Wandleuchten·14 Min Lesezeit·5 Modelle im Vergleich
Wandleuchte innen, 1600 bis 3000 Lumen, ein Winkel
Fünf Wandleuchten mit fest verbauter LED. Vier nennen einen Lichtstrom, einer nennt den Abstrahlwinkel, und ein Datenfeld trägt eine Klasse, die es seit 2021 nicht mehr gibt.
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Kurz gesagt
Fünf Wandleuchten für innen mit fest verbauter LED, alle am 29.08.2026 lieferbar geprüft. Vier nennen einen Lichtstrom — 1600, 2000, 2160 und 3000 Lumen — und damit ist dies die einzige Gruppe dieses Themenbereichs, in der sich überhaupt etwas nachrechnen lässt: Bei den zehn übrigen Angeboten steckt kein Leuchtmittel drin. Von den vier prüfbaren Klassenangaben stimmen zwei. Die eine Abweichung geht nach oben, die andere nach unten, eine Leuchte mit 100 Lumen je Watt trägt E, eine zweite mit denselben 100 trägt G. Bemerkenswerter ist das fünfte Angebot: Sein Datenfeld nennt die Klasse A+++, die 2021 abgeschafft wurde, während sein eigenes Energielabel G zeigt. Nur ein Angebot des ganzen Themenbereichs nennt einen Abstrahlwinkel, und nur eines eine Raumgröße.
| Modell | Lichtstrom | Leistung | Lichtausbeute | Schutzart | Klasse im Angebot | Ansehen (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|---|---|
![]() YCZM 18 W YCZM | 2160 lm | 18 W | 120.0 lm/W | IP44 | E | |
![]() 20 W IP65 ohne Markenangabe | 2000 lm | 20 W | 100.0 lm/W | IP65 | E | |
![]() Klighten 91 cm Klighten | 3000 lm | 30 W | 100.0 lm/W | nicht genannt | F | |
![]() 16 W Up Down ohne Markenangabe | 1600 lm | 16 W | 100.0 lm/W | IP44 | G | |
![]() 7 W Zweier-Set ohne Markenangabe | nicht genannt | 7 W | nicht bildbar | nicht genannt | A+++ |

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YCZM
YCZM LED Wandleuchte 18 W Up Down
Beste Lichtausbeute und stimmige Klassenangabe: 2160 Lumen bei 18 Watt sind 120,0 Lumen je Watt — der beste Wert dieses Vergleichs, und die Klasse E, die das Angebot ausweist, beginnt bei 110.
Die effizienteste Leuchte dieses Vergleichs und eine von zwei, deren Klassenangabe die eigene Rechnung aushält. 2160 Lumen bei 18 Watt ergeben 120,0 Lumen je Watt; die Klasse E reicht von 110 bis unter 135, und E steht im Datenfeld wie im Energielabel. Dazu kommen drei Farbtemperaturen von 3000 über 4000 bis 6500 Kelvin und die Schutzart IP44, mit der sich die Leuchte auch an einer überdachten Außenwand einsetzen lässt. Der Lichtstrom von 2160 Lumen ist für eine Wandleuchte hoch — die meisten Modelle dieses Themenbereichs, soweit sie überhaupt einen nennen, liegen darunter. Ein Feld sitzt daneben: Der Sockel steht mit E26, dem amerikanischen Schraubsockel, obwohl sich an einer Leuchte mit fest verbauter LED nichts einschrauben lässt.
- Lichtstrom
- 2160 lm
- Leistung
- 18 W
- Lichtausbeute
- 120.0 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- E
Dafür spricht
- Beste Lichtausbeute des Vergleichs mit 120 Lumen je Watt
- Klassenangabe deckt sich mit der eigenen Rechnung
- Drei Farbtemperaturen von 3000 bis 6500 Kelvin
- Schutzart IP44 ausdrücklich genannt
Dagegen spricht
- Sockelfeld E26 bei fest verbauter LED
- Keine Maßangabe im Text
- Kein Abstrahlwinkel, keine Raumgröße
- Kein Farbwiedergabeindex, keine Lebensdauer
- Passt für:
- Flure und Wohnräume, in denen die Wandleuchte spürbar Licht liefern soll.
- Passt nicht für:
- Nichts für alle, die eine dezente Akzentbeleuchtung sucht.

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ohne Markenangabe
LED Wandleuchte 20 W mit IP65
Einziges Angebot mit Raumgröße und Farbwiedergabeindex: „Räume von etwa 8 bis 15m²“ und „CRI 80+“ stehen in einem Angebot: zwei Zahlen, die im ganzen Themenbereich sonst je einmal vorkommen, hier zusammen.
Das am vollständigsten beschriebene Angebot des ganzen Themenbereichs. Es nennt 2000 Lumen bei 20 Watt, 4000 Kelvin, die Schutzart IP65, die Maße 26,5 mal 14,5 mal 8,5 Zentimeter. Und dazu zwei Angaben, die sonst fast nirgends vorkommen: eine Raumgröße von 8 bis 15 Quadratmetern und einen Farbwiedergabeindex von CRI 80+. Die Raumangabe ergibt 133 bis 250 Lumen je Quadratmeter, und der Farbwiedergabeindex von 80 ist der übliche Mindestwert für Wohnräume. Bei der Energieeffizienz stimmt es nicht: 2000 Lumen bei 20 Watt sind 100,0 Lumen je Watt und damit Klasse F. Datenfeld und Energielabel nennen E, das bei 110 beginnt. Die Abweichung beträgt eine Klasse und ist die kleinste dieses Vergleichs. IP65 bedeutet staubdicht und strahlwassergeschützt — damit ist die Leuchte auch für eine ungeschützte Außenwand geeignet.
