Deckenleuchten·14 Min Lesezeit·5 Modelle im Vergleich
Deckenleuchte Bad: fünfmal rechenbar, zweimal richtig
Fünf flache Deckenleuchten, alle mit Lichtstrom und Leistung im Angebot. Damit lässt sich jede Klassenangabe prüfen — und drei halten der Prüfung nicht stand.
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Kurz gesagt
Fünf flache Deckenleuchten für Bad, Flur und Abstellraum, alle am 29.08.2026 lieferbar geprüft. Es ist die einzige Gruppe dieses Themenbereichs, in der jedes Angebot sowohl einen Lichtstrom als auch eine Leistung nennt, damit lässt sich bei allen fünf nachrechnen, in welche Energieeffizienzklasse sie gehören. Zwei Angaben stimmen, drei nicht. Eine Leuchte mit 2400 Lumen bei 18 Watt trägt Klasse A, obwohl 133,3 Lumen je Watt der Klasse E entsprechen. Eine zweite trägt im Datenfeld die Stufe A++, die 2021 abgeschafft wurde. Eine dritte behauptet 3600 Lumen bei 18 Watt: das wären 200 Lumen je Watt und damit Klasse B, während ihr eigenes Energielabel F zeigt. Vier der fünf nennen die Schutzart IP44, und zwei nennen eine Raumgröße, die sich mit der eines gleich hellen Angebots nicht deckt.
| Modell | Lichtstrom | Leistung | Lichtausbeute | Schutzart | Klasse im Angebot | Ansehen (Partnerlink) |
|---|---|---|---|---|---|---|
![]() LQWELL Ø 22 LQWELL | 1980 lm | 18 W | 110.0 lm/W | IP44 | E | |
![]() ORALUCE Ø 28 ORALUCE | 2400 lm | 24 W | 100.0 lm/W | nicht genannt | F | |
![]() Lepro IP44 Lepro | 2400 lm | 24 W | 100.0 lm/W | IP44 | A++ | |
![]() BRILONER 18 W BRILONER | 2400 lm | 18 W | 133.3 lm/W | IP44 | A | |
![]() Ø 30 mit 3600 lm ohne Markenangabe | 3600 lm | 18 W | 200.0 lm/W | IP44 | B |

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LQWELL
LQWELL LED Deckenleuchte 18 W IP44
Beste geprüfte Lichtausbeute des Vergleichs: 1980 Lumen bei 18 Watt sind 110,0 Lumen je Watt — der höchste belastbare Wert dieses Vergleichs, und die Klasse E, die das Angebot ausweist, beginnt bei genau 110.
Das günstigste Angebot des ganzen Themenbereichs und zugleich das sauberste. 1980 Lumen bei 18 Watt ergeben 110,0 Lumen je Watt. Die Klasse E beginnt nach der EU-Skala bei genau 110: die Leuchte liegt also exakt auf der Grenze, und das Angebot weist E aus, in beiden Feldern. Von allen fünfzehn Angeboten dieses Themenbereichs ist das die präziseste Übereinstimmung zwischen Rechnung und Buchstabe. Dazu kommen die Schutzart IP44, eine Farbtemperatur von 4000 Kelvin und 22 Zentimeter Durchmesser — der kleinste des Vergleichs, was die Leuchte für Flure, Abstellräume und kleine Bäder passend macht. Ein Feld sitzt daneben: Der Sockel steht mit GU10, obwohl sich an einer Leuchte mit fest verbauter LED nichts einschrauben lässt.
- Lichtstrom
- 1980 lm
- Leistung
- 18 W
- Lichtausbeute
- 110.0 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- E
Dafür spricht
- Lichtausbeute und Klassenangabe stimmen exakt überein
- Günstigstes Angebot des Themenbereichs
- Schutzart IP44 ausdrücklich genannt
- Lichtstrom, Leistung, Durchmesser und Farbtemperatur alle beziffert
Dagegen spricht
- Sockelfeld GU10 bei fest verbauter LED
- Nur eine Farbtemperatur, nicht umschaltbar
- Keine Raumgröße genannt
- Kleinster Lichtstrom des Vergleichs
- Passt für:
- Flure, kleine Bäder und Abstellräume, in denen es hell und günstig sein soll.
- Passt nicht für:
- Größere Räume, für die 1980 Lumen nicht reichen.

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ORALUCE
ORALUCE LED Deckenleuchte 24 W
Zweite stimmige Klassenangabe des Vergleichs: 2400 Lumen bei 24 Watt sind 100,0 Lumen je Watt und damit Klasse F. Und F steht im Datenfeld wie im Energielabel.
Die zweite von zwei Leuchten dieses Vergleichs, deren Klassenangabe die eigene Rechnung aushält. 2400 Lumen bei 24 Watt sind 100,0 Lumen je Watt; die Klasse F reicht von 85 bis unter 110, und F steht im Datenfeld wie im Energielabel. Der Durchmesser beträgt 28 Zentimeter, die Farbtemperatur 4000 Kelvin. Was fehlt, ist die Schutzart — als einziges Angebot dieser Gruppe nennt es keine. Das ist bei einer Leuchte, die in Suchergebnissen für Badleuchten auftaucht, eine Lücke: Ohne Schutzartangabe lässt sich nicht beurteilen, ob sie in ein Bad gehört. Wir führen sie trotzdem in diesem Vergleich, weil sie in Bauform, Größe und Preis genau dorthin gehört, und weil sich an ihr zeigt, dass eine fehlende Angabe nichts über das Produkt sagt, wohl aber über das Angebot.
