Futterstationen Katze·14 Min Lesezeit·5 Modelle im Vergleich

Futterautomat für Katzen, was eine Portion wirklich wiegt

Schneckenautomaten messen Volumen und versprechen Gramm. Wofür die Grammangabe gilt, sagt keiner der fünf Anbieter, und für Nassfutter taugt die Bauart gar nicht.

Clara Busch, Fachredaktion HaustierVon Clara BuschFachredaktion Haustier
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Kurz gesagt

Es gibt zwei Bauarten, und sie lösen verschiedene Aufgaben. Schneckenautomaten mit Vorratsbehälter geben Trockenfutter portionsweise aus und werben mit Grammangaben — 10 Gramm je Portion beim einen, 5 bis 80 Gramm beim anderen. Technisch messen sie aber Volumen, nicht Gewicht, und keiner der Anbieter sagt, für welches Futter die Grammzahl gilt. Wie unzuverlässig volumetrisches Portionieren ist, zeigt eine Untersuchung mit 100 Hundehaltern: Die Abweichungen reichten von 48 Prozent zu wenig bis 152 Prozent zu viel. Napfautomaten mit Deckeln geben dagegen keine Portionen aus — sie öffnen zur eingestellten Zeit einen vorher von Hand gefüllten Napf und sind damit die einzige Bauart für Nassfutter.

ModellBauartFassungsvermögenPortionsangabeMahlzeiten pro TagStromausfallNassfutterAnsehen (Partnerlink)
PETLIBRO Futterautomat mit WLAN und Akku
PETLIBRO WiFi

PETLIBRO

Feinste Portionsstufen

Schneckenautomat mit Vorratsbehälter2 l5 bis 80 g je Portionbis zu 10Akku 5.200 mAh, bis zu 30 Tagenein
Closer Pets C500 Futterautomat mit Digitaltimer
Closer Pets C500

Closer Pets

Für fünf Mahlzeiten Nassfutter, nur hier

Napfautomat mit Deckeln5 × 330 g330 g je Napf, von Hand gefülltbis zu 5Digitaltimer, Netzunabhängigkeit nicht benanntja, mit Kühlakkus
Faroro Futterautomat 4 Liter
Faroro 4L

Faroro

Größter Vorrat

Schneckenautomat mit Vorratsbehälter4 l10 g je Portion, 1 bis 30 Portionen1 bis 6USB-Betrieb plus D-Batterien als Reservenein
Napfautomat mit Deckeln2 × 400 g400 g je Napf, von Hand gefüllt2Quarzuhr, kein Netzstrom nötigja, mit Eisbeutel
Napfautomat mit Deckeln2 × 355 ml1½ Cups je Fach, also 355 ml21 AA-Batterie, nicht enthaltennein, nur trocken oder halbfeucht
Angaben der Hersteller, geprüft gegen die im Artikel genannten Quellen. Keine Preisspalte: Preise ändern sich zu schnell, um in einer Tabelle zu stehen. Keine Gesamtnote: wir testen nicht selbst. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
1Feinste PortionsstufenPremium

PETLIBRO

PETLIBRO Futterautomat mit WLAN und Akku

Feinste Portionsstufen: Von 5 bis 80 Gramm je Portion und bis zu zehn Mahlzeiten am Tag — die feinste Abstufung im Feld und die einzige, die kleine Portionen über den Tag verteilt zulässt. Für Katzen, die von Natur aus viele kleine Mahlzeiten fressen, ist das die passende Aufteilung.

Akkubetriebener Automat mit App-Steuerung, Edelstahlnapf und Meldungen bei niedrigem Futterstand. Der Anbieter verzichtet bewusst auf Bedientasten am Gerät, damit die Katze nicht lernt, selbst Futter auszulösen — ein Detail, das man erst zu schätzen weiß, wenn man es einmal erlebt hat. Die Grammangabe bleibt trotzdem eine Volumenumrechnung.

Bauart
Schneckenautomat mit Vorratsbehälter
Fassungsvermögen
2 l
Portionsangabe
5 bis 80 g je Portion
Mahlzeiten pro Tag
bis zu 10
Stromausfall
Akku 5.200 mAh, bis zu 30 Tage
Nassfutter
nein

Dafür spricht

  • Feinste Portionsstufen im Feld, 5 bis 80 g
  • Bis zu 30 Tage Betrieb ohne Steckdose
  • Keine Bedientasten am Gerät, die die Katze auslösen könnte
  • Edelstahlnapf, alle Teile außer Motor spülmaschinenfest

Dagegen spricht

  • Nur Trockenfutter
  • Grammangabe ohne Bezug auf ein bestimmtes Futter
  • Setzt App und 2,4-GHz-WLAN voraus
  • Teuerstes Modell des Vergleichs
Passt für:
Für alle, die viele kleine Portionen über den Tag verteilen und aus der Ferne nachsehen will.
Passt nicht für:
Nassfutter und Haushalte ohne WLAN im 2,4-GHz-Band.
2Für fünf Mahlzeiten Nassfutter, nur hierMittelklasse

Closer Pets

Closer Pets C500 Futterautomat mit Digitaltimer

Für fünf Mahlzeiten Nassfutter, nur hier: Fünf Edelstahlnäpfe zu je 330 Gramm, dazu zwei Kühlakkus. Das ist die einzige Konstruktion im Feld, die Nass- oder Rohfutter über einen ganzen Tag in mehreren Mahlzeiten ausgeben kann — Schneckenautomaten können das grundsätzlich nicht.