- Lichtstrom
- 2000 lm
- Leistung
- 20 W
- Lichtausbeute
- 100.0 lm/W
- Schutzart
- IP65
- Klasse im Angebot
- E
Dafür spricht
- Einzige Raumgröße und einziger Farbwiedergabeindex des Themenbereichs
- Schutzart IP65, damit auch außen einsetzbar
- Maße vollständig im Text genannt
- Günstigstes Angebot des Vergleichs
Dagegen spricht
- Label E bei errechneten 100 Lumen je Watt — E beginnt bei 110
- Nur eine Farbtemperatur, nicht umschaltbar
- Sockelfeld E27 bei fest verbauter LED
- Keine Lebensdauer, kein Abstrahlwinkel
- Passt für:
- Räume von 8 bis 15 Quadratmetern, innen wie außen.
- Passt nicht für:
- Wer eine warmweiße Lichtfarbe möchte — 4000 Kelvin sind neutralweiß.

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Klighten
Klighten LED Wandlampe 91 cm
Die größte und teuerste Leuchte dieses Vergleichs — 91 Zentimeter lang, aus Aluminium, und die mit den beiden Angaben, die sonst nirgends stehen. Der Abstrahlwinkel von 120 Grad sagt, wie breit sich das Licht öffnet, und das ist bei einer Wandleuchte die Größe, die über die beleuchtete Wandfläche entscheidet: Ein enger Kegel zeichnet einen scharfen Streifen, ein weiter wäscht die Wand großflächig. Das Bruttogewicht von 1,1 Kilogramm ist die Zahl, die über die Befestigung entscheidet — auch sie steht in keinem anderen Angebot. Bei der Energieeffizienz stimmt es: 3000 Lumen bei 30 Watt sind 100,0 Lumen je Watt, und die Klasse F reicht von 85 bis unter 110. F steht im Datenfeld wie im Energielabel. Ein Feld daneben: Der Sockel steht mit GU10, obwohl die LED fest verbaut ist.
- Lichtstrom
- 3000 lm
- Leistung
- 30 W
- Lichtausbeute
- 100.0 lm/W
- Schutzart
- nicht genannt
- Klasse im Angebot
- F
Dafür spricht
- Einziger Abstrahlwinkel des Themenbereichs mit 120 Grad
- Einziges Gewicht mit 1,1 Kilogramm
- Klassenangabe deckt sich mit der eigenen Rechnung
- Höchster Lichtstrom des Vergleichs
Dagegen spricht
- Teuerstes Angebot des Vergleichs
- Keine Schutzart genannt
- Sockelfeld GU10 bei fest verbauter LED
- 91 Zentimeter passen nicht an jede Wand
- Passt für:
- Lange Wandflächen, Flure und Treppenhäuser.
- Passt nicht für:
- Kleine Wände — 91 Zentimeter sind viel.

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ohne Markenangabe
LED Wandleuchte 16 W Up Down
Klassenangabe des Portals, die zu schlecht ausfällt — nur hier: 1600 Lumen bei 16 Watt sind 100,0 Lumen je Watt und damit Klasse F. Das Angebot weist G aus — die erste Abweichung nach unten unter zwanzig geprüften Angaben in fünf Lichtmärkten.
Eine unauffällige Leuchte mit einer bemerkenswerten Eigenschaft: Sie untertreibt. 1600 Lumen bei 16 Watt sind 100,0 Lumen je Watt, und das ist Klasse F, die von 85 bis unter 110 reicht. Datenfeld und Energielabel nennen G, also die unterste Stufe, die erst unter 85 beginnt. Unter zwanzig prüfbaren Klassenangaben, die wir in fünf Lichtmärkten nachgerechnet haben, ist das die zweite, die zu schlecht ausfällt statt zu gut. Für einen Käufer ist das die harmlosere Fehlerrichtung, und sie hat einen praktischen Nebeneffekt: Wer die fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs nach dem Label sortiert, findet diese Leuchte ganz unten, obwohl sie in derselben Klasse liegt wie zwei andere, die dort weiter oben stehen. Sonst: IP44, 3000 Kelvin warmweiß, Maße 32 mal 8 mal 3 Zentimeter: das flachste Modell des Vergleichs.
- Lichtstrom
- 1600 lm
- Leistung
- 16 W
- Lichtausbeute
- 100.0 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- G
Dafür spricht
- Flachste Bauform des Vergleichs mit drei Zentimetern
- Lichtstrom, Leistung und Maße alle genannt
- Schutzart IP44 ausdrücklich
- Warmweißes Licht mit 3000 Kelvin
Dagegen spricht
- Label G bei errechneten 100 Lumen je Watt — F wäre richtig
- Nur eine Farbtemperatur, nicht umschaltbar
- Sockelfeld E27 bei fest verbauter LED
- Keine Raumgröße, kein Abstrahlwinkel
- Passt für:
- Schmale Flure, in denen die Leuchte nur drei Zentimeter aufbauen darf.