- Lichtstrom
- 2400 lm
- Leistung
- 24 W
- Lichtausbeute
- 100.0 lm/W
- Schutzart
- nicht genannt
- Klasse im Angebot
- F
Dafür spricht
- Klassenangabe deckt sich mit der eigenen Rechnung
- Lichtstrom und Leistung beide genannt
- Zweitgünstigstes Angebot des Vergleichs
- Durchmesser und Farbtemperatur beziffert
Dagegen spricht
- Keine Schutzart im ganzen Angebot
- Nur eine Farbtemperatur, nicht umschaltbar
- Raumgröße nicht genannt
- Farbwiedergabeindex nicht genannt
- Passt für:
- Flure und Nebenräume ohne Feuchtigkeit.
- Passt nicht für:
- Bäder — dort fehlt die Schutzartangabe, die die Eignung belegen würde.

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Lepro
Lepro LED Deckenlampe 24 W IP44
Ein Angebot mit einer guten und einer erstaunlichen Eigenschaft. Die gute: Es nennt eine Raumgröße. „2400LM Deckenleuchte kann 16–20 m² Raum ausleuchten“ steht im Text, und damit gehört es zu fünf von fünfzehn Angeboten dieses Themenbereichs, die überhaupt sagen, wofür ihre Lichtmenge gedacht ist. Die erstaunliche: Im Datenfeld Energieeffizienzklasse steht A++. Diese Stufe gibt es seit 2021 nicht mehr; sie stammt aus der alten Skala, die bei der Neufassung durch A bis G ersetzt wurde. Das Energielabel desselben Angebots zeigt D. Und die Rechnung ergibt ein drittes Ergebnis: 2400 Lumen bei 24 Watt sind 100,0 Lumen je Watt und damit Klasse F. Drei Aussagen zur Energieeffizienz in einem Angebot, von denen eine eine abgeschaffte Klasse ist. Sonst: IP44, 3000 Kelvin warmweiß, 29,3 Zentimeter Durchmesser.
- Lichtstrom
- 2400 lm
- Leistung
- 24 W
- Lichtausbeute
- 100.0 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- A++
Dafür spricht
- Raumgröße ausdrücklich genannt
- Lichtstrom, Leistung, Schutzart und Durchmesser beziffert
- Warmweißes Licht mit 3000 Kelvin
- Markenanbieter mit europäischem Vertrieb
Dagegen spricht
- Datenfeld nennt die 2021 abgeschaffte Stufe A++
- Energielabel zeigt D, die Rechnung ergibt F
- Nur eine Farbtemperatur, nicht umschaltbar
- Raumangabe weicht von der eines gleich hellen Angebots ab
- Passt für:
- Bäder von 16 bis 20 Quadratmetern, wenn man der Raumangabe folgen will.
- Passt nicht für:
- Wer sich auf die Klassenangabe verlassen will, greift besser woanders zu.

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BRILONER
BRILONER LED Bad-Deckenleuchte 18 W
Rechnerisch die beste Leuchte dieses Vergleichs: 2400 Lumen bei 18 Watt sind 133,3 Lumen je Watt. Das ist ein sehr guter Wert für eine Komplettleuchte und liegt nur knapp unter den 135, ab denen die Klasse D beginnt. Die Leuchte gehört damit in Klasse E. Ihr Energielabel zeigt A. Klasse A verlangt 210 Lumen je Watt; die Leuchte müsste bei 18 Watt also 3780 Lumen liefern statt 2400. Das Datenfeld nennt statt eines Buchstabens das Wort „Energieeffizient“, was gar keine Klasse ist. Ärgerlich ist das, weil hier eine wirklich gute Leuchte durch ihre eigene Kennzeichnung unglaubwürdig wird: Wer die 133,3 nachrechnet, hat allen Grund, auch die 2400 Lumen anzuzweifeln. Sonst: IP44, 4000 Kelvin, Backlight-Effekt, Markenanbieter.
- Lichtstrom
- 2400 lm
- Leistung
- 18 W
- Lichtausbeute
- 133.3 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- A
Dafür spricht
- Höchste plausible Lichtausbeute des Vergleichs
- Schutzart IP44 ausdrücklich genannt
- Lichtstrom und Leistung beide beziffert
- Markenanbieter mit deutschem Vertrieb
Dagegen spricht
- Energielabel A bei errechneten 133,3 Lumen je Watt
- Datenfeld trägt kein gültiges Klassenzeichen
- Sockelfeld E26 bei fest verbauter LED
- Keine Raumgröße genannt
- Passt für:
- Bäder, in denen eine hohe Lichtmenge bei niedriger Leistung gefragt ist.
- Passt nicht für:
- Geht an allen vorbei, die eine nachvollziehbare Klassenangabe erwartet.

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ohne Markenangabe
LED Deckenlampe Ø 30 cm mit 3600 Lumen
Höchster Lichtstrom des Vergleichs, mit Vorbehalt: 3600 Lumen sind der höchste Wert dieser Gruppe. Aus 18 Watt ergeben sie 200,0 Lumen je Watt — ein Wert, der für eine Komplettleuchte außergewöhnlich wäre und den das eigene Energielabel des Angebots nicht bestätigt.