Ein Karussell mit fünf Edelstahlnäpfen, das zur eingestellten Zeit den nächsten Napf freigibt. Portioniert wird von Hand — was der Nachteil dieser Bauart ist und zugleich ihr Vorteil: Wer mit der Küchenwaage abfüllt, hat die genaueste Portion des ganzen Feldes.

Bauart
Napfautomat mit Deckeln
Fassungsvermögen
5 × 330 g
Portionsangabe
330 g je Napf, von Hand gefüllt
Mahlzeiten pro Tag
bis zu 5
Stromausfall
Digitaltimer, Netzunabhängigkeit nicht benannt
Nassfutter
ja, mit Kühlakkus

Dafür spricht

  • Einzige Bauart im Feld für mehrere Nassfuttermahlzeiten
  • Fünf Edelstahlnäpfe, spülmaschinenfest
  • Zwei Kühlakkus im Lieferumfang
  • Sabotagesicherer Verschluss ausgewiesen

Dagegen spricht

  • Portionieren bleibt Handarbeit
  • Auf fünf Mahlzeiten begrenzt
  • Edelstahlsorte nicht benannt
  • Verhalten bei Stromausfall nicht beschrieben
Passt für:
Nassfutter, Rohfutter und alle, die selbst abwiegen wollen.
Passt nicht für:
Wer nur nachfüllen und nicht portionieren möchte, greift besser woanders zu.
3Größter VorratEinsteigerklasse

Faroro

Faroro Futterautomat 4 Liter

Größter Vorrat: Vier Liter Vorratsbehälter, nach Anbieterangabe für 15 bis 20 Tage. Das ist der größte Vorrat im Vergleich und der Grund, aus dem man einen Schneckenautomaten überhaupt kauft: nachfüllen, nicht täglich befüllen.

Der größte Vorratsbehälter des Feldes zum kleinsten Preis unter den Schneckenautomaten. Die Portion ist in Zehn-Gramm-Schritten einstellbar — nominell. Was zehn Gramm sind, hängt am Futter, und der Anbieter sagt nicht, für welches er gerechnet hat.

Bauart
Schneckenautomat mit Vorratsbehälter
Fassungsvermögen
4 l
Portionsangabe
10 g je Portion, 1 bis 30 Portionen
Mahlzeiten pro Tag
1 bis 6
Stromausfall
USB-Betrieb plus D-Batterien als Reserve
Nassfutter
nein

Dafür spricht

  • Mit 4 l der größte Vorrat im Vergleich
  • Doppelte Stromversorgung, USB und Batterien
  • Transparenter Behälter zur Füllstandskontrolle
  • Günstigster Schneckenautomat des Feldes

Dagegen spricht

  • Kleinste Portion 10 g, nicht feiner teilbar
  • Nur bis zu 6 Mahlzeiten am Tag
  • Nur Trockenfutter
  • Grammangabe ohne Bezug auf ein bestimmtes Futter
Passt für:
Wer selten nachfüllen will und Trockenfutter in festen Portionen gibt.
Passt nicht für:
Geht an allen vorbei, die Portionen unter zehn Gramm braucht.
4Einsteigerklasse

Cat Mate

Cat Mate C200 Futterautomat für zwei Mahlzeiten

Die einfachste Konstruktion des Vergleichs und die einzige, die ohne Elektronik auskommt: zwei Näpfe, zwei 48-Stunden-Quarzuhren, ein Eisbeutel. Was nicht ausfallen kann, ist hier das Verkaufsargument — und die Näpfe fassen mit 400 Gramm mehr als jeder andere im Feld.

Bauart
Napfautomat mit Deckeln
Fassungsvermögen
2 × 400 g
Portionsangabe
400 g je Napf, von Hand gefüllt
Mahlzeiten pro Tag
2
Stromausfall
Quarzuhr, kein Netzstrom nötig
Nassfutter
ja, mit Eisbeutel

Dafür spricht

  • Läuft ohne Netzstrom, nur mit Quarzuhr
  • Größte Näpfe im Feld mit je 400 g
  • Eisbeutel im Lieferumfang
  • Deckel und Schüsseln spülmaschinenfest

Dagegen spricht

  • Nur zwei Mahlzeiten
  • Keine Portionierung, nur Zeitsteuerung
  • Timer auf 48 Stunden begrenzt
  • Materialsorte der Näpfe bleibt offen
Passt für:
Ein bis zwei Tage Abwesenheit mit Nassfutter, ohne Strom und ohne App.
Passt nicht für:
Mehr als zwei Mahlzeiten am Tag.
5Einsteigerklasse

PetSafe

PetSafe Futterautomat für zwei Mahlzeiten

Der günstigste Automat des Vergleichs und der einzige, der seine Kapazität in Millilitern angibt — abgeleitet aus anderthalb amerikanischen Cups. Die Zeitschaltung arbeitet in Halbstundenschritten über 24 Stunden. Für Nassfutter ist das Modell ausdrücklich nicht vorgesehen.