- Passt nicht für:
- Nichts für alle, die sich beim Sortieren auf das Label verlässt.

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ohne Markenangabe
LED Wandleuchte 7 W im Zweier-Set
Zwei Leuchten für unter zwanzig Euro, je sieben Watt, Aluminium, 3000 Kelvin. Was das Angebot nicht nennt, ist ein Lichtstrom — und damit ist über die Helligkeit nichts bekannt. Sieben Watt sind wenig; bei der Ausbeute der übrigen Leuchten dieses Vergleichs kämen rund 700 Lumen heraus, was für eine Akzentbeleuchtung reicht und für ein Hauptlicht nicht. Das ist unsere Rechnung mit einer Annahme und keine Herstellerangabe. Bemerkenswert ist das Datenfeld Energieeffizienzklasse. Dort steht A+++. Diese Klasse gibt es seit 2021 nicht mehr; sie stammt aus der alten Skala, die bei der Neufassung durch A bis G ersetzt wurde. Das Energielabel desselben Angebots zeigt G, also die unterste Stufe der neuen Skala. Zwischen der höchsten Stufe der alten und der untersten der neuen liegt in einem Angebot die maximale Spanne, die dieser Markt zu bieten hat. Auch das Sockelfeld ist eigen: Es trägt „Keil“.
- Lichtstrom
- nicht genannt
- Leistung
- 7 W
- Lichtausbeute
- nicht bildbar
- Schutzart
- nicht genannt
- Klasse im Angebot
- A+++
Dafür spricht
- Zwei Leuchten zum Preis von einer
- Sparsamste Leistungsaufnahme des Vergleichs
- Aluminiumgehäuse
- Warmweißes Licht mit 3000 Kelvin
Dagegen spricht
- Kein Lichtstrom im ganzen Angebot
- Datenfeld nennt die 2021 abgeschaffte Klasse A+++
- Energielabel zeigt G, das Datenfeld A+++
- Keine Schutzart, keine Maße
- Passt für:
- Akzentbeleuchtung an zwei Stellen, für wenig Geld.
- Passt nicht für:
- Wer wissen will, wie hell die Leuchten sind.
Fünf Leuchten, vier Lichtströme
Diese fünf sind die einzigen des Themenbereichs mit fest verbauter LED. Bei den zehn übrigen Angeboten steckt kein Leuchtmittel drin, und über ihr Licht ist deshalb nichts bekannt.
Vier von fünf nennen einen Lichtstrom. Damit lässt sich bei vier Leuchten prüfen, ob die Klassenangabe zu den eigenen Zahlen passt.
| Leuchte | Lichtstrom | Leistung | Lumen je Watt | Klasse daraus | Klasse im Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| YCZM 18 W | 2160 lm | 18 W | 120,0 | E | E |
| Klighten 91 cm | 3000 lm | 30 W | 100,0 | F | F |
| 20 W IP65 | 2000 lm | 20 W | 100,0 | F | E |
| 16 W Up Down | 1600 lm | 16 W | 100,0 | F | G |
| 7 W Zweier-Set | — | 7 W | — | — | A+++ |
Zwei von vier stimmen. Bei den beiden anderen liegt der Buchstabe daneben — einmal eine Klasse zu gut, einmal eine zu schlecht.
Das ist neu. In den vier Lichtmärkten davor gingen fünfzehn von sechzehn Abweichungen nach oben. Hier steht zum ersten Mal ein Paar nebeneinander, das in beide Richtungen daneben liegt — bei exakt derselben errechneten Ausbeute von 100,0 Lumen je Watt.
Was eine Wandleuchte leistet, was Decke und Boden nicht können
Von den drei Bauarten, die dieses Portal in der Beleuchtung untersucht hat, ist die Wandleuchte die einzige, die nicht in erster Linie einen Raum hell macht.
Eine Deckenleuchte gibt Licht nach unten ab. Es trifft direkt auf Boden, Möbel und Menschen, und wenig geht verloren. Sie macht einen Raum nutzbar.
Eine Stehlampe wirft ihr Licht meist an die Decke. Von dort kommt es weich gestreut zurück. Sie macht einen Raum wohnlich.
Eine Wandleuchte beleuchtet eine Wand. Sie erzeugt einen oder zwei Lichtkegel, die an der Fläche entlanglaufen, und der Raum wird durch das Licht hell, das die Wand zurückwirft.
Daraus folgt der praktische Unterschied: Die Wandfarbe entscheidet über die Wirkung stärker als bei jeder anderen Bauart. An einer weißen Wand wirft ein Kegel viel zurück; an einer dunklen Wand bleibt er ein heller Streifen auf dunklem Grund und trägt zur Raumhelligkeit fast nichts bei.
Für die Kaufentscheidung heißt das zweierlei.
Wer eine Wandleuchte als Grundbeleuchtung plant, etwa in einem Flur ohne Deckenanschluss —, braucht helle Wände und eher zwei Leuchten als eine. Der Lichtstrom ist dann die entscheidende Zahl, und er steht in vier von fünf Angeboten dieses Vergleichs.