Der auffälligste Fall dieses Vergleichs. Das Angebot nennt 3600 Lumen bei 18 Watt. Daraus ergeben sich 200,0 Lumen je Watt, und das wäre Klasse B: ein Wert, den Komplettleuchten praktisch nie erreichen. Das Datenfeld nennt konsequenterweise B. Das Energielabel desselben Angebots zeigt aber F, also die Klasse von 85 bis unter 110. Bei 18 Watt entspräche F einem Lichtstrom zwischen 1530 und 1980 Lumen, also rund der Hälfte des beworbenen Werts. Welche Zahl stimmt, lässt sich von außen nicht entscheiden. Was sich sagen lässt: Die zweite Leuchte dieses Vergleichs mit denselben 18 Watt nennt 1980 Lumen und trägt E; die dritte nennt 2400 und trägt A. Drei Leuchten mit 18 Watt, drei Lichtströme zwischen 1980 und 3600. Sonst: IP44, 6500 Kelvin kaltweiß, 30 Zentimeter Durchmesser, und eine Raumempfehlung von 9 bis 15 Quadratmetern — bei 3600 Lumen wären das 240 bis 400 Lumen je Quadratmeter und damit der dichteste Ansatz des ganzen Themenbereichs.
- Lichtstrom
- 3600 lm
- Leistung
- 18 W
- Lichtausbeute
- 200.0 lm/W
- Schutzart
- IP44
- Klasse im Angebot
- B
Dafür spricht
- Höchster genannter Lichtstrom des Vergleichs
- Schutzart IP44, Durchmesser und Farbtemperatur genannt
- Raumgröße ausdrücklich beziffert
- Günstiges Angebot
Dagegen spricht
- Datenfeld nennt B, das Energielabel F — vier Klassen Abstand
- 200 Lumen je Watt wären für eine Komplettleuchte außergewöhnlich
- Nur kaltweiß mit 6500 Kelvin, nicht umschaltbar
- Sockelfeld E27 bei fest verbauter LED
- Passt für:
- Für alle, die viel Licht auf kleiner Fläche will und die Zahl selbst prüfen mag.
- Passt nicht für:
- Wer eine Angabe braucht, die sich mit dem eigenen Label deckt.
Fünf Leuchten, fünfmal rechenbar
Diese Gruppe unterscheidet sich von allen anderen dieses Themenbereichs in einem Punkt: Jedes der fünf Angebote nennt einen Lichtstrom und eine Leistung.
Damit steht in jedem einzelnen Angebot die vollständige Rechnung. Lumen geteilt durch Watt ergibt die Lichtausbeute, und an ihr hängt die EU-Energieeffizienzklasse.
| Leuchte | Lichtstrom | Leistung | Lumen je Watt | Klasse daraus | Klasse im Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| Ø 30 mit 3600 lm | 3600 lm | 18 W | 200,0 | B | F im Label, B im Feld |
| BRILONER | 2400 lm | 18 W | 133,3 | E | A |
| LQWELL Ø 22 | 1980 lm | 18 W | 110,0 | E | E |
| ORALUCE Ø 28 | 2400 lm | 24 W | 100,0 | F | F |
| Lepro IP44 | 2400 lm | 24 W | 100,0 | F | D im Label, A++ im Feld |
Zwei von fünf stimmen. Bei den drei anderen liegt der Buchstabe im Angebot nicht dort, wo die eigenen Zahlen ihn hinstellen.
Das ist ein deutlich schlechteres Ergebnis als bei den Stehlampen, wo vier von acht prüfbaren Angaben stimmten — bei derselben Sichtbarkeit der Zahlen.
Drei Leuchten mit 18 Watt
Der Vergleich enthält eine Gegenprobe, die sich von selbst ergibt: Drei der fünf Leuchten nehmen exakt 18 Watt auf.
| Leuchte | Leistung | Lichtstrom | ergibt |
|---|---|---|---|
| LQWELL Ø 22 | 18 W | 1980 lm | 110,0 lm/W |
| BRILONER | 18 W | 2400 lm | 133,3 lm/W |
| Ø 30 mit 3600 lm | 18 W | 3600 lm | 200,0 lm/W |
Dieselbe Leistungsaufnahme, drei Lichtströme, Faktor 1,8 dazwischen.
Technisch ist ein Unterschied von 1980 zu 2400 Lumen bei gleicher Leistung völlig normal — 110 gegen 133 Lumen je Watt trennt eine gute von einer sehr guten LED. Der Sprung auf 3600 Lumen ist etwas anderes. Er verlangt 200 Lumen je Watt, und das ist ein Wert, den einzelne Leuchtmittel unter Laborbedingungen erreichen, Komplettleuchten mit Gehäuse, Streuscheibe und Vorschaltelektronik praktisch nie.
Das Angebot selbst liefert das Gegenargument mit. Sein Energielabel zeigt F, also 85 bis unter 110 Lumen je Watt. Bei 18 Watt entspräche das 1530 bis 1980 Lumen: fast genau dem Wert, den die LQWELL angibt.
Welche Zahl stimmt, können wir nicht entscheiden. Was wir sagen können: Von den drei Zahlen in diesem Angebot — 3600 Lumen, Klasse B im Datenfeld, Klasse F im Label — können höchstens zwei zusammenpassen, und die dritte widerspricht ihnen.