Bauart
Napfautomat mit Deckeln
Fassungsvermögen
2 × 355 ml
Portionsangabe
1½ Cups je Fach, also 355 ml
Mahlzeiten pro Tag
2
Stromausfall
1 AA-Batterie, nicht enthalten
Nassfutter
nein, nur trocken oder halbfeucht

Dafür spricht

  • Günstigstes Modell im Vergleich
  • Deckel für Katzenpfoten nicht zu öffnen
  • Zeitschaltung in 30-Minuten-Schritten
  • Herausnehmbares Fach, BPA-frei und spülmaschinenfest

Dagegen spricht

  • Kapazität nur als Volumen angegeben
  • Nur zwei Mahlzeiten, nur Trockenfutter
  • Batterie nicht im Lieferumfang
  • Keine Angabe zur Portionsgröße, nur zur Fachgröße
Passt für:
Zwei Trockenfuttermahlzeiten bei einem Tag Abwesenheit.
Passt nicht für:
Nassfutter und alle, die in Gramm denken.

Zwei Bauarten, zwei verschiedene Geräte. Unter dem Wort Futterautomat verkaufen sich zwei Konstruktionen, die kaum etwas gemeinsam haben außer der Zeitschaltuhr.

Der Schneckenautomat. Ein Vorratsbehälter, darunter eine Förderschnecke oder ein Kammerrad, das zur eingestellten Zeit eine bestimmte Menge in den Napf schiebt. Er füllt sich selbst nach, hält Vorrat für Tage bis Wochen und funktioniert nur mit Trockenfutter.

Der Napfautomat. Zwei bis fünf Näpfe unter Deckeln, die zur eingestellten Zeit freigegeben werden. Er portioniert nicht: das macht der Mensch beim Befüllen. Dafür kann er Nassfutter, und mit Kühlakku hält er es einige Stunden frisch.

Aus diesem Unterschied folgt fast alles Weitere. Wer Trockenfutter über den Tag verteilen will, braucht die erste Bauart. Wer Nassfutter füttert und über einen Tag abwesend ist, braucht die zweite. Es gibt kein Gerät, das beides gut kann.

Und es folgt daraus die Frage, um die es in diesem Vergleich hauptsächlich geht: Wie genau ist eine Portion, die eine Maschine ausgibt?

Die Grammangabe, die keine ist

Zwei der fünf Modelle sind Schneckenautomaten, und beide werben mit Gramm. Der eine nennt „10g pro Portion“ bei 1 bis 30 Portionen je Mahlzeit, der andere „Mahlzeiten zwischen 5-80g pro Portion“.

Das klingt nach einer Waage im Gerät. Es ist keine. Eine Förderschnecke schiebt ein festes Volumen weiter — wie viel Gramm darin liegen, hängt davon ab, was für Trockenfutter im Behälter ist.

Der Unterschied ist nicht theoretisch. Trockenfutter unterscheidet sich in Krokettengröße, Form und Dichte erheblich: Ein leichtes, großes, unregelmäßig geformtes Extrudat packt sich anders als ein kleines, dichtes, gleichmäßiges. Dieselbe Kammer liefert damit unterschiedliche Massen, und beide Anbieter sagen nicht, für welches Futter ihre Grammzahl gilt.

Wie groß solche Abweichungen bei volumetrischer Portionierung werden können, zeigt eine Untersuchung aus dem Veterinary Record. Hundert Hundehalter portionierten ein Viertel, ein halbes und ein ganzes Cup Trockenfutter mit drei verschiedenen Messhilfen. Die Abweichungen reichten „from a 48 percent underestimation to a 152 percent overestimation“ — je nach Messhilfe und Portionsgröße. Am schwierigsten war die kleinste Portion.

Das ist eine Untersuchung an Menschen mit Messbechern, nicht an Automaten. Sie ist trotzdem einschlägig, weil sie das Grundproblem beziffert: Volumen ist ein schlechtes Maß für Trockenfutter.

Es lohnt, sich den Mechanismus einmal vor Augen zu führen, weil er die Grenzen der Angabe erklärt. Eine Förderschnecke dreht sich um einen festen Winkel und schiebt dabei den Inhalt einer Kammer nach vorn. Was in dieser Kammer liegt, ordnet sich bei jedem Durchlauf etwas anders an — Kroketten sind keine Flüssigkeit, sie verkanten, rutschen nach und bilden Brücken. Deshalb schwankt schon bei ein und demselben Futter die ausgegebene Masse von Portion zu Portion, und deshalb ist die kleinste einstellbare Portion die unzuverlässigste. Genau dieses Muster zeigt auch die Untersuchung mit den Messbechern: Am schlechtesten fiel dort die kleinste der drei Portionen aus.

Was der Automat besser kann als der Mensch

An dieser Stelle wäre es zu einfach, den Automaten schlechtzureden. Er hat gegenüber dem Menschen mit dem Messbecher einen Vorteil, und der ist erheblich.

Er ist konstant. Dieselbe Kammer, dieselbe Bewegung, jedes Mal. Die Streuung zwischen zwei Portionen desselben Geräts mit demselben Futter ist klein — deutlich kleiner als die Streuung zwischen zwei Menschen, die ein Viertel Cup abschätzen.