Wer sie als Akzent plant, kommt mit wenig Licht aus. Dann zählen Abstrahlwinkel und Position mehr als Lumen — und der Abstrahlwinkel steht in einem von fünfzehn Angeboten.
Ein dritter Fall kommt bei dieser Bauart häufiger vor als bei den anderen: die Leuchte als Leselicht neben dem Bett. Dafür braucht es gerichtetes Licht, das sich ausrichten lässt, und das leisten die schwenkbaren Modelle aus dem Vergleich der Leuchten mit E27-Fassung besser als die Up-Down-Leuchten dieses Vergleichs.
Was Up-Down bedeutet und wann es passt
Vier der fünf Leuchten dieses Vergleichs geben ihr Licht nach oben und nach unten ab. Das ist die verbreitetste Bauform in diesem Markt.
Die Wirkung ist ein Sanduhrmuster an der Wand: zwei Kegel, die sich von der Leuchte weg öffnen, dazwischen ein dunkler Bereich in Höhe des Gehäuses.
Das passt gut an drei Stellen. Im Flur, wo eine Reihe solcher Leuchten einen Rhythmus erzeugt. Im Treppenhaus, wo die Kegel die Wand entlang der Steigung zeichnen. Und an einer Hausfassade, wo sie neben der Tür für Licht sorgen, ohne zu blenden.
Es passt schlecht an zwei Stellen. Über einem Sitzplatz, weil der obere Kegel nutzlos an die Decke geht und der untere niemanden erreicht. Und an einer Wand mit Bildern, weil die harten Kegelkanten quer durch den Bilderrahmen laufen.
Die Alternative heißt Downlight. Eine Leuchte, die nur nach unten strahlt, konzentriert dieselbe Lichtmenge auf eine Fläche. Ein Angebot des Themenbereichs nennt in seiner Variantenübersicht ausdrücklich „Down“, „Up + Down“ und „350°“ als Wahlmöglichkeiten: es ist das einzige, das die Lichtrichtung als Auswahl beschreibt.
Was kein Angebot sagt, ist die Aufteilung. Wenn eine Leuchte 2000 Lumen abgibt und zwei Kegel erzeugt, sind es üblicherweise 1000 nach oben und 1000 nach unten. Ob das stimmt und ob es bei einer bestimmten Leuchte anders ist, steht in keinem der fünfzehn Angebote. Und es entscheidet darüber, wie viel Licht tatsächlich dort ankommt, wo man es haben will.
Bei den Deckenflutern mit Leselampe aus dem Themenbereich Stehlampen nannten immerhin zwei von fünfzehn Angeboten die Aufteilung ihres Lichts auf zwei Köpfe. Hier sind es null von fünfzehn.
Drei Leuchten mit 100 Lumen je Watt. Der Vergleich enthält eine Gegenprobe, die sich von selbst ergibt: Drei der vier bezifferten Leuchten erreichen exakt 100,0 Lumen je Watt.
| Leuchte | Lichtstrom | Leistung | Klasse im Angebot |
|---|---|---|---|
| Klighten 91 cm | 3000 lm | 30 W | F |
| 20 W IP65 | 2000 lm | 20 W | E |
| 16 W Up Down | 1600 lm | 16 W | G |
Dieselbe Ausbeute, drei verschiedene Buchstaben. Nach der EU-Skala gehören alle drei in dieselbe Klasse: F reicht von 85 bis unter 110 Lumen je Watt.
Ein Käufer, der die drei nach dem Label sortiert, bekommt die Reihenfolge E, F, G — und hält damit eine Leuchte für 25 Prozent besser als eine andere, die exakt dasselbe leistet.
Der Fall zeigt das Problem in seiner reinsten Form. Es geht hier nicht um eine strittige Messung oder einen Korrekturfaktor. Drei Angebote nennen jeweils zwei Zahlen, aus denen sich derselbe Wert ergibt, und vergeben drei verschiedene Buchstaben.
Die abgeschaffte Klasse. Ein Angebot dieses Vergleichs trägt im Datenfeld Energieeffizienzklasse den Wert A+++.
Diese Stufe gibt es nicht mehr. Die alte Skala hatte sie eingeführt, weil sie nach oben ausgereizt war: Als praktisch jedes Leuchtmittel A erreichte, wurden A+, A++ und A+++ angehängt. 2021 wurde die Skala neu gestaffelt — alles rutschte nach unten, die Plusklassen entfielen, und die neue Spitze A blieb bewusst nahezu leer.
Das Energielabel desselben Angebots zeigt G.
Damit trägt ein Produkt gleichzeitig die höchste Stufe der alten Skala und die unterste der neuen. Eine größere Spanne innerhalb eines Angebots ist auf diesen Skalen nicht möglich.
Es ist nicht der erste Fund dieser Art in diesem Portal. Im Themenbereich Aquarienbeleuchtung nannte ein Angebot A+++, bei den Deckenleuchten eines A++, und im Vergleich der Außenwandleuchten dieses Themenbereichs steht ein A+. Vier abgeschaffte Klassen in fünf Lichtmärkten.