Die abgeschaffte Klasse. Ein Angebot dieses Vergleichs trägt im Datenfeld Energieeffizienzklasse den Wert A++.
Diese Stufe gibt es nicht mehr. Die alte Skala hatte sie eingeführt, weil sie nach oben ausgereizt war: Als praktisch jedes Leuchtmittel A erreichte, wurden A+, A++ und A+++ angehängt. 2021 wurde die Skala neu gestaffelt — alles rutschte nach unten, die Plusklassen entfielen, und die neue Spitze A blieb bewusst nahezu leer.
Es ist nicht das erste Mal, dass uns eine abgeschaffte Klasse begegnet. Im Themenbereich Aquarienbeleuchtung nannte ein Angebot A+++. Beide Fälle zeigen dasselbe: Ein Datenfeld, das einmal befüllt wurde, wird nicht nachgepflegt, wenn sich die Regeln ändern.
Für einen Käufer ist das ein brauchbares Warnsignal. Wer im Jahr 2026 in einem Angebot A+, A++ oder A+++ liest, weiß, dass diese Angabe mindestens fünf Jahre alt ist oder aus einer Vorlage stammt, die niemand geprüft hat.
Das Energielabel desselben Angebots zeigt übrigens D, und die Rechnung ergibt F. Drei Aussagen zur selben Frage in einem Angebot.
Was eine flache Deckenleuchte leistet
Diese Bauart ist die schlichteste, die es gibt: eine runde oder eckige Scheibe, wenige Zentimeter hoch, direkt an die Decke geschraubt. Kein Pendel, kein Schirm, keine Fassung.
Sie ist damit die einzige Leuchte, die in einem niedrigen Raum nicht stört. In einem Bad mit 2,20 Metern Deckenhöhe, unter einer Dachschräge oder in einem Flur, durch den man einen Schrank tragen muss, ist jede Bauhöhe über zehn Zentimetern ein praktisches Problem.
Sie ist außerdem die einzige, die sich vollständig schließen lässt. Eine Leuchte ohne Öffnungen nach oben oder unten hält Feuchtigkeit und Staub draußen. Und genau darum geht es bei der Schutzart IP44, die vier der fünf Angebote nennen.
Drei praktische Folgen hat die Bauart.
Das Licht kommt aus einer Fläche. Anders als bei einer Glühbirne hinter einem Schirm sitzt hier eine Reihe von LED-Punkten hinter einer milchigen Scheibe. Das erzeugt weiches Licht mit wenig Schattenkanten — im Bad angenehm, weil man sich darin ansieht.
Die Leuchte wird warm, und die Wärme kann nur nach oben. An einer Betondecke ist das unkritisch. In einer abgehängten Decke aus Gipskarton mit Dämmung darüber sammelt sich die Wärme, und Wärme ist der Hauptgrund, warum LED-Module nachlassen. Keines der fünf Angebote sagt etwas dazu.
Es gibt nichts zu warten. Kein Leuchtmittel, kein Glas zum Abnehmen, keine Fassung. Das ist bequem, solange es funktioniert, und endgültig, wenn nicht. Wie lange es funktioniert, sagt keines der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs: die Lebensdauer in Stunden steht bei einem einzigen, und das ist eine Wohnzimmerleuchte.
Welche Lichtfarbe ins Bad gehört
Vier der fünf Leuchten haben eine feste Farbtemperatur, die fünfte ebenfalls. Keine lässt sich umschalten — anders als in der Wohnzimmergruppe, wo alle fünf zwischen 3000 und 6500 Kelvin wählen lassen.
Die Werte dieses Vergleichs: 3000, 4000, 4000 und 6500 Kelvin.
| Kelvin | Wirkung | üblich in |
|---|---|---|
| 2700 bis 3000 | warm, gelblich | Wohnzimmer, Schlafzimmer |
| 4000 | neutral, sachlich | Bad, Küche, Arbeitsplatz |
| 6500 | kalt, tageslichtweiß | Werkstatt, Keller |
Für ein Bad ist neutralweiß um 4000 Kelvin die gängige Wahl, weil Hauttöne darunter natürlicher wirken als unter warmem Licht und der Raum nicht nach Kellergewölbe aussieht. Zwei der fünf Leuchten liegen dort.
Eine liegt bei 3000 Kelvin und damit im warmen Bereich — angenehm für ein Gästebad oder ein Bad, das abends als Rückzugsort dient, weniger geeignet zum Schminken oder Rasieren.
Eine liegt bei 6500 Kelvin, und das ist kaltweißes Tageslicht. In einem Bad wirkt das nüchtern bis unangenehm; in einem Kellerraum, einer Waschküche oder einer Garage ist es genau richtig. Das Angebot bewirbt die Leuchte für Bad, Flur und Küche, und für keinen dieser drei Räume ist 6500 Kelvin die naheliegende Wahl.
Weil die Farbtemperatur hier fest ist, ist sie eine Kaufentscheidung. Anders als bei einer Leuchte mit E27-Fassung lässt sie sich später nicht durch eine andere Birne ändern, und anders als bei den umschaltbaren Wohnzimmerleuchten lässt sie sich nicht am Gerät korrigieren. Wer sich vertut, hat eine Leuchte mit der falschen Lichtfarbe an der Decke.