Er vergisst nicht und schummelt nicht. Die häufigste Ursache für Übergewicht bei Katzen ist nicht die falsch bemessene Portion, sondern die zusätzliche zwischendurch.

Woran es fehlt, ist die Kalibrierung. Der Automat gibt zuverlässig immer dasselbe Volumen aus; ob dieses Volumen die richtige Menge ist, weiß er nicht.

Und genau das lässt sich in fünf Minuten selbst herstellen. Man stellt den Automaten auf eine Portion, lässt ihn zehn Portionen in eine Schüssel ausgeben und wiegt das Ergebnis auf einer Küchenwaage. Geteilt durch zehn ergibt das die tatsächliche Portionsmasse für dieses Futter. Danach rechnet man die Tagesration in Portionen um.

Diese Rechnung ist mit jedem Futterwechsel zu wiederholen. Sie steht in keiner Anleitung des Feldes: sie ist aber der einzige Weg, aus einer Volumenangabe eine Grammangabe zu machen.

Daraus ergibt sich die eine Empfehlung, die dieser Vergleich unabhängig vom Modell geben kann: Wer einen Schneckenautomaten kauft, kauft eine Küchenwaage dazu, falls keine im Haus ist. Sie kostet weniger als jedes Gerät des Feldes und macht aus einer nominellen Portionsangabe eine belastbare. Alles Weitere — App, Akku, Behältergröße — ist Komfort und ändert an der Dosierung nichts.

Was die fünf Anbieter beziffern

Wir haben für jedes Modell dieselben Angaben gesucht.

Modell Bauart Portionsangabe Nassfutter
PETLIBRO WiFi Schnecke 5 bis 80 g nein
Faroro 4L Schnecke 10 g je Portion nein
Closer Pets C500 Napf 330 g je Napf ja
Cat Mate C200 Napf 400 g je Napf ja
PetSafe Zwei Mahlzeiten Napf 355 ml je Fach nein

Drei der fünf geben eine Masse an, einer ein Volumen, und die Masseangaben meinen zweierlei: Bei den Schneckenautomaten ist es die ausgegebene Portion, bei den Napfautomaten das Fassungsvermögen eines Napfes. Unter derselben Einheit stehen zwei völlig verschiedene Größen.

Kein einziger Anbieter nennt das Futter, für das seine Grammangabe gilt. Kein einziger nennt eine Toleranz, also wie stark zwei Portionen voneinander abweichen dürfen.

Die Volumenangabe des fünften ist dabei die ehrlichste des Feldes, auch wenn sie sich schlechter liest: 355 Milliliter sind anderthalb amerikanische Cups, und ein Fassungsvermögen in Millilitern ist genau das, was ein Fach hat.

Wie viele Mahlzeiten sinnvoll sind

Bevor man ein Gerät nach seiner Mahlzeitenzahl auswählt, lohnt die Frage, wie viele es überhaupt sein sollten, denn die Spanne im Feld reicht von zwei bis zehn.

Katzen sind von ihrer Beute her auf viele kleine Mahlzeiten eingerichtet. Eine Maus hat rund dreißig Kilokalorien; eine Katze mittlerer Größe braucht am Tag ein Vielfaches davon. Wer das nachbildet, landet bei acht bis zwölf kleinen Portionen — und damit bei einer Zahl, die nur ein Gerät des Feldes erreicht.

Praktisch spricht trotzdem einiges für weniger Mahlzeiten.

Zwei bis drei ist der Normalfall in deutschen Haushalten und funktioniert bei den meisten Katzen problemlos. Er passt zu Nassfutter und zu einem Alltag, in dem morgens und abends jemand da ist.

Vier bis sechs ist die sinnvolle Aufteilung für Trockenfutter, besonders bei Tieren, die zu hastigem Fressen und anschließendem Erbrechen neigen. Kleinere Portionen sind hier der wirksamste Hebel — deutlich wirksamer als die viel beworbene Napfform.

Acht bis zehn ergibt Sinn bei Katzen mit Diät, bei denen die Tagesration knapp bemessen ist und sich sonst auf zwei Momente konzentriert. Wer eine reduzierte Menge auf zehn Portionen verteilt, hat ein Tier, das seltener bettelt.

Was gegen viele Mahlzeiten spricht, ist der Napf: Bei Trockenfutter bleibt zwischen den Portionen ein Rest liegen, und wenn die Katze nicht jede Portion sofort frisst, summieren sich die Reste. Ein Automat, der zehnmal ausgibt, füllt dann nur den Napf.

Die Zahl gehört deshalb nicht maximiert, sondern an das Tier angepasst. Und sie ist der Grund, warum die einfachen Zwei-Napf-Geräte trotz ihrer bescheidenen Technik ihren Platz haben.

Nassfutter: nur eine Bauart

Wer Nassfutter füttert. Und das ist bei Katzen aus guten Gründen verbreitet —, hat im Automatensegment eine sehr viel kleinere Auswahl, als die Suchergebnisse vermuten lassen.