Für einen Käufer ist das ein brauchbares Warnsignal: Wer im Jahr 2026 in einem Angebot A+, A++ oder A+++ liest, weiß, dass diese Angabe mindestens fünf Jahre alt ist oder aus einer Vorlage stammt, die niemand geprüft hat.
Der Winkel, den niemand nennt
Bei einer Deckenleuchte fällt das Licht nach unten, und die Frage ist, wie viel es ist. Bei einer Wandleuchte fällt es nach oben und unten an eine Wand, und dann kommt eine zweite Frage hinzu: wie breit.
Diese Frage beantwortet der Abstrahlwinkel, und im ganzen Themenbereich nennt ihn ein einziges Angebot: 120 Grad.
Was der Winkel bedeutet, lässt sich rechnen. Ein Kegel von 120 Grad öffnet sich so weit, dass er in einem Meter Abstand von der Leuchte einen Streifen von rund dreieinhalb Metern Breite ausleuchtet. Ein Kegel von 30 Grad käme im selben Abstand auf gut einen halben Meter.
Der Unterschied ist an der Wand sofort sichtbar. Ein enger Kegel zeichnet einen scharfen, hellen Streifen mit klarer Kante — das ist der Effekt, den man aus Hotellobbys kennt. Ein weiter Kegel wäscht die Wand großflächig und gleichmäßig und wirkt eher wie eine indirekte Grundbeleuchtung.
Beides ist eine gestalterische Entscheidung, und keines der fünfzehn Angebote lässt sie treffen: bis auf das eine mit den 120 Grad.
Stattdessen wird ein anderer Winkel beziffert. Vier Angebote dieses Themenbereichs nennen einen Schwenk- oder Drehbereich: 350 Grad drehbar, 90 Grad neigbar, 360 Grad frei einstellbar. Der Winkel, um den sich die Leuchte drehen lässt, steht viermal da; der Winkel, in dem sie leuchtet, einmal.
Wie weit die Leuchte in den Raum ragt
Die zweite Größe, die bei einer Wandleuchte über die Eignung entscheidet, ist die Ausladung — wie weit der Körper von der Wand absteht.
Zwei Angebote dieses Themenbereichs nennen sie: 8,5 Zentimeter bei einer Leuchte dieses Vergleichs, 100 Millimeter bei einer aus dem Vergleich der Leuchten mit E27-Fassung.
Das klingt nach wenig und ist es meistens auch. Es gibt drei Stellen, an denen es das nicht ist.
Erstens der schmale Flur. Ein Flur von 90 Zentimetern Breite verliert durch zwei Leuchten an gegenüberliegenden Wänden zwanzig Zentimeter, und das ist beim Tragen eines Wäschekorbs spürbar.
Zweitens hinter einer Tür. Eine Leuchte, die im Schwenkbereich einer Tür sitzt, wird irgendwann von ihr getroffen. Zehn Zentimeter Ausladung heißen zehn Zentimeter, die die Tür nicht mehr aufgeht.
Drittens neben einem Bett. Eine Leseleuchte am Kopfende soll nah genug am Buch sein — dort ist eine große Ausladung ein Vorteil, und die schwenkbaren Modelle des Themenbereichs sind genau dafür gedacht.
Die flachste Leuchte dieses Vergleichs baut drei Zentimeter auf. Sie ist damit die einzige, die auch in einem sehr schmalen Flur unproblematisch ist, und sie nennt ihre Maße vollständig, was in diesem Themenbereich die Ausnahme ist.
Was der Vergleich mit den anderen Lichtmärkten zeigt
Wandleuchten sind der fünfte Markt, den dieses Portal mit derselben Frage untersucht hat: Steht der Lichtstrom im Angebot, und passt die Klasse dazu?
| Markt | Lichtstrom genannt | Label mit Buchstabe | prüfbar | davon richtig |
|---|---|---|---|---|
| Aquarienbeleuchtung | 6 von 15 | 4 von 15 | 4 | 0 |
| Spiegelschränke | 2 von 15 | 0 von 15 | 0 | — |
| Stehlampen | 9 von 15 | 14 von 15 | 8 | 4 |
| Deckenleuchten | 8 von 15 | 14 von 15 | 8 | 2 |
| Wandleuchten | 4 von 15 | 14 von 15 | 4 | 2 |
| zusammen | 29 von 75 | 46 von 75 | 24 | 8 |
Ein Drittel der prüfbaren Klassenangaben stimmt.
Die Wandleuchten fallen in dieser Reihe durch eine Besonderheit auf: Sie haben die niedrigste Lichtstromquote der vier Leuchtenmärkte und zugleich dieselbe Badge-Quote.
Vier von fünfzehn nennen einen Lichtstrom, vierzehn von fünfzehn zeigen ein Energielabel. Zehn dieser vierzehn Badges sitzen auf Produkten, die ohne Leuchtmittel geliefert werden, also auf Gehäusen mit leerer Fassung, bei denen es nichts zu bewerten gibt.
Der Grund liegt in der Struktur des Marktes. Bei Deckenleuchten überwiegen die Modelle mit fest verbauter LED; bei Wandleuchten überwiegen die mit Fassung, weil eine Wandleuchte häufiger ein Einrichtungsgegenstand ist als ein Beleuchtungskörper. Ein Stoffschirm an einer Wand wird nach Aussehen gekauft, und dann liegt es nahe, die Birne dem Käufer zu überlassen.