Wofür IP44 steht
Vier der fünf Angebote nennen die Schutzart IP44. Es ist die häufigste Angabe dieser Gruppe und die einzige, die etwas über die Eignung fürs Bad sagt.
Die beiden Ziffern bedeuten Verschiedenes. Die erste steht für den Schutz gegen feste Fremdkörper, die zweite für den Schutz gegen Wasser.
| Ziffer | erste Stelle | zweite Stelle |
|---|---|---|
| 0 | kein Schutz | kein Schutz |
| 2 | Finger | Tropfwasser bis 15 Grad Neigung |
| 4 | Draht über 1 mm | Spritzwasser aus allen Richtungen |
| 5 | staubgeschützt | Strahlwasser |
| 7 | — | zeitweiliges Untertauchen |
IP44 heißt also: geschützt gegen Fremdkörper ab einem Millimeter und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Das ist für eine Deckenleuchte im Bad die übliche und in aller Regel ausreichende Angabe — an der Decke landet kein Strahlwasser.
Eine Leuchte dieses Vergleichs nennt keine Schutzart. Sie taucht in Suchergebnissen für Badleuchten auf, sieht aus wie die anderen vier und kostet ähnlich. Ohne Angabe lässt sich nicht beurteilen, ob sie ins Bad gehört, und eine fehlende Angabe ist kein Beleg dafür, dass das Produkt sie nicht erfüllt, sondern nur dafür, dass das Angebot sie nicht macht.
Was in keinem der fünfzehn Angebote dieses Themenbereichs steht, ist ein Prüfzeichen. Kein TÜV, kein GS, kein VDE: bei Geräten, die fest an die Hausinstallation angeschlossen werden und in vier von fünf Fällen in einem Feuchtraum hängen sollen.
Warum diese Gruppe besser beschrieben ist
Die Badleuchten dieses Themenbereichs sind mit Abstand die günstigsten — 7,99 bis 21,99 Euro gegen 28 bis 80 Euro bei den großen Wohnzimmerleuchten. Und sie sind die besser beschriebenen.
| Badleuchten | Wohnzimmerleuchten | |
|---|---|---|
| Lichtstrom genannt | 5 von 5 | 3 von 5 |
| Schutzart genannt | 4 von 5 | 1 von 5 |
| Durchmesser genannt | 4 von 5 | 3 von 5 |
| Durchschnittspreis | rund 17 € | rund 53 € |
Das ist die Umkehrung dessen, was man erwarten würde, und es ist uns in dieser Form schon bei den Aquarien begegnet: Dort waren die nackten Glasbecken vollständiger beschrieben als die teureren Komplettsets.
Eine Erklärung liegt nahe, belegen können wir sie nicht. Eine Badleuchte hat nichts, womit sich sonst werben ließe. Keine Fernbedienung, kein Farbwechsel, kein Sternenhimmel, keine App. Was bleibt, sind Lumen, Watt, Durchmesser und IP-Schutzart, also genau die Angaben, die einen Vergleich tragen.
Eine große Wohnzimmerleuchte dagegen wird über Aussehen und Ausstattung verkauft. Die Zahl konkurriert dort mit fünf Werbeversprechen um denselben Platz im Angebot, und sie verliert.
Der Befund gilt in diesem Themenbereich für die Sichtbarkeit, nicht für die Richtigkeit. Bei den Badleuchten sind alle fünf Angaben prüfbar, und drei stimmen nicht. Bei den Wohnzimmerleuchten sind drei prüfbar, und keine stimmt.
Was der Vergleich mit den anderen Lichtmärkten zeigt
Diese fünf Badleuchten sind die vierte Gruppe, die wir mit derselben Frage untersucht haben: Steht der Lichtstrom im Angebot, und passt die Klasse dazu?
| Markt | Lichtstrom genannt | Label mit Buchstabe | prüfbar | davon richtig |
|---|---|---|---|---|
| Aquarienbeleuchtung | 6 von 15 | 4 von 15 | 4 | 0 |
| Spiegelschränke | 2 von 15 | 0 von 15 | 0 | — |
| Stehlampen | 9 von 15 | 14 von 15 | 8 | 4 |
| Deckenleuchten | 8 von 15 | 14 von 15 | 8 | 2 |
Die Sichtbarkeit ist bei Stehlampen und Deckenleuchten praktisch gleich. Vierzehn von fünfzehn Angeboten tragen in beiden Märkten ein Label, acht beziehungsweise neun nennen einen Lichtstrom, in beiden Fällen sind acht Angaben nachrechenbar.
Die Trefferquote halbiert sich trotzdem. Bei den Stehlampen stimmten vier von acht, hier stimmen zwei.
Das beantwortet eine Frage, die der Themenbereich Stehlampen offengelassen hatte. Dort hatten wir festgestellt, dass die Sichtbarkeit der Lichtdaten der Warenkategorie folgt: Ein Spiegelschrank ist ein Möbel und nennt fast nichts, eine Aquarienleuchte ist Zubehör und nennt wenig, eine Stehlampe ist eine Leuchte und nennt viel. Offen war, ob die Richtigkeit der Warenkategorie ebenfalls folgt.
