030 l/h“. Daraus ergeben sich Umwälzraten von 4,4-fach beim kleinsten und 1,7-fach beim größten Modell derselben Reihe.
- Herstellerangabedinmedia.deDIN EN 60335-2-41:2010-11 — Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch, Besondere Anforderungen für Pumpen
Deutscher Titel „Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke — Teil 2-41: Besondere Anforderungen für Pumpen“. Der Anwendungsbereich nennt Aquarienpumpen ausdrücklich und erfasst elektrische Pumpen für Flüssigkeiten bis 90 °C bei höchstens 250 Volt einphasig. Sie regelt die elektrische Sicherheit, nicht die Förderleistung, für die kein Prüfverfahren existiert.
- Institution oder Normbmleh.deGutachten über die tierschutzgerechte Haltung von Zierfischen (Süßwasser)
Gutachten einer Sachverständigengruppe beim zuständigen Bundesministerium. Es arbeitet für die Beckengröße mit Kantenlängen und führt die handelsüblichen Stufen von 60, 80, 100, 120 und 150 Zentimetern. Eine Vorgabe zur Filterleistung oder Umwälzrate enthält es nicht. Herangezogen als Beleg dafür, dass es für die Auslegung eines Filters keine amtliche Bezugsgröße gibt.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Tetra Starter Line 54 L — Maßangabe zur Bezugsgröße Wasservolumen
Nennt 60 mal 30 mal 30 Zentimeter und 54 Liter; multipliziert ergibt die Maßangabe exakt 54,0 Liter. Herangezogen als Beleg dafür, dass die Literzahl eines Beckens das geometrische Volumen des leeren Kastens meint — und dass die Bezugsgröße für die Filterauslegung deshalb niedriger liegt als die beworbene Zahl.