Was daraus folgt, ist für die Bilanz dieses Portals wichtiger als die Zahlen selbst. Die Sichtbarkeit der Lichtdaten folgt nicht dem Regal, sondern der Bauart. Wo ein Leuchtmittel fest verbaut ist, steht der Lichtstrom meistens da; wo eine Fassung leer bleibt, steht er nie da. Und ein Label steht trotzdem.
Was ein Käufer aus diesem Vergleich mitnehmen kann
Vier Schritte lassen sich ableiten, und keiner von ihnen braucht das Label.
Zuerst nach Lumen suchen. Vier von fünf Angeboten dieses Vergleichs nennen einen Lichtstrom, und er ist die einzige belastbare Vergleichsgröße. Wo er fehlt, ist über die Helligkeit nichts bekannt.
Dann selbst teilen. Lumen durch Watt. In diesem Vergleich kommt dreimal 100,0 heraus und einmal 120,0 — bei drei verschiedenen Klassenbuchstaben im Angebot.
Danach die Ausladung prüfen, wenn der Platz knapp ist. Zwei Angebote des Themenbereichs nennen sie, mit 8,5 Zentimetern und 100 Millimetern. In einem schmalen Flur oder im Schwenkbereich einer Tür ist das die Zahl, die über die Eignung entscheidet, und sie fehlt bei dreizehn von fünfzehn.
Anschließend die Schutzart mitnehmen, wenn sie dasteht. Zwei Leuchten dieses Vergleichs sind mit IP44 oder IP65 auch außen einsetzbar, ohne dass sich der Preis von den reinen Innenleuchten unterscheidet. Wer noch nicht weiß, wo die Leuchte hängen soll, ist damit flexibler.
Was sich nicht sagen lässt: wie lange die Leuchten halten, wie natürlich Farben darunter wirken und wie breit ihr Lichtkegel wird. Zur Lebensdauer nennt keines der fünfzehn Angebote eine Zahl, zum Farbwiedergabeindex eines, zum Abstrahlwinkel eines. Bei einer Leuchte mit fest verbautem Leuchtmittel ist die erste dieser drei Zahlen die, die über den Wert der Anschaffung entscheidet.
Und ein letzter Punkt zum Preis. Die vier günstigsten Angebote dieses Vergleichs kosten zwischen 18,99 und 21,24 Euro, das teuerste 59,99. Von den vier günstigen nennen drei einen Lichtstrom; das teure nennt ihn ebenfalls, dazu als einziges einen Abstrahlwinkel und ein Gewicht. Hier zahlt sich der höhere Preis also in Angaben aus: was in diesem Portal die Ausnahme ist. Das Muster, dass die vollständigste Angabe mindestens einmal beim günstigsten Modell steht, hält trotzdem: Die Raumgröße und der Farbwiedergabeindex des ganzen Themenbereichs stehen im günstigsten Angebot dieses Vergleichs.
Was diese fünf sonst unterscheidet
Die Länge reicht von wenigen Zentimetern bis 91. Die längste Leuchte des Vergleichs ist ein Aluminiumprofil, das eine Wand als Streifen beleuchtet; die kürzeste ist ein kompakter Würfel für Akzentlicht. Beide heißen Wandleuchte und lösen verschiedene Aufgaben.
Die Schutzart steht bei drei von fünf. Zweimal IP44, einmal IP65. IP44 bedeutet Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und reicht für eine überdachte Außenwand; IP65 bedeutet zusätzlich staubdicht und strahlwassergeschützt und reicht für eine ungeschützte. Zwei Leuchten dieses Vergleichs sind damit auch außen einsetzbar — was den Anwendungsbereich verdoppelt, ohne dass sich am Preis etwas ändert.
Die Farbtemperatur steht bei fünf von fünf, aber nur eine Leuchte lässt die Wahl. Die anderen vier sind auf 3000 oder 4000 Kelvin festgelegt, und das ist bei einer fest verbauten LED eine endgültige Entscheidung: Sie lässt sich weder am Gerät noch durch eine andere Birne ändern.
Die Übersicht über alle fünfzehn Angebote steht in der Kaufberatung Wandleuchten, und was die Schutzart im Einzelnen bedeutet, im Ratgeber zur Schutzart.
Was in keiner dieser fünf Angebote steht, ist eine Lebensdauer, eine Schutzklasse und ein Prüfzeichen. Alle drei fehlen auch in den zehn übrigen Angeboten des Themenbereichs — bei Geräten, die fest an die Hausinstallation angeschlossen werden.
Was die Montage verlangt. Eine Wandleuchte hängt an einer Wanddose und wird dort angeklemmt. Das ist wie bei einer Deckenleuchte eine Arbeit an der festen Installation. Zwei Unterschiede gibt es trotzdem. Erstens ist die Dose bei einer Wandleuchte oft gar nicht vorhanden: In vielen Wohnungen gibt es Deckenanschlüsse in jedem Raum, aber Wandanschlüsse nur dort, wo einmal eine Leuchte geplant war. Wer eine Wandleuchte an eine Wand ohne Anschluss hängen will, steht vor derselben Wahl wie bei einer fehlenden Deckendose: Aufputzleitung, Verzicht — oder ein Modell mit Stecker und Schalter am Kabel, das es in diesem Markt gibt und das zwei Angebote des Themenbereichs anbieten. Zweitens verlaufen in Wänden Leitungen in definierten senkrechten und waagerechten Zonen, und eine Wandleuchte wird häufig genau dort montiert, wo eine solche Zone liegt: nämlich über einem Schalter oder einer Steckdose. Ein Leitungssuchgerät ist hier weniger optional als an einer Decke.