Ein Schneckenautomat scheidet aus. Nassfutter lässt sich nicht durch eine Förderschnecke transportieren, es verklebt den Behälter, und in einem Vorratsbehälter bei Zimmertemperatur ist es nach Stunden verdorben. Beide Schneckenautomaten im Vergleich sind ausdrücklich für Trockenfutter ausgewiesen.

Bleiben die Napfautomaten, und dort sind zwei von drei für Nassfutter gedacht. Beide liegen mit einem Kühlelement: ein Eisbeutel beim einen, zwei Kühlakkus beim anderen.

Drei Punkte, die man dabei kennen sollte:

Die Kühlung ist begrenzt. Ein Kühlakku hält einige Stunden, nicht einen Tag. Für den Abend, an dem man später nach Hause kommt, reicht das; für ein Wochenende nicht.

Der Deckel schützt vor der Katze, nicht vor der Luft. Nassfutter trocknet an, sobald der Napf offen ist, und das gilt auch für die noch geschlossenen Fächer, sobald der erste offen steht.

Die Zeitspanne zählt doppelt. Ein Napfautomat mit fünf Näpfen verteilt fünf Mahlzeiten — der letzte Napf liegt dann aber auch am längsten im Gerät.

Für längere Abwesenheiten ist der ehrliche Rat deshalb nicht ein größerer Automat, sondern jemand, der vorbeikommt.

Ein Punkt zur Wahl der Bauart, der aus der Gegenüberstellung folgt und selten so ausgesprochen wird: Die beiden Größen, die man beim Automaten eigentlich sucht — genaue Portion und automatische Nachfüllung —, sind auf zwei verschiedene Bauarten verteilt. Der Napfautomat portioniert exakt, weil ein Mensch mit der Waage abfüllt, und füllt nicht nach. Der Schneckenautomat füllt nach und portioniert ungenau. Wer beides will, wiegt die Tagesration einmal ab, teilt sie in Portionen und füllt sie in einen Napfautomaten. Das ist umständlicher und liefert das genauere Ergebnis.

Stromausfall, Batterie und die Frage, was passiert

Der Punkt, an dem sich die fünf Modelle am stärksten unterscheiden und der in kaum einem Vergleich vorkommt: Was tut das Gerät, wenn der Strom weg ist?

Modell Versorgung Reserve
PETLIBRO WiFi Akku 5.200 mAh bis zu 30 Tage ohne Steckdose
Faroro 4L USB D-Batterien als Reserve
PetSafe 1 AA-Batterie keine, aber netzunabhängig
Cat Mate C200 Quarzuhr kein Netzstrom nötig
Closer Pets C500 Digitaltimer keine Angabe

Die beiden mechanisch einfachsten Geräte sind hier die robustesten: Eine Quarzuhr und eine AA-Batterie interessieren sich nicht für den Strom. Das App-Modell löst es über einen großen Akku und ist damit unabhängiger als die netzgebundene Konkurrenz.

Ein Gerät im Feld sagt zu diesem Punkt nichts, und das ist ausgerechnet das mit den fünf Nassfuttermahlzeiten, also dem verderblichsten Inhalt.

Wer verreist, sollte diese Zeile ernster nehmen als die Portionsgenauigkeit. Ein Automat, der bei einer Sicherung im Keller stehen bleibt, ist ein leerer Napf für zwei Tage.

Ein praktischer Zusatz zur Umstellung: Ein Automat wird nicht am Abreisetag zum ersten Mal eingeschaltet. Katzen brauchen ein paar Tage, bis sie das Geräusch der Ausgabe mit Futter verknüpfen, und manche meiden den Napf zunächst. Bewährt hat sich, das Gerät zwei Wochen vor der ersten Abwesenheit aufzustellen, zunächst parallel zur gewohnten Fütterung, und die Handfütterung erst dann zurückzunehmen, wenn das Tier beim Ausgabegeräusch von selbst kommt. Wer das überspringt, erfährt aus der Ferne nicht, ob der Napf voll bleibt.

Wenn die Katze den Automaten knackt

Zwei der fünf Anbieter beschreiben ausdrücklich Vorkehrungen dagegen, dass sich das Tier selbst bedient — was verrät, dass es ein bekanntes Problem ist.

Der eine nennt einen sabotagesicheren Verschluss, der verhindern soll, dass „neugierige Pfoten zusätzliche Mahlzeiten erreichen“. Der andere verzichtet bewusst auf Bedientasten am Gerät, „damit Ihre Katze nicht lernt, selbst Futter auszugeben“.

Der zweite Punkt ist der interessantere, weil er ein Lernproblem beschreibt und keine mechanische Frage. Ein Automat mit einer Taste, die manuell eine Portion auslöst, ist für eine Katze ein lösbares Rätsel, und sie hat den ganzen Tag Zeit.

Praktisch heißt das für die Aufstellung:

  • Nicht auf einer Arbeitsfläche, von der aus sich der Behälter kippen lässt.
  • Nicht neben einer Wand, gegen die sich das Gerät schieben lässt, bis es umfällt.
  • Der Vorratsbehälter verschlossen, und zwar so, dass der Deckel nicht abhebt, wenn das Gerät kippt.

Ein umgeworfener Vier-Liter-Automat ist keine Bagatelle: Das ist ein Vielfaches der Tagesration auf dem Boden, und eine Katze, die viel Trockenfutter auf einmal frisst, erbricht in aller Regel.