Sie folgt ihr nicht. Eine Deckenleuchte ist noch eindeutiger eine Leuchte als eine Stehlampe. Ihre Zahlen stehen genauso oft da — und stimmen halb so oft.
Was daraus folgt, ist unbequem und einfach zugleich: Die Kennzeichnungspraxis ist keine Eigenschaft des Regals, in dem ein Produkt steht. Sie ist eine Eigenschaft der einzelnen Angebote, und die lässt sich nur an der einzelnen Zahl prüfen.
Was ein Käufer daraus macht
Aus den Zahlen dieses Vergleichs lassen sich vier Schritte ableiten, die ohne Vertrauen in das Label auskommen.
Die Rechnung selbst machen. Lumen geteilt durch Watt. In dieser Gruppe geht das bei allen fünf Angeboten, und sie dauert zehn Sekunden.
| Ergebnis | Einordnung |
|---|---|
| über 180 lm/W | für eine Komplettleuchte unwahrscheinlich |
| 130 bis 180 lm/W | sehr gut |
| 100 bis 130 lm/W | gut |
| 85 bis 100 lm/W | üblich |
| unter 85 lm/W | schwach |
Bei Widersprüchen den niedrigeren Wert nehmen. Wo ein Angebot zwei Aussagen zur selben Frage macht — Datenfeld gegen Label, Titel gegen Text —, ist der niedrigere in aller Regel der, mit dem man nicht enttäuscht wird. Bei der 3600-Lumen-Leuchte dieses Vergleichs bedeutet das: mit rund 1980 Lumen rechnen, wie das eigene Label es nahelegt.
Die Schutzart suchen, nicht voraussetzen. Vier von fünf nennen IP44, eines nennt nichts. Eine fehlende Angabe belegt nicht, dass das Produkt die Anforderung nicht erfüllt — sie belegt nur, dass man es nicht weiß.
Die Farbtemperatur ernst nehmen. Sie ist bei dieser Bauart fest und lässt sich weder am Gerät umschalten noch später durch eine andere Birne ändern. 4000 Kelvin ist die gängige Wahl fürs Bad, 3000 für ein Bad mit Wohncharakter, 6500 für Keller und Werkstatt.
Was sich nicht sagen lässt: wie lange die Leuchten halten, wie natürlich Farben darunter wirken und ob die Elektronik flimmert. Zur Lebensdauer, zum Farbwiedergabeindex und zum Flimmerindex nennt keines dieser fünf Angebote eine Zahl. Und bei einer Leuchte mit fest verbautem Leuchtmittel entscheidet die erste dieser drei Zahlen darüber, wie lange die Anschaffung hält.
Was der Raumbezug hier zeigt
Zwei der fünf Angebote nennen eine Raumgröße, und der Vergleich zwischen ihnen ist aufschlussreicher als jede einzelne Angabe.
| Angebot | Lichtstrom | Raum laut Angebot | ergibt |
|---|---|---|---|
| Ø 30 mit 3600 lm | 3600 lm | 9 bis 15 m² | 240 bis 400 lm/m² |
| Lepro IP44 | 2400 lm | 16 bis 20 m² | 120 bis 150 lm/m² |
Der eine Anbieter setzt bis zu dreimal so viel Licht je Quadratmeter an wie der andere.
Nimmt man das dritte Angebot dieses Themenbereichs mit einer Raumangabe hinzu — 2400 Lumen für 20 bis 25 Quadratmeter aus dem Wohnzimmervergleich —, wird die Spanne noch größer: 96 bis 400 Lumen je Quadratmeter, also Faktor 4,2.
Und ein Detail macht es besonders deutlich: Zwei Leuchten mit exakt 2400 Lumen empfehlen 16 bis 20 und 20 bis 25 Quadratmeter. Dieselbe Lichtmenge, zwei verschiedene Räume, keine Erklärung.
Die Rechnung dahinter steht im Ratgeber zur Raumgröße; was der Anschluss an der Decke verlangt, im Ratgeber zur Montage, und die Übersicht über alle fünfzehn Angebote in der Kaufberatung Deckenleuchten. Für diesen Vergleich genügt der Schluss: Die Raumangabe ist zum ersten Mal da und trägt noch keine Entscheidung — dafür müssten die Anbieter sich auf eine Rechnung einigen.
Was der Durchmesser entscheidet. Die vier bezifferten Leuchten dieses Vergleichs messen 22, 28, 29,3 und 30 Zentimeter. Das ist eine enge Spanne, und sie hat einen praktischen Grund: Eine flache Deckenleuchte deckt die Deckendose ab, und die sitzt in aller Regel nicht genau dort, wo man sie gern hätte. Je größer die Scheibe, desto großzügiger ist der Spielraum bei der Montage: eine Leuchte mit 30 Zentimetern verzeiht eine schief sitzende Dose, eine mit 22 nicht. Umgekehrt wirkt eine große Scheibe in einem kleinen Bad schnell wuchtig, besonders bei niedriger Decke. Als Erfahrungswert aus der Praxis: In einem Bad bis vier Quadratmetern reichen 22 bis 25 Zentimeter, darüber sind 28 bis 30 die üblichere Wahl. Diese Zahlen stehen in keinem der fünfzehn Angebote.