Und was das Gewicht damit zu tun hat. Ein einziges Angebot des Themenbereichs nennt eines: 1,1 Kilogramm Bruttogewicht. Bei einer Wandleuchte ist die Zahl aus zwei Gründen weniger kritisch als bei einer Deckenleuchte. Sie hängt nicht frei, sondern liegt an der Wand an, und die Last wirkt teilweise als Druck statt als Zug. Und die Modelle dieses Marktes sind leicht: Ein Aluminiumprofil von 91 Zentimetern wiegt gut ein Kilogramm, eine kompakte Leuchte deutlich weniger. In einer massiven Wand hält das jeder Dübel. In einer Gipskartonwand ohne Unterkonstruktion gilt dasselbe wie an der Decke — Hohlraumdübel oder eine Schraube in den Ständer.
Was der Stromverbrauch ausmacht. Wer eine Wandleuchte an dreihundert Abenden vier Stunden brennen lässt, kommt auf 1200 Betriebsstunden im Jahr — eine Annahme, keine Messung. Aus 7 Watt werden dann rund 8 Kilowattstunden, aus 30 Watt rund 36. Bei dreißig Cent je Kilowattstunde sind das gut zwei gegen elf Euro. Die Spanne ist gering, und sie steht hier, weil sie die ganze Klassendiskussion dieses Vergleichs einordnet: Zwischen drei Leuchten, die alle exakt 100 Lumen je Watt erreichen und dafür die Buchstaben E, F und G tragen, liegt beim Verbrauch überhaupt kein Unterschied. Was den Verbrauch bestimmt, ist die Wattzahl. Und die steht in fünf von fünf Angeboten.
Die Begriffe, die hier zählen. Up-Down bezeichnet eine Wandleuchte mit zwei Lichtaustritten, nach oben und nach unten. Der Abstrahlwinkel ist der Öffnungswinkel des Lichtkegels. Die Ausladung ist der Abstand, um den die Leuchte von der Wand absteht. IP44 bedeutet Schutz gegen Spritzwasser, IP65 zusätzlich staubdicht und strahlwassergeschützt.
Was geprüft wurde und was nicht
Erfasst am 29.08.2026 aus den Angebotstexten. Keine der Leuchten wurde von uns betrieben oder vermessen.
Die Lichtausbeuten sind eigene Rechnungen aus zwei Angaben desselben Angebots. Die daraus abgeleiteten Klassen folgen den Grenzen der Verordnung (EU) 2019/2015.
Das Energielabel haben wir aus der Angebotsseite ausgelesen, so wie es einem Käufer angezeigt wird, nicht aus dem Datenfeld. In diesem Vergleich stimmen beide bei vier von fünf Angeboten überein; beim fünften trägt das Feld eine abgeschaffte Klasse.
Die Hochrechnung auf die Leuchte ohne Lichtstromangabe ist eine Annahme. Sie unterstellt, dass sie dieselbe Ausbeute erreicht wie die vier bezifferten, und ist im Text als solche gekennzeichnet.
Die Rechnung zum Lichtkegel ist Geometrie, keine Messung. Sie unterstellt eine punktförmige Lichtquelle; bei einem 91 Zentimeter langen Profil trifft das nicht zu, und der Streifen fällt in der Praxis breiter und weicher aus.
Wir wissen nicht, warum die Klassenangaben abweichen. Möglich sind ein Fehler beim Einpflegen, eine Angabe für ein anderes Modell derselben Reihe oder eine Messung nach einem anderen Verfahren. Die Zahlen sind prüfbar, die Beweggründe nicht. Über Letztere sagen wir nichts.
Wir verdienen an Käufen über die Links auf dieser Seite. Das ändert nichts an der Reihenfolge: Auf den Plätzen eins und zwei stehen die beiden günstigsten Angebote mit Lichtstromangabe, auf Platz drei das teuerste.
Angaben je Anbieter
Der Haken sagt, dass der Anbieter sich festlegt. Ob die Zahl stimmt, prüft dieses Raster nicht.
| Modell | Lichtstrom | Leistung | Lichtausbeute | Schutzart | Klasse im Angebot | davon |
|---|---|---|---|---|---|---|
| YCZM 18 W | Lichtstrom: 2160 lm | Leistung: 18 W | Lichtausbeute: 120.0 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: E | 5/5 |
| 20 W IP65 | Lichtstrom: 2000 lm | Leistung: 20 W | Lichtausbeute: 100.0 lm/W | Schutzart: IP65 | Klasse im Angebot: E | 5/5 |
| Klighten 91 cm | Lichtstrom: 3000 lm | Leistung: 30 W | Lichtausbeute: 100.0 lm/W | Schutzart: nicht genannt | Klasse im Angebot: F | 5/5 |
| 16 W Up Down | Lichtstrom: 1600 lm | Leistung: 16 W | Lichtausbeute: 100.0 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: G | 5/5 |
| 7 W Zweier-Set | Lichtstrom: nicht genannt | Leistung: 7 W | Lichtausbeute: nicht bildbar | Schutzart: nicht genannt | Klasse im Angebot: A+++ | 5/5 |
| beziffert von | 5/5 | 5/5 | 5/5 | 5/5 | 5/5 |
Gefüllter Punkt: Der Anbieter beziffert den Wert. Leerer Ring: Fehlanzeige. Der Zustand steht zusätzlich in jeder Zelle als Text für Screenreader.