Zur Aufstellung gehört noch ein Punkt, der bei Schneckenautomaten regelmäßig übersehen wird: Der Napf steht unter dem Auswurf, und wenn die Katze ihn verschiebt, fällt die nächste Portion daneben. Die meisten Geräte lösen das über eine Vertiefung oder eine Rastung; bei zweien im Feld ist der Napf abnehmbar, was die Reinigung erleichtert und das Verrutschen begünstigt. Wer nach dem ersten Tag Futter neben dem Gerät findet, hat nicht ein defektes Gerät, sondern einen Napf ohne Führung.

Was die mitgelieferten Näpfe taugen

Alle fünf Geräte bringen einen Napf oder mehrere mit, und in zwei Fällen ist es Edelstahl. Welche Sorte, sagt keiner: die für Lebensmittelkontakt gängige Bezeichnung wäre AISI 304.

Bei der Form gilt, was wir im Vergleich der erhöhten Näpfe ausführlicher behandelt haben: Der viel beworbene Schnurrhaarstress ist in der einzigen kontrollierten Untersuchung dazu nicht als funktionaler Effekt nachweisbar gewesen — dieselbe Studie fand aber, dass 24 von 38 Katzen den flacheren Napf bevorzugten, wenn sie die Wahl hatten.

Für einen Automaten folgt daraus ein praktischer Punkt: Der mitgelieferte Napf ist meist tief und schmal, weil er unter den Auswurf passen muss. Wenn die eigene Katze mit flachen Näpfen sichtbar besser zurechtkommt, lohnt der Blick darauf, ob sich der Napf tauschen lässt. Bei den Schneckenautomaten geht das oft, bei den Napfautomaten grundsätzlich nicht — dort ist der Napf Teil der Mechanik.

Ein zweiter Punkt betrifft die Reinigung. Trockenfutterstaub setzt sich im Auswurfkanal fest und wird mit der Zeit ranzig. Beide Schneckenautomaten weisen aus, dass sich alle Teile außer dem Motor zerlegen und spülen lassen; das ist die Angabe, auf die es bei dieser Bauart ankommt.

Wie viel eine Katze am Tag überhaupt braucht und wie man die Tagesration in Portionen umrechnet, behandeln wir in einem eigenen Ratgeber; die Übersicht dazu steht im Themenbereich Futterstationen.

Was der Automat nicht löst

Ein Futterautomat wird meistens aus einem von drei Gründen gekauft, und er löst nur zwei davon.

Abwesenheit. Der Fall, für den das Gerät gebaut ist. Ein Automat überbrückt einen langen Arbeitstag zuverlässig, ein Wochenende mit Trockenfutter meist auch. Er ersetzt keine Betreuung über mehrere Tage, nicht wegen der Technik, sondern weil niemand nachsieht, ob das Tier frisst, trinkt und sich normal verhält.

Portionskontrolle. Auch dafür taugt er, wenn man ihn einmal kalibriert hat. Der Automat gibt konstant dasselbe aus, und das ist die Voraussetzung für jede Diät.

Betteln. Hier scheitert er häufiger, als die Angebote nahelegen. Eine Katze, die morgens um fünf weckt, tut das nicht, weil der Napf leer ist, sondern weil das Wecken bisher funktioniert hat. Ein Automat kann diese Verknüpfung durchbrechen, wenn er die Frühportion übernimmt — er tut es aber nur, wenn niemand zusätzlich füttert. Wer sich weiterhin erweichen lässt, hat ein Gerät gekauft und nichts geändert.

Zwei weitere Dinge löst er ausdrücklich nicht.

Er ersetzt keine Wasserstelle. Trockenfutter erhöht den Wasserbedarf, und ein Automat, der ausschließlich trocken füttert, verschärft das eher.

Und er sagt nichts darüber, ob gefressen wurde. Nur eines der fünf Modelle meldet überhaupt etwas — Futterstand und Fütterungszeit, nicht die aufgenommene Menge. Wer wissen will, ob eine Katze frisst, muss nachsehen.

Wo der Automat stehen sollte

Ein Automat ist ein Futterplatz, und für Futterplätze gibt es eine belegte Empfehlung.

Die Umgebungsleitlinie von AAFP und ISFM führt als zweite ihrer fünf Säulen: „Provide multiple and separated key environmental resources — food, water, toileting areas, scratching areas, play areas, and resting or sleeping areas.“ Entscheidend ist separated: räumlich getrennt.

Daraus folgen drei Dinge für die Aufstellung:

Wasser nicht daneben. Der Wassernapf gehört an eine andere Stelle im Raum oder in einen anderen Raum.

Nicht neben dem Katzenklo. Das gilt für jeden Futterplatz und für einen Automaten besonders, weil er ortsfest ist.

Bei mehreren Katzen mehrere Plätze. Ein Automat für zwei Tiere heißt, dass beide zur selben Zeit an dieselbe Stelle müssen. Das schneller fressende Tier bekommt dann mehr, und das langsamere lernt, sich zurückzuziehen. Wie man das löst, behandeln wir in einem eigenen Ratgeber.