Was beim Anschluss zu bedenken ist. Alle fünf Leuchten werden an eine vorhandene Deckendose angeschlossen. Im Bad kommt eine Frage hinzu, die im Wohnzimmer keine Rolle spielt: Wo genau im Raum hängt die Leuchte? Über einer Badewanne oder in einer Dusche gelten strengere Anforderungen als über dem Waschbecken oder in der Raummitte, und sie betreffen nicht nur die Schutzart, sondern auch die Spannung, mit der ein Betriebsmittel dort versorgt werden darf. Keines der fünf Angebote sagt etwas dazu; alle nennen lediglich ihre Schutzart und überlassen die Zuordnung dem Käufer. Wer eine Leuchte über einer Wanne oder in einer Dusche plant, klärt das vorher mit einer Fachkraft; das ist eine Frage der Elektroinstallation und nicht der Produktauswahl.
Und was die Bauhöhe angeht. Keines der fünf Angebote nennt sie im Text. Flache Deckenleuchten dieser Art liegen erfahrungsgemäß zwischen drei und sieben Zentimetern, und in einem Bad mit 2,20 Metern Deckenhöhe ist das der Unterschied zwischen unauffällig und im Weg. Wer eine Dachschräge oder eine abgehängte Decke hat, misst vorher nach, und rechnet damit, dass die Angabe im Maßfeld eines Angebots nicht zwingend die Bauhöhe meint. In diesem Themenbereich tragen mehrere Maßfelder Werte, die sich einer Achse nicht zuordnen lassen.
Was der Preis in dieser Gruppe bedeutet. Die fünf Leuchten kosten zwischen 7,99 und 21,99 Euro. Rechnet man den Preis auf die Lichtmenge um, ergeben sich vier bis neun Euro je tausend Lumen — gegen zehn bis zwölf Euro bei den großen Wohnzimmerleuchten. Die günstigste Bauart des Themenbereichs ist damit auch die, die das Licht am günstigsten liefert. Was sie nicht liefert, ist Ausstattung: keine Fernbedienung, keine Dimmfunktion, keine Farbwahl. Wer eine Deckenleuchte für einen Raum braucht, in dem das Licht entweder an oder aus ist — Bad, Flur, Abstellraum, Waschküche —, zahlt für diese Ausstattung nichts und bekommt trotzdem das bessere Datenblatt. Das ist das nützlichste praktische Ergebnis dieses Vergleichs.
Kleines Glossar. Lichtstrom in Lumen ist die gesamte Lichtmenge einer Leuchte. Lichtausbeute in Lumen je Watt ist der Quotient aus Lichtstrom und Leistung. IP44 bezeichnet den Schutz gegen Fremdkörper ab einem Millimeter und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. A++ ist eine Klasse der bis 2021 geltenden Skala; sie existiert nicht mehr.
Prüfweg und Einschränkungen. Alle Angaben stammen aus den Angebotsseiten, erhoben am 29.08.2026. Wir haben keine der Leuchten in der Hand gehabt und nichts gemessen.
Alle Lichtausbeuten sind eigene Rechnungen aus zwei Angaben desselben Angebots. Die daraus abgeleiteten Klassen folgen den Grenzen der Verordnung (EU) 2019/2015.
Das Energielabel haben wir aus der Angebotsseite ausgelesen, so wie es einem Käufer angezeigt wird, nicht aus dem Datenfeld. Bei zwei Angeboten dieses Vergleichs weichen beide voneinander ab, und wir nennen dann beide.
Wir können nicht sagen, welcher Wert bei der 3600-Lumen-Leuchte stimmt. Wir halten 200 Lumen je Watt für eine Komplettleuchte für unwahrscheinlich und sagen, warum; entschieden ist damit nichts. Der Vergleich führt sie mit ihrer eigenen Angabe.
Wir sagen nicht, dass eine Klassenangabe absichtlich falsch ist. Möglich sind ein Fehler beim Einpflegen, eine Angabe für ein anderes Modell derselben Reihe oder eine Messung nach einem anderen Verfahren. Wir sagen, was sich rechnen lässt.
Wir verdienen an Käufen über die Links auf dieser Seite. Das ändert nichts an der Reihenfolge: Auf den Plätzen eins und zwei stehen die beiden günstigsten Angebote des Vergleichs.
Feld für Feld durch die fünf
Fünf Merkmale, fünf Anbieter, ein Stichtag. Ob eine genannte Zahl zutrifft, steht auf einem anderen Blatt.
| Modell | Lichtstrom | Leistung | Lichtausbeute | Schutzart | Klasse im Angebot | davon |
|---|---|---|---|---|---|---|
| LQWELL Ø 22 | Lichtstrom: 1980 lm | Leistung: 18 W | Lichtausbeute: 110.0 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: E | 5/5 |
| ORALUCE Ø 28 | Lichtstrom: 2400 lm | Leistung: 24 W | Lichtausbeute: 100.0 lm/W | Schutzart: nicht genannt | Klasse im Angebot: F | 5/5 |
| Lepro IP44 | Lichtstrom: 2400 lm | Leistung: 24 W | Lichtausbeute: 100.0 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: A++ | 5/5 |
| BRILONER 18 W | Lichtstrom: 2400 lm | Leistung: 18 W | Lichtausbeute: 133.3 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: A | 5/5 |
| Ø 30 mit 3600 lm | Lichtstrom: 3600 lm | Leistung: 18 W | Lichtausbeute: 200.0 lm/W | Schutzart: IP44 | Klasse im Angebot: B | 5/5 |
| beziffert von | 5/5 | 5/5 | 5/5 | 5/5 | 5/5 |
Gefüllter Punkt: Der Anbieter beziffert den Wert. Leerer Ring: Fehlanzeige. Der Zustand steht zusätzlich in jeder Zelle als Text für Screenreader.