Wie viel Licht die Leuchten abgeben
Wert aus dem Angebot. Ein Angebot nennt keinen Lichtstrom.
Häufige Fragen
- Was bedeutet Up-Down bei einer Wandleuchte?
- Die Leuchte gibt ihr Licht nach oben und nach unten an der Wand ab und erzeugt zwei Lichtkegel. Vier der fünf Leuchten dieses Vergleichs arbeiten so.
- Wie viele Lumen braucht eine Wandleuchte?
- Das hängt davon ab, ob sie Hauptlicht oder Zusatzlicht ist. Ein Angebot dieses Themenbereichs nennt für 2000 Lumen einen Raum von 8 bis 15 Quadratmetern: als einziges von fünfzehn.
- Was ist der Abstrahlwinkel?
- Der Winkel, in dem das Licht die Leuchte verlässt. Er entscheidet darüber, wie breit der Lichtkegel an der Wand wird. Ein Angebot dieses Themenbereichs nennt 120 Grad.
- Was bedeutet A+++ in einem Angebot?
- Nichts mehr. Diese Klasse wurde 2021 abgeschafft. Ein Angebot dieses Vergleichs trägt sie trotzdem im Datenfeld, während sein Energielabel G zeigt.
- Kann man die LED einer Wandleuchte tauschen?
- Bei diesen fünf nicht, sie ist fest verbaut. Drei tragen trotzdem ein Sockelfeld mit E27, E26 oder GU10.
- Welche Schutzart braucht eine Wandleuchte innen?
- Im Wohnraum keine besondere. Zwei Leuchten dieses Vergleichs nennen trotzdem IP44 oder IP65 und lassen sich damit auch außen einsetzen.
- Wie weit ragt eine Wandleuchte in den Raum?
- Die bezifferten Modelle dieses Themenbereichs liegen bei 8,5 bis 10 Zentimetern. In einem schmalen Flur ist das die Zahl, die über die Eignung entscheidet.
Wer diesen Artikel verantwortet

Fachredaktion Wohnen und Einrichten
Schreibt über Bad, Beleuchtung und Aufbewahrung.
Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Haushaltsprodukte
Wie wir bewerten
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
- Aufwand für Aufbau und Pflege
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 29.08.2026
- Aktualisiert
- 29.08.2026
- Geprüft
- 29.08.2026
- Quellen
- 6
Änderungsverlauf
- 29.08.2026: Recherche und Erstfassung. Die Lichtausbeuten und die daraus abgeleiteten Klassen sind eigene Rechnungen aus Angebotsangaben und im Text als solche gekennzeichnet.
Belege
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot YCZM 18 W — 2160 Lumen, Klasse E stimmt
Nennt 2160 Lumen bei 18 Watt, drei Farbtemperaturen von 3000 bis 6500 Kelvin und IP44. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse E. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 120,0 Lumen je Watt. Das Sockelfeld trägt E26.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot 20 W mit IP65 — Raumgröße und Farbwiedergabeindex
Das einzige Angebot des Themenbereichs, das beides nennt: „Räume von etwa 8 bis 15m²“ und „CRI 80+“. 2000 Lumen bei 20 Watt, 4000 Kelvin, Schutzart IP65, Maße 26,5 × 14,5 × 8,5 cm. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse E.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot 16 W — 1600 Lumen, Klasse G ausgewiesen
Nennt 1600 Lumen bei 16 Watt, 3000 Kelvin, IP44 und Maße 32 × 8 × 3 cm. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse G. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 100,0 Lumen je Watt — das ist Klasse F.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Klighten 91 cm — Abstrahlwinkel und Gewicht
Das einzige Angebot des Themenbereichs mit einem Abstrahlwinkel („120°“) und einem Gewicht („Bruttogewicht: 1,1“). 3000 Lumen bei 30 Watt, Aluminium, 91 cm lang. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse F. Das Sockelfeld trägt GU10.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot 7 W im Zweier-Set — Datenfeld A+++
Zweier-Set mit je 7 Watt, 3000 Kelvin, Aluminium. Das Datenfeld Energieeffizienzklasse trägt A+++, eine Stufe der bis 2021 geltenden Skala. Das Energielabel desselben Angebots zeigt G. Ein Lichtstrom fehlt.
- Institution oder Normeur-lex.europa.euVerordnung (EU) 2019/2015 — Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen
Delegierte Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen. Sie legt die Skala A bis G fest; die Grenzen liegen bei 210, 185, 160, 135, 110 und 85 Lumen je Watt. Mit ihr entfielen die Stufen A+, A++ und A+++.