Dazu ein praktischer Hinweis, der nichts mit der Leitlinie zu tun hat: Ein Schneckenautomat macht beim Ausgeben Geräusche. Für die meisten Katzen wird das zum Signal und ist unproblematisch; für ein schreckhaftes Tier ist es ein Grund, den Automaten nicht in den Rückzugsraum zu stellen.

Und noch eine Beobachtung zum Preisband, die sich durch alle bisherigen Cluster dieses Portals zieht: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Automaten liegen rund vierzig Euro, und die Bauart erklärt den Unterschied besser als die Ausstattung. Die beiden einfachsten Geräte sind auch die günstigsten, die einzige App-Anbindung ist das teuerste. Was der Preis nicht kauft, ist Dosiergenauigkeit — die hängt an der Bauart und an der Waage, nicht am Budget. Für die Kaufentscheidung heißt das: Erst die Bauart nach dem Futter wählen, dann innerhalb der Bauart nach Vorrat, Mahlzeitenzahl und Verhalten bei Stromausfall.

Was wir schuldig bleiben. Wir haben keinen der fünf Automaten aufgestellt, keine Portion nachgewogen und keine Woche lang beobachtet, wie zuverlässig die Zeitschaltung arbeitet. Alle Angaben stammen aus den Angebotstexten, die wir am Prüftag einzeln aufgerufen haben.

Damit bleibt die zentrale Frage dieses Vergleichs offen: Wie stark weicht eine tatsächlich ausgegebene Portion von der angegebenen ab? Das lässt sich nur mit Waage und mehreren Futtersorten feststellen, und kein Anbieter veröffentlicht dazu Werte. Unsere Aussage ist enger und belegbar: Die Technik misst Volumen, die Angabe lautet auf Gramm, und niemand nennt das Futter, für das die Umrechnung gilt.

Die herangezogene Untersuchung zur Messgenauigkeit betrifft Menschen mit Messbechern und Hundefutter, nicht Automaten und Katzenfutter. Sie beziffert das Grundproblem, nicht die Geräte — das kennzeichnen wir bewusst, statt sie als Beleg gegen die Automaten auszugeben.

Offen bleiben ebenso Haltbarkeit und Zuverlässigkeit: Wie lange ein Motor hält, wie oft eine Schnecke blockiert und wie stabil eine App-Anbindung über Jahre ist, steht in keinem Datenblatt. Wie wir mit solchen Grenzen umgehen, steht in unserer Methodik; weitere Vergleiche rund um die Katze sammeln wir im Bereich Katze.

Die Datenlage der fünf

Erfasst ist, ob die Angabe im Angebot auftaucht. Über ihre Belastbarkeit sagt das Raster nichts.

ModellBauartFassungsvermögenPortionsangabeMahlzeiten pro TagStromausfallNassfutterdavon
PETLIBRO WiFiBauart: Schneckenautomat mit VorratsbehälterFassungsvermögen: 2 lPortionsangabe: 5 bis 80 g je PortionMahlzeiten pro Tag: bis zu 10Stromausfall: Akku 5.200 mAh, bis zu 30 TageNassfutter: nein6/6
Closer Pets C500Bauart: Napfautomat mit DeckelnFassungsvermögen: 5 × 330 gPortionsangabe: 330 g je Napf, von Hand gefülltMahlzeiten pro Tag: bis zu 5Stromausfall: Digitaltimer, Netzunabhängigkeit nicht benanntNassfutter: ja, mit Kühlakkus6/6
Faroro 4LBauart: Schneckenautomat mit VorratsbehälterFassungsvermögen: 4 lPortionsangabe: 10 g je Portion, 1 bis 30 PortionenMahlzeiten pro Tag: 1 bis 6Stromausfall: USB-Betrieb plus D-Batterien als ReserveNassfutter: nein6/6
Cat Mate C200Bauart: Napfautomat mit DeckelnFassungsvermögen: 2 × 400 gPortionsangabe: 400 g je Napf, von Hand gefülltMahlzeiten pro Tag: 2Stromausfall: Quarzuhr, kein Netzstrom nötigNassfutter: ja, mit Eisbeutel6/6
PetSafe Zwei MahlzeitenBauart: Napfautomat mit DeckelnFassungsvermögen: 2 × 355 mlPortionsangabe: 1½ Cups je Fach, also 355 mlMahlzeiten pro Tag: 2Stromausfall: 1 AA-Batterie, nicht enthaltenNassfutter: nein, nur trocken oder halbfeucht6/6
beziffert von5/55/55/55/55/55/5

Gefüllter Punkt: Der Anbieter beziffert den Wert. Leerer Ring: Fehlanzeige. Der Zustand steht zusätzlich in jeder Zelle als Text für Screenreader.

Vorrat je Modell

Bei den Schneckenautomaten ist es der Vorratsbehälter, bei den Napfautomaten die Summe der Näpfe. Zwei sehr verschiedene Zahlen unter demselben Begriff.