Wie viel Licht aus einem Watt wird
Eigene Rechnung aus Lichtstrom und Leistung des jeweiligen Angebots.
Häufige Fragen
- Welche Schutzart braucht eine Deckenleuchte im Bad?
- Das hängt davon ab, wo im Bad sie hängt. IP44 bedeutet Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und ist die übliche Angabe für Badleuchten; vier der fünf Angebote dieses Vergleichs nennen sie.
- Wie viele Lumen braucht eine Badleuchte?
- Zwei Angebote dieses Vergleichs nennen eine Raumgröße, und sie widersprechen sich: 2400 Lumen für 16 bis 20 Quadratmeter beim einen, 3600 Lumen für 9 bis 15 beim anderen — 120 gegen bis zu 400 Lumen je Quadratmeter.
- Was bedeutet A++ bei einer Lampe?
- Nichts mehr. Die Stufen A+, A++ und A+++ wurden 2021 abgeschafft und durch die Skala A bis G ersetzt. Ein Angebot dieses Vergleichs trägt A++ trotzdem noch im Datenfeld.
- Sind 3600 Lumen aus 18 Watt möglich?
- Das wären 200 Lumen je Watt und damit Klasse B — ein Wert, den Komplettleuchten praktisch nie erreichen. Das Energielabel desselben Angebots zeigt F.
- Warum sind Badleuchten besser beschrieben als Wohnzimmerleuchten?
- Eine Vermutung: Sie haben keine Ausstattung, mit der sich werben ließe. Wo keine Fernbedienung und kein Farbwechsel steht, bleibt nur die Zahl.
- Kann man das Leuchtmittel einer Badleuchte tauschen?
- Bei diesen fünf nicht, die LED ist fest verbaut. Zwei Angebote tragen trotzdem ein Sockelfeld mit E27 beziehungsweise GU10.
- Wie groß sollte eine Badleuchte sein?
- Die Durchmesser dieses Vergleichs reichen von 22 bis 30 Zentimetern. Der Durchmesser folgt der Raumgröße und dem Abstand zu den Wänden, nicht der Lichtmenge.
Wer diesen Artikel verantwortet

Fachredaktion Wohnen und Einrichten
Schreibt über Bad, Beleuchtung und Aufbewahrung.
Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Haushaltsprodukte
Wie wir bewerten
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
- Aufwand für Aufbau und Pflege
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 29.08.2026
- Aktualisiert
- 29.08.2026
- Geprüft
- 29.08.2026
- Quellen
- 6
Änderungsverlauf
- 29.08.2026: Erhoben und angelegt. Alle Lichtausbeuten und die daraus abgeleiteten Klassen sind eigene Rechnungen aus Angebotsangaben und im Text als solche gekennzeichnet.
Belege
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Lepro 24 W — Datenfeld A++, Energielabel D
Nennt 2400 Lumen bei 24 Watt, 3000 Kelvin, IP44 und einen Durchmesser von 29,3 cm. Der Text empfiehlt einen Raum von 16 bis 20 Quadratmetern. Das Datenfeld Energieeffizienzklasse trägt A++, das Energielabel zeigt D.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot Ø 30 cm mit 3600 Lumen bei 18 Watt
Nennt 3600 Lumen bei 18 Watt, 6500 Kelvin, IP44 und 30 cm Durchmesser. Der Text empfiehlt 9 bis 15 Quadratmeter. Das Datenfeld nennt Klasse B, das Energielabel F. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 200,0 Lumen je Watt.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot LQWELL 18 W — 1980 Lumen, Klasse E
Nennt 1980 Lumen bei 18 Watt, 4000 Kelvin, IP44 und 22 cm Durchmesser. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse E. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 110,0 Lumen je Watt — exakt die Untergrenze der Klasse E. Das Sockelfeld trägt GU10.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot ORALUCE 24 W — 2400 Lumen, Klasse F
Nennt 2400 Lumen bei 24 Watt, 4000 Kelvin und 28 cm Durchmesser. Datenfeld und Energielabel nennen Klasse F. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 100,0 Lumen je Watt. Eine Schutzart nennt das Angebot nicht.
- Händler- oder Marktdatenamazon.deAngebot BRILONER 18 W — 2400 Lumen, Energielabel A
Nennt 2400 Lumen bei 18 Watt, 4000 Kelvin und IP44. Das Datenfeld Energieeffizienzklasse trägt statt eines Buchstabens das Wort „Energieeffizient“, das Energielabel zeigt A. Aus den eigenen Zahlen errechnen sich 133,3 Lumen je Watt. Das Sockelfeld trägt „E26 Medium“.
- Institution oder Normeur-lex.europa.euVerordnung (EU) 2019/2015 — Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen
Delegierte Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung von Lichtquellen. Sie legt die Skala A bis G fest; die Grenzen liegen bei 210, 185, 160, 135, 110 und 85 Lumen je Watt. Die Stufen A+, A++ und A+++ der alten Skala sind mit ihr entfallen.