PETLIBRO WiFi: 2 lPETLIBRO WiFi2 lCloser Pets C500: 5 lCloser Pets C5005 lFaroro 4L: 4 lFaroro 4L4 lCat Mate C200: 2 lCat Mate C2002 lPetSafe Zwei Mahlzeiten: 2 lPetSafe Zwei Mahlzeiten2 l

Häufige Fragen

Wie genau ist die Portion eines Futterautomaten?
Die Anbieter nennen Gramm, die Technik misst Volumen. Eine Förderschnecke schiebt ein bestimmtes Kammervolumen weiter; wie viel Gramm darin liegen, hängt von Größe, Form und Dichte des Futters ab. Keiner der fünf Anbieter nennt, für welches Futter die Grammangabe gilt.
Geht Nassfutter im Futterautomaten?
Nur mit Napfautomaten, die vorgefüllte Näpfe zur eingestellten Zeit öffnen. Ein Schneckenautomat mit Vorratsbehälter ist ausschließlich für Trockenfutter gebaut. Zwei der fünf Modelle im Vergleich liegen mit Kühlakkus, eines davon mit fünf Näpfen.
Was passiert bei Stromausfall?
Das hängt vom Modell ab und ist der wichtigste Unterschied im Feld. Ein Modell hat einen Akku für rund 30 Tage, eines läuft per USB mit Batterien als Reserve, eines mit einer einzelnen AA-Batterie, und die mechanischen Napfautomaten mit Quarzuhr laufen ohne Netzstrom.
Wie viele Mahlzeiten pro Tag sind sinnvoll?
Katzen fressen von Natur aus viele kleine Portionen. Die Automaten im Vergleich decken die Spanne von zwei bis zehn Mahlzeiten ab; die Napfautomaten sind auf zwei beziehungsweise fünf begrenzt, die Schneckenautomaten kommen auf sechs bis zehn.
Kann die Katze den Automaten öffnen?
Zwei Anbieter beschreiben ausdrücklich Vorkehrungen dagegen — einen sabotagesicheren Verschluss beim Napfautomaten und einen Verzicht auf Bedientasten beim App-Modell, damit die Katze nicht lernt, selbst Futter auszulösen.

Wer diesen Artikel verantwortet

Clara Busch, Fachredaktion Haustier

Clara Busch

Fachredaktion Haustier

Schreibt über Ausstattung für Katze und Hund.

Fachredaktion Familie und Haustiere, Schwerpunkt Sicherheit und Alltagstauglichkeit

Wie wir bewerten

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Artikel geht — Tragkraft, Beckengröße, Raumtiefe, Wurfgewicht. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen.
Aufwand für Aufbau und Pflege
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Reinigung, Wartungsintervalle.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit denen der Händlerdatenblätter übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, inklusive dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
28.08.2026
Aktualisiert
28.08.2026
Geprüft
28.08.2026
Quellen
4

Änderungsverlauf

  • 28.08.2026: Erstveröffentlichung. Die fünf Modelle wurden nach Bauart getrennt — Schneckenautomat mit Vorratsbehälter gegen Napfautomat mit Deckeln — und für jedes erhoben, in welcher Einheit die Portion angegeben ist. Anschließend wurde geprüft, ob ein Anbieter das Futter benennt, für das seine Grammangabe gilt. Alle fünf Angebotsseiten wurden im Browser aufgerufen und auf Kaufmöglichkeit geprüft.

Belege

  1. Wissenschaftliche Studiebvajournals.onlinelibrary.wiley.com
    Coe u. a. (2019): Dog owner's accuracy measuring different volumes of dry dog food

    Veterinary Record. Grundlage für die Einordnung volumetrischer Portionierung: 100 Hundehalter portionierten ein Viertel, ein halbes und ein ganzes Cup Trockenfutter mit drei verschiedenen Messhilfen. Die Abweichungen reichten laut Zusammenfassung der Universität Guelph „from a 48 percent underestimation to a 152 percent overestimation“, abhängig von Messhilfe und Portionsgröße; am schwierigsten war die kleinste Portion.

  2. Wissenschaftliche Studiejournals.sagepub.com
    Ellis u. a. (2013): AAFP and ISFM Feline Environmental Needs Guidelines

    Journal of Feline Medicine and Surgery. Herangezogen für die Frage, wo ein Automat stehen sollte und wie viele es sein müssen. Die zweite der fünf Säulen verlangt „multiple and separated key environmental resources“: in einem Mehrkatzenhaushalt also mehrere Futterplätze an getrennten Orten, nicht ein Automat für alle.

  3. Wissenschaftliche Studiejournals.sagepub.com
    Slovak und Foster (2021): Evaluation of whisker stress in cats

    Journal of Feline Medicine and Surgery. Herangezogen für die Bewertung der mitgelieferten Näpfe: Die einzige kontrollierte Untersuchung zum Schnurrhaarstress fand „no significant difference seen in time spent eating, amount of food dropped or amount of food eaten“, bei einer Präferenz von 24 der 38 Katzen für den flacheren Napf.

  4. Herstellerangabeedelstahl-rostfrei.de
    Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, Werkstoff-Bezeichnungen

    Belegstelle für die Einordnung der Materialangaben. Aufgeführt sind die gängigen austenitischen AISI-Sorten mit Werkstoffnummer und EN-Kurzname; die für Lebensmittelkontakt übliche Sorte ist 304. Zwei Modelle dieses Vergleichs liefern Edelstahlnäpfe mit, ohne die Sorte zu benennen.

